Hagebuttentee ist vitaminreich. Er eignet sich, um eine Erkältung oder auch Husten zu kurrieren. Dazu muss der Hagebuttentee gesüßt werden. Am besten mit Honig. Denn Süßes reizt über spezielle Sinneszellen in der Mundschleimhaut Anteile des Nervensystems. Dieses veranlasst nach dem Süßereiz die Drüsen in der Schleimhaut der Bronchien, mehr Sekrete abzugeben. Über die Sekretion löst sich der Schleim besser und der Hustenreiz wird auch gelindert. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gesüßter Hagebuttentee: Gegen Erkältung und Husten
8. Februar 2010Latschenkiefernöl: Zum Durchatmen
5. Februar 2010Latschenkiefernöl wird gerne in der Kosmetikindustrie verwendet. Die Nadelwald-Duftnoten sind beliebt in Schaumbädern oder Badesalzen. Sobald sich die Zusätze im Wasser auflösen, breitet sich ein “Waldgeruch” aus, der wohlig an den Sommer mit seiner Hitze erinnert. Schon alleine die Geruchserinnerungen, die meistens mit angenehmen Aufenthalten in der Natur verbunden werden, können zur körperlichen und vor allem auch seelischen Entspannung beitragen. Ebenso wird der Winter mit diesem durchwärmenden Duft-Bad für eine halbe Stunde weggeschickt. Latschenöle haben auch traditionelle medizinale Wirkung, allerdings sind dafür ätherische Öle nötig – die verwendeten Konzentrationen in Badesalzen reichen nicht aus. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ingwer: Für “innere Hitze” und bei Halsschmerzen
27. Januar 2010Die Ingwerwurzel (Zinigberis rhizoma) heizt ein. Die Schärfe der beliebten, tropischen Heilpflanze sorgt für wohlige, innere Wärme. Die Schärfe sitzt im sogenannten Rhizom, in der Wurzelknolle der Ingwerpflanze (Zinigberis officiale). Sie ist bei uns überall im Handel kostengünstig zu haben. Wer sie noch billiger kaufen möchte, geht in einen der vielen Asiensupermärkte, die in den Großstädten zahlreich vertreten sind. Dort ist die Wurzelknolle Massenware und zeigt den Stellenwert, den Ingwer in asiatischen Ländern hat: Ganz gleich ob in China, Vietnam, Indien – Ingwer ist dort nicht nur nur Gewürz, sondern unverzichtbar als Heilpflanze zur Vorbeugung oder auch als Mittel gegen verschiedenste Krankheiten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gewürznelken-Öl: Stark und schmerzbetäubend
23. Januar 2010Gewürznelken (Caryophylli flos) sind die getrockneten Blütenbüschel des Gewürznelkenbaumes. Jede Gewürznelke ist praktisch handverlesen. Die Kunst beim Ernten besteht für die Sammler darin, den genau richtigen Zeitpunkt abzupassen: Dann wenn sich die Kronblätter leicht rosa färben, die Blumenkronblätter jedoch noch fest zu dem typischen kugeligen Köpfchen zusammengefaltet sind. Die gepflückten Blütenknospen und -Stile werden getrennt auf Matten getrocknet und zuletzt nochmals per Hand sortiert. Während im Mittelalter die Gewürznelken genauso wie Zimt mit Gold aufgewogen wurden wegen ihrer Seltenheit, gelten sie heute als normales Handelsgut. Gewürznelken enthalten starke ätherische Öle die Wirkungen gegen Bakterien, Viren, Pilze, Keime zeigen. Außerdem haben sie entkrampfende Eigenschaften und eignen sich wegen der lokalen Schmerzbetäubung sogar dazu, Zahnschmerzen zu lindern. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die besondere Heilpflanze: Hamamelis
16. Januar 2010Die Hamamelis (Hamamelis viginiana) blüht allem Eis, Schnee oder Kälte zum Trotz. Die schöne Winterblüherin rollt bei tiefen Temperaturen ihre Blütenblätter zusammen und übersteht mit dieser Strategie Minusgrade unbeschadet. Die Zaubernuss, wie sie auch genannt wird, stammt urprünglich aus Nordamerika und Ostasien. Die Rinde und die Blätter der Heilpflanze enthalten Wirkstoffe mit zusammenziehenden, entzündungshemmenden Eigenschaften. Deshalb sind ihre Extrakte in vielen Produkten der Kosmetikindustrie zu finden. So beispielsweise in Rasier- oder Gesichtswässern, um die Haut nach einer Rasur oder einer Kosmetikbehandlung wieder zu beruhigen und eventuellen Keimen keine Entzündungsmöglichkeit zu bieten. Diesen Beitrag weiterlesen »
Lindenblütentee: Husten beruhigend, schmerzlindernd
11. Januar 2010Lindenblüten (Tiliae flos) sind im Frühsommer schön und angenehm duftend. Getrocknete Lindenblüten bringen noch ein wenig Duft in die dunkle Jahreszeit. Richtig gefragt ist jedoch ihre Heilwirkung: Im Herbst und Winter vor allem, wenn Erkältungen und Husten häufig sind. Heisser Lindenblütentee wirkt beruhigend und schmerzstillend bei Husten. Außerdem ist er schweisstreibend. Er kann zum Beispiel bei einer fieberhaften Erkältung unterstützend wirken, die nicht mit Medikamenten unterdrückt wird. Wer sich die Zeit nimmt, das Fieber oder besser das heilende Feuer zuzulassen, heizt dem Körper mit Lindenblütentee ordentlich ein. Diesen Beitrag weiterlesen »
Holundersaft: Hilft bei Erkältung
9. Januar 2010Dicker Hals und Kopf, angeschlagene Glieder, eine Nase, die sich irgendwie “dicht anfühlt? Kein Wunder bei dem Wetter. Das dichte Schneetreiben (von Daisy) bringt nicht nur Winterfreunden, sondern so manchem eine dicke Erkältung. Da ist es höchste Zeit, es sich ordentlich gemütlich zu machen und die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Die Natur hat dafür vieles parat. Besonders lecker: Ein Holundersaft. Wer im Herbst vorgesorgt hat, und die prallen, dunkelvioletten Früchte des Holunderbusches (Samucus nigra) geerntet und versaftet hat, wird nun mit Vergnügen die eigenen Flaschen öffen. Andere brauchen nicht leer ausgehen, sondern können sich Saft zum Beispiel im Reformhaus kaufen. Auch einige Lebensmittelhändler, die auch regionale Produkte anbieten, halten ihn vor. Diesen Beitrag weiterlesen »
Knoblauch: Schutz gegen Vampire und anderes Unheil
5. Januar 2010Knoblauch (Allium sativum) soll gegen Vampire helfen. In den gängigen Vampirfilmen sind Vampirjäger häufig mit getrocknetem Knoblauch behängt. Das ist jedoch falsch. Denn Vampire werden durch den Körpergeruch abgeschreckt. Deshalb müssen Vampirjäger Knoblauch essen, um sich zu schützen. Dabei ist frischer Knoblauch am geruchwirksamsten. Es der Wirkstoff Allicin, nachweislich eine organische Schwefelverbindung, die Vampire besonders schreckt. Denn bekanntlich riecht die Hölle nach Schwefel. An diesen unschönen (christlichen) Ort, wo Sünder schreckliche Strafen erwarten, wollen die Blutsauger nicht erinnert werden. Genauso wenig schätzen im Übrigen viele Mitmenschen den Körpergeruch, den Knoblauch-Liebhaber verbreiten: Er kann nach reichlichem Knoblauch-Genuss aus allen Hautporen, Schleimhäuten und dem Mund strömen – ein Zeichen, dass Knoblauch gut aufgenommen wird und damit auch seine Heilwirkungen ausbreiten kann. Diesen Beitrag weiterlesen »
Hafer: Nahrhaft, energiereich und gesund
29. Dezember 2009Die Briten haben mit ihrem Frühstück, dem morgentlichen Porridge, die Hafer-Grütze bekannt gemacht. Die Grütze wird aus gespelztem Hafer mit Milch oder Wasser zu cremiger Konsistenz gekocht. Meistens wird sie noch mit Salz, Zucker oder Sahne verfeinert – doch selbst in dieser Form, schmeckt die Grütze nicht jedem. Sie erinnert viele nur an Haferschleim oder -Suppe (nur auf Wasserbasis), einer Krankenkost, die Magen-Darm-Kranken verabreicht wird. Sie schont die Verdauungsorgane und versorgt den Kranken mit Flüssigkeit und wertvollen, hilfreichen, nahrhaften Inhaltstoffen, die zur baldigen Gesundung beitragen können. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wacholder: Gut für die Verdauung
23. Dezember 2009Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Zum Feiern gehört viel gutes, süßes und oft auch fetthaltiges Essen. Schließlich geht beim Fest der Liebe die selbige auch duch den Magen. Weihnachtsgebäck, reichhaltiges Essen – für so manchen gestressten Magen bedeutet Weihnachten eine zusätzliche Belastung. Heilsam kann eine einheimische Beere eingreifen: Wachholder (Juniperus communis L.). Nicht umsonst sind Wacholderbeeren Bestandteil der europäischen, traditionellen Küche: Viele Gerichte vor allem auch Wildgerichte sind ohne Wachholder undenkbar. Diesen Beitrag weiterlesen »









