Erntezeit für Fenchelfrüchte (Foeniculum vulgare): Die Dolden werden nun vorsichtig abgeschnitten, auf Zeitungspapier ausgebreitet und getrocknet. Wenn sie wirklich trocken sind, lassen sie sich leicht von den Dolden abschlagen oder fallen schon von alleine ab. Danach kommen die aromatischen Früchtchen der Haltbarkeit wegen immer in dunkle Gläser. Sie finden vielseitige Verarbeitung in der Küche: Als Gewürz zum Würzen von Fleisch, zum Einmachen von Gurken und Sauerkraut, zum Brotbacken oder bei der Käseherstellung. Beliebt sind Fenchelfrüchte wegen ihrer milden, verdauungsfördernden Wirkung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Fenchelfrüchte: Milde Verdauungshilfe
31. August 2010Heilsames Tausendgüldenkraut
22. August 2010Das wunderschöne Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea) ist nicht zum Selbstsammeln geeignet. Das Heilkraut steht auf der “Roten Liste” der geschützten Pflanzen. Deshalb: Nur bewundern, nicht pflücken! Das Tausendgüldenkraut wird in Kulturen angepflanzt, damit Apotheker es in getrockneter Form oder als Extrakte verkaufen können. Die Heilwirkungen des Tausendgüldenkrauts: Die Bitterstoffe der getrockneten Blätter wie Blüten wirken appetitanregend, bei Krämpfen des Magens und des Darms (Blähungen). Diesen Beitrag weiterlesen »
Steinklee: Bei schweren, geschwollenen Beinen
9. August 2010Steinklee (Melilotus officinalis) tut den Venen gut. Venen sind oft durch Temperaturschwankungen, Hitze, langem Stehen oder Muskelarbeit stark belastet. Besonders die haarfeinen Blutgefässe arbeiten dann nicht mehr richtig. In den Beinen und Fussgelenken “versackt” das Blut, bleibt liegen und wird nicht mehr richtig abtransportiert. A und O bei solchen Beschwerden ist Bewegung. Trotz des Unwohlgefühls mit den dicken Beinen hilft Gehen, Treppensteigen, mit den Füssen auf der Stelle bewusst laufen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Schwarze Johannisbeeren: So gesund!
30. Juli 2010Schwarze Johannesbeeren (Ribes nigrum) haben einen säuerlich, charakteristischen Geschmack. An ihm scheiden sich die Geister: Manche mögen sie roh und schätzen eben dieses sehr typische Aroma, andere hingegen schütteln sich nur. Die Johannisbeerfrüchte sind reich an Vitamin C, enthalten Apfel- und Zitronensäure, Kalium, Pektine und Gerbstoffe. Der dunkelrote Saft eignet sich wunderbar als warmes Getränk gegen Grippe und Erkältung oder auch um nach einer Krankheit (Rekonvaleszenz) wieder auf die Beine zu kommen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Selbstgemachtes Rosmarin-Öl
23. Juli 2010Rosmarin (Rosmarinus officinalis) ist ein superaromatisches Kraut. Es wächst mehrjährig im Garten und kann zu knorrigen Formen auswachsen. Wer nicht das Glück eines eigenen Gartens hat, kann Rosmarin im Topf kaufen. Mit einem sonnigen Fensterplatz ist die Pflanze zufrieden und braucht keine besondere Pflege. Das Gute daran: So ist das Kraut stets frisch verfügbar. Bei dem heissen Sommer entwickelt das Heilkraut auch bei uns starke ätherische Öle. Es eignet sich zur Herstellung eines eigenen Rosmarin-Öls, das dann mit seinem Duft und besonderen Geschmack Vieles verfeinert und aufwerten kann. Und: Gesund ist es außerdem. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kamille heilt und heilt: Rollkur
16. Juli 2010Kamillentee (Apothekenware) kann getrunken werden bei anfallsweisen oder vorrübergehenden Magen-und Darmbeschwerden. Eine sogenannte Rollkur wird dann mit Kamillentee gemacht, wenn die Beschwerden länger anhalten oder immer wieder kommen (zur Abklärung zum Arzt gehen!). Eine Rollkur hilft bei Beschwerden des Magen- und Zwölffingerdarms, Magenbeschwerden oder gereiztem Magen oder Reizdarm. Sie ist ein gutes naturheilkundliches und heilpflanzliches Mittel, um den Beschwerden zu Leibe zu rücken. Eine Rollkur ist buchstäblich gemeint: Kamillentee trinken und dann von einer Seite zur anderen rollen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Mariendistel: Gut für die Leber
3. Juli 2010Fussballfieber und Bier gehören zusammen. Und dass obwohl Bier Fussballfieber nicht zu senken vermag. Wasser wäre zwar besser, um dem Körper bei der gegenwärtigen Hitze genügend Flüssigkeit zu bieten, damit er seine Lebensfunktion besser aufrecht erhalten kann. Doch egal - besonders bei Mega-Veranstaltungen wie der Fussball-Weltmeisterschaft scheint Bier Pflicht zu sein. Eine gute Alltagshilfe zur Regeneration der möglicherweise überanspruchten Leber bietet die Mariendistel (Silybum Marianum). Ihre Wirkstoffe sind schon lange als Leberschutzmittel bekannt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Liebstöckel bekannter als “Maggi-Kraut”
30. Juni 2010“Wenn das männliche Stöckel nicht mehr steht, hilft Liebstöckel”, so lautet eine Volksmund-Weisheit. In der Erfahrungsheilkunde ist das Würzkraut als Liebeskraut (Aphrodisiakum) bekannt, um Abhilfe zu schaffen. Die moderne Wissenschaft hat dergleichen noch nicht festgestellt. Aber das muss ja nichts heissen. Heute wird Liebstöckel (Levisticum officinale) zumeist als Küchenkraut eingesetzt. Sein Geschmack ist kräftig und charakteristisch. Viele kennen es leider nur als “Maggi-Kraut”. Die Würzsauce hat jedoch nichts mit Liebstöckel zu tun. Nur wird es seit vielen Jahren mit Julius Maggi, dem Erfinder seines Gärverfahrens zur Herstellung der Maggi-Würze, verknüpft. Warum, ist nicht mehr nachzuvollziehen. Klar ist jedoch, dass sowohl Würzsauce wie auch Kraut eine außerordentliche Würzkraft entfalten: Bei der Sauce reichen ein paar Tropfen, beim Kraut zwei junge Blätter, um Küchengerichten einen deftigen Geschmack zu verleihen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Grillen: Nichts geht ohne Senf!
22. Juni 2010Eine Imbissbude oder Grillsaison ohne Senf? Auch wenn die Geschmackspalette durch viele Gewürzsaucen erweitert ist, so ist und bleibt Senf die beliebteste Beigabe zu Würstchen oder Fleisch. Senf gibt Würze und den “richtigen” Geschmack. Und: Senf regt durch Sekretions-Steigerung der Verdauungsdrüsen die Verdauung an. Folglich liegt eine fette Wurst nicht so lange im Magen. Indische Forscher haben vor einigen Jahren zudem herausgefunden, dass schon kleine Mengen Senf Benzpyren – ein Schadstoff der beim Grillen entsteht – unschädlich machen. Diesen Beitrag weiterlesen »









