Orangenöl, ätherisches: Erheiterndes, entspannendes Öl

24. August 2016
Orangenöl

Orangenöl

Oran­genöl riecht genauso wie die Frucht: Rund und weich. Oran­genöl ist eines der bil­li­ge­ren äthe­ri­schen Öle. Ich ver­wende es gern, weil es mich wie alle Zitrusöle an den Som­mer, an Leich­tig­keit, Wärme erin­nert und damit erhei­ternd, ent­span­nend. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Vogelknöterich: Entzündungshemmend und schleimfördernd

18. August 2016
Vogelknöterich frisch und lecker

Vogel­knö­te­rich frisch und inhaltsvoll

Vogel­knö­te­rich (Poly­go­num avi­cu­lare) wächst an Ack­er­rän­dern und gilt im Gar­ten als Unkraut. Das unver­wüst­li­che Wild– und Heil­kraut kann viel­sei­tig ver­wen­det wer­den. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Thüringen im August

14. August 2016
Thueringen_hauhechel_quer

Hau­he­chel im Gegenlicht

Min­des­tens zwei­mal im Jahr muss ich nach Thü­rin­gen rei­sen. Die­ses Land ist zu jeder Jah­res­zeit besu­chens­wert. Mitte August zei­gen sich schon sehr herbst­li­che Impres­sio­nen. Die Kir­schen sind abge­ern­tet, die Pflau­men begin­nen lang­sam zu rei­fen. Die zahl­rei­chen Heil­pflan­zen sind eben­falls in unter­schied­li­chen Sta­dien. Ein Spa­zier­gang in der Nähe von Wie­der­muth. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Klette: Vorbild für den Klettverschluss

12. August 2016
Häckchen-Früchte der Klette

Häkchen-Früchte der Klette

Die große Klette (Arc­tium lappa) lie­ferte die Vor­lage für den Klett­ver­schluss, der heute an vie­len Schu­hen und Klei­dungs­stü­cken beque­mes, schnel­les Öffen und Schlie­ßen ermög­licht. Wer hats erfun­den? In die­sem Falle der Schwei­zer Inge­nieur George de Mes­tral. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Mönchspfeffer hilft bei PMS

8. August 2016
Mönchspfeffer-Strauch ©Gudrun Schliemann

Mönchspfeffer-Strauch, © Gudrun Schliemann

Eine volks­tüm­li­che Weis­heit lau­tet, dass die Heil­pflan­zen dort wach­sen, wo sie gebraucht wer­den. Auf Samothrake ist Mönchs­pfef­fer (Agnus cas­tus) über­all auf der Insel zu fin­den — ob die Frauen dort beson­ders stark an prä­men­tru­el­len Beschwer­den (PMS=Prämentruelles Syn­drom) lei­den? Das war nicht her­aus­zu­fin­den. Auf jeden Fall blüht der Mönchs­pfef­fer, etwa zwei bis drei Meter hoch strauch­ar­tig wach­send an allen Weg­rän­dern, Wald­rän­dern, Wie­sen. Die hüb­schen Blü­ten geben dann mit ihrem mit ihrem zar­ten Lila den Ton an. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Grindelia: Bei Husten und Atemwegserkrankungen

23. Juli 2016
Grindelia

Grin­de­lia: Heil­pflanze aus Nordamerika

Grin­de­lia (Grin­de­lia humi­lis) stammt ursprüng­lich aus Nord­ame­rika. Sie wächst nur im Wes­ten des Lan­des von Kanada bis Mexiko. Die zur Fami­lie der Korb­blüt­ler gehö­rende Heil­pflanze hat anti­bak­te­ri­elle, anti­ent­zünd­li­che und ent­kramp­fende Wirk­stoffe. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Minze in allen Varietäten

18. Juli 2016
Kräftige Nanaminze

Kräf­tige Nanaminze

Diese Minze ent­deckte ich bei Freun­den im Schre­ber­gar­ten ver­steckt hin­ter dem Haus. Geschützt durch die Haus­wand im Süden gele­gen, in einem durch Plat­ten beschränk­tes Beet. Das sei “Per­si­sche Minze” wurde ich auf­ge­klärt. Gero­chen hat es wie “Nana­minze”, stark, inten­siv, hoch­a­ro­ma­tisch. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Mateblätter bei geistiger und körperlicher Ermüdung

14. Juli 2016
Grüner Mate

Grü­ner Mate

Mate ist der Tee Süd­ame­ri­kas und wurde/ wird von den Inkas getrun­ken. Das Wis­sen um die bele­bende, anre­gende und stär­kende Wir­kung des Tees kam von der Urbe­völ­ke­rung des Kon­ti­nents.  Die Spa­nier wie­derum brach­ten den Tee nach Europa. Der Coffein-Gehalt des Tees wirkt bele­bend, doch kann er noch mehr: Er beein­flusst posi­tiv die Kon­trak­ti­ons– und die Schlag­kraft des Her­zens, baut Gly­ko­gen (Viel­fach­zu­cker) und Lipide (Fette) ab. Nicht zuletzt erhöht er die Harn­aus­schei­dung durch die Nie­ren. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Hanfmuseum Berlin

10. Juli 2016
Hanfpflanzen im geschlossenen "Gewächshaus"

Hanf­pflan­zen im geschlos­se­nen “Gewächshaus”

Mit­ten im Her­zen von Ber­lin, dort wo die Stadt gegrün­det wurde (vor dem Jahr 1237), liegt das Hanf­mu­seum. Für Tou­ris­ten, die ohne­hin auf dem geschichts­träch­ti­gen Boden des Niko­lai­vier­tels wan­deln, liegt das Hanf­mu­seum auf dem Weg. Alles, was rund um den Hanf zusam­men getra­gen wer­den kann, hat dort einen Platz gefun­den. Für Muse­ums­be­su­cher, die sich mit Hanf aus­ken­nen, wird das Museum nichts Neues bie­ten. Für Men­schen, die sich der alten Kul­tur­pflanze nähern wol­len, schon. Die­sen Bei­trag weiterlesen »

Maulbeerbaum: Arzneiliche Verwendung in der TCM

5. Juli 2016
strauchartiger Maulbeerbaum

strauch­ar­ti­ger Maulbeerbaum

Der Maul­beer­baum (Morus alba) stammt ursprüng­lich aus China, Japan und Korea. Der Maul­beer­baum gelangte über Spa­nien, Ita­lien, Frank­reich nach Europa. Hin­ter­grund der Ein­füh­rung war unter ande­rem auch der Ver­such, sel­ber Seide her­stel­len zu wol­len. Die Chi­ne­sen hat­ten das Her­stel­lungs­ver­fah­ren gehü­tet wie ihren Aug­ap­fel, war doch die Sei­den­pro­duk­tion wich­tig für den Export. Beson­ders in der Antike flo­rierte der Han­del über die Kara­va­nen der Sei­den­straße, wel­che das begehrte Mate­rial in die Mit­tel­meer­re­gio­nen lie­fer­ten. Es war ein abso­lu­tes Super-Luxusprodukt und ent­spre­chend teuer. Die Herr­scher Euro­pas, ver­such­ten sich das Wis­sen über die Pro­duk­tion von Seide anzu­ei­ge­nen. Die­sen Bei­trag weiterlesen »