Amarant: Ernährung der Inkas

31. Mai 2014
Amarant oder Gartenfuchsschwanz

Ama­rant oder Gar­ten­fuchs­schwanz

Ama­rant (Ama­ran­tus) ist eine hir­se­ähn­li­che Pflan­ze. Schon um 5000 v. Chris­tus bau­ten Mayas in den Tal­land­schaf­ten im Süden Mexi­kos neben Mais, die­sen “Inka­wei­zen” an. Als Halb­no­ma­den pflanz­ten sie für Kür­bis, Avo­ka­do, Boh­nen, Ama­rant und Baum­wol­le an. Sie zählt zu den ältes­ten, bekann­ten Nutz­pflan­zen.

Ama­rant ist bei uns unter “Gar­ten­fuchs­schwanz” bekannt. Es ist kein Getrei­de, son­dern es sind Samen, die ähn­lich wie Hir­se­kör­ner aus­se­hen. Ama­rant ist für Men­schen, die glu­ten­frei essen müs­sen, eine ech­te, schmack­haf­te Alter­na­ti­ve. Ama­rant wird auch ger­ne in der vege­ta­ri­schen Küche ver­wen­det. Ama­rant wird oft auch in “gepopp­ter” Ver­si­on — was immer das heisst — Müs­li zuge­ge­ben, dann sieht es nicht aus wie Vogel­fut­ter, son­dern schmeckt zumin­dest mir so.  Gekocht mag ich die Samen lie­ber. Ähn­lich wie Hir­se wird Ama­rant mit Was­ser bedeckt (je nach Ama­rant­men­ge 3–5 cm Was­ser über den Samen). Dann wer­den sie gekocht, ein­mal “spru­delnd” und dann sofort auf die nied­rigs­te Hit­ze run­ter­ge­schal­tet. Die “quel­len” dann inner­halb von 20–30 Minu­ten und sind dann noch biss­fest.

Es kann ähn­lich wie Hir­se, Getrei­de zu Gemü­sen, als Auf­lauf, in Brot usw. ver­ar­bei­tet wer­den.

Quel­le: Sei­del W: Die Welt­ge­schich­te der Pflan­zen. Eich­born Ver­lag, Köln, 2012.

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