Walderdbeere, eine vergessene Heilpflanze

15. Mai 2019
Blühende Walderdbeeren

Blü­hen­de Wald­erd­bee­ren

Wald­erd­bee­ren (Fra­ga­ria vesca) sind wun­der­hübsch und blü­hen meis­tens im Ver­bor­ge­nen. Sie wird 5–30 cm hoch und oft im Wald unter den Blät­tern kaum zu ent­de­cken. Wald­erd­bee­ren waren volks­heil­kund­lich tra­di­tio­nell im Ein­satz. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Brennnessel-Sud bei dünnem, schütterem Haar

9. Mai 2019
Fertiger Brennnesselsud für besseren Haarwuchs

Fer­ti­ger Brenn­nes­sel-Sud für bes­se­ren Haar­wuchs

Vie­le Frau­en haben Pro­ble­me mit ihrem dün­nen, schüt­te­ren Haar. Die Haar­pro­ble­me kön­nen viel­fäl­tig sein, manch­mal durch hor­mo­nel­le Umstel­lun­gen, Medi­ka­men­te, Stress bedingt sein. Da glän­zen­des, kräf­ti­ges Haar auch Aus­druck von Gesund­heit und Schön­heit sind, kann aus dem man­geln­den Haar­wuchs auch ein Lei­dens­druck ent­ste­hen. Maria Tre­ben emp­fiehlt einen Absud von fri­schen Brenn­nes­seln. Ich habe den Sud gekocht und wer­de die­se “Kopf­wä­sche” ein­mal eine Zeit lang aus­pro­bie­ren. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Heilpflanzen im Frühling

4. Mai 2019

Soya­boh­ne

Heil­pflan­zen wer­den eigent­lich immer nur als aus­ge­wach­se­ne Pflan­zen gezeigt. Oder, wenn sie schö­ne Blü­ten haben blü­hend. Doch wie sehen Heil­pflan­zen aus, wenn sie gera­de aus der Erde kom­men. Sind sie dann schon erkenn­bar an bestimm­ten Blatt­ei­gen­schaf­ten bei­spiels­wei­se? Bei einem Besuch im Arz­nei­gar­ten des Bota­ni­schen Gar­tens in Ber­lin bin ich die­ser Fra­ge nach­ge­gan­gen. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Heilpflanzen im Bauerngarten des KulturGuts, Alt-Marzahn

30. April 2019
Zentrales Kräuterbeet

Zen­tra­les Kräu­ter­beet

Das Kul­tur­Gut in Alt-Mar­zahn befin­det sich seit vie­len Jah­ren in einem ehe­ma­li­gen Drei­sei­ten­hof. Die jetz­ti­ge Kul­tur­stät­te wur­de im Rah­men einer Umge­stal­tung des Anger­dor­fes Alt-Mar­zahns vor­ge­nom­men. Sie bie­tet mit Büche­rei, Töp­fe­rei, Tisch­ler­werk­statt, einem Kaf­fee ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten der Begeg­nung oder des schöp­fe­ri­schen Schaf­fens. In grö­ße­ren Ver­an­stal­tungs­räu­men wer­den regel­mä­ßig Kul­tur­ange­bo­te (Musik, Pup­pen­thea­ter, Lesun­gen, Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen etc.) ange­bo­ten. Ein angren­zen­der Bau­ern­gar­ten ist öffent­lich zugäng­lich. Eine klei­ne Besich­ti­gung. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Hanfsamen: Eiweiss- und Ölhaltig

22. April 2019
Hanfriegel von HANS

Hanfrie­gel von HANS

Hanf­sa­men (Can­na­bis sati­vae fruc­tus) sind eiför­mig, etwa 3–5 Mil­li­me­ter lang und haben einen nus­sig-süß­li­chen Geschmack. Hanf­sa­men ent­hal­ten kei­ne Can­na­bi­noi­de. Wegen ihres hohen Eiweiß- (25%) und fet­ten Ölge­halts (20–35%) sind sie geschätz­te Ener­gie­trä­ger. Eben wegen des hohen natür­li­chen Eiweiß- und Ölge­halts wer­den sie z.B. in Rie­geln ver­ar­bei­tet als gesun­den Snack zwi­schen­durch oder als “Super­food oder Bra­in­food”. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Koffein: Leistungssteigernd für Sportler

11. April 2019
Kaffee schwarz

Kaf­fee schwarz

Kof­fe­in kann Geschwin­dig­keit, Kraft und Aus­dau­er ver­bes­sern, so beschrie­ben For­scher im Bri­tish Jour­nal of Sports Medi­ci­ne das Ergeb­nis ihrer Stu­die. Aus­gang der For­schun­gen war, dass im Jahr 2004 Kof­fe­in aus der Lis­te der bei Wett­be­wer­ben ver­bo­te­nen Sub­stan­zen der Inter­na­tio­na­len Anti-Doping-Agen­tur gestri­chen wur­de. Seit­her ist der Ein­satz von Kof­fe­in als Leis­tungs­stei­ge­rung bei Ath­le­ten ste­tig gestie­gen. For­scher des Insti­tuts for Health and Sport, Vic­to­ria Uni­ver­si­ty, Melburn, hat­ten eine soge­nann­te “Umbrel­la-Stu­die” ange­scho­ben. Unter dem “Schirm” waren 21 Meta-Ana­ly­sen über Kaf­fee-Ein­satz bei ver­schie­de­nen Sport­ar­ten unter­sucht wor­den.  Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Heilpflanzen auf der Fibo 2019

8. April 2019

Die “Live-Coo­king-Büh­ne” auf der Fibo: Ver­wen­dung bekann­ter Heil­pflan­zen und Gewür­ze

Die dies­jäh­ri­ge Fibo lief vom 4.–7. April 2019 in Köln. Die Inter­na­tio­na­le Leit­mes­se für Fit­ness, Well­ness und Gesund­heit war wie­der aus­ge­spro­chen gut besucht. Das hohe Inter­es­se für Sport, Ernäh­rung und Gesund­heit ist erfreu­lich. 145.000 Besu­cher waren da, davon 84.000 Fach­be­su­cher aus 133 Län­dern. Die Mes­se zeigt Zukunfts­trends auf, wes­halb ich ver­su­che, spä­tens­tens alle zwei Jah­re in Köln dabei zu sein. Die­ses Jahr habe ich einen ein­deu­ti­gen Trend hin zur Digi­ta­li­sie­rung, ver­stärk­ten Ana­ly­se von kör­per­be­zo­ge­ne­nen Daten aus­ge­macht. Die Ana­ly­se von Genen, Blut, bei­spiels­wei­se ermög­licht per­sön­li­che Kör­per-Pro­fi­le. Anschlie­ßend ist eine opti­mier­te Zufuhr von Nähr­stof­fen, Mine­ra­li­en, Spu­ren­ele­men­ten mög­lich. Also kurz: Ziel ist, nicht mehr alles mas­sen­wei­se “ein­zu­wer­fen” oder zu “stof­fen”, son­dern zu einer  opti­mier­ten, per­sön­li­chen Sup­ple­men­tie­rung zu gelan­gen. Ein ande­res The­ma — schon etwas älter — die Kör­per­ver­mes­sung als Teil der leis­tungs­be­zo­ge­nen Opti­mie­rung zur eige­nen Moti­vie­rung. Und: Heil­pflan­zen sind in ver­schie­dens­ten Pro­duk­ten ein­ge­ar­bei­tet: Zum Bei­spiel in Pro­te­in-Rie­geln (Hanf), cof­fein­hal­ti­gen Geträn­ken (Johan­nis­bee­ren) als vega­ne Alter­na­ti­ve zu Ener­gie Drinks, Heil­pflan­zen-Erfri­schungs­ge­trän­ke mit Vit­ami­nen-Kom­bis (z.B. Ing­wer + Vit­ami­ne) oder Heil­pflan­zen mit Koch­salz-Lösun­gen (Gin­seng + “Iso­ton”). Es gibt eine unüber­seh­ba­re Strö­mung hin zu nach­hal­ti­gen, gesun­den Prä­pa­ra­ten — wie auch Vega­nis­mus. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Safran: Teuerstes Gewürz kommt aus Griechenland

2. April 2019
"Crocus

Safran: Cro­cus cart­wrigh­tia­nus Foto: Dr. Frank Blatt­ner, IPK.

Safran (Cro­cus sati­vus) hat eine hohe Ähn­lich­keit mit den hei­mi­schen Kro­kus­sen. Ein wesent­li­cher Unter­schied zu Kro­kus­sen ist jedoch, dass Safran im Herbst blüht. Ein wei­te­rer, wirt­schaft­lich bedeut­sa­mer, dass aus den Nar­ben der Blü­ten das Safran-Gewürz gewon­nen wird. Die tief rot-oran­ge­nen Nar­ben wer­den per Hand gepflückt und getrock­net. Wegen der Hand­ar­beit und Emp­find­lich­keit der Nar­ben ist das Gewürz sehr teu­er. Nun ist For­schern aus Gaters­le­ben gelun­gen, her­aus­zu­fin­den, woher Safran ursprüng­lich kommt: Aus Grie­chen­land. Genau­er aus der Regi­on Atti­ka. Eigent­lich kein Wun­der, denn in die­ser Regi­on ging Deme­ter, die Göt­tin der Frucht­bar­keit, Saat und der Jah­res­zei­ten an Land. Ziel der wis­sen­schaft­li­chen Erfor­schun­gen war zum einen die ursprüng­li­che Her­kunft des Safran end­gül­tig zu klä­ren. Zum ande­ren konn­te durch wis­sen­schaft­li­che Genom-Ana­ly­sen und einem Auf­bau von einem Genom-Pool mit vie­len ver­schie­de­nen Safran-Varie­tä­ten die Mög­lich­keit geschaf­fen wer­den, bil­li­ge­re Safran-Arten zu züch­ten. Ob das ver­dienst­voll ist, stellt sich die Fra­ge. Zumin­dest wird es für Marok­ko, dem gegen­wär­ti­gen Haupt­an­bau­ge­biet für Safran wirt­schaft­li­che Ein­bu­ßen geben, wenn es denn soweit kom­men soll­te mit der Züch­tung bil­li­ge­rer Safran-Arten. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Heilpflanzen im Frühling

22. März 2019
Huflattich

Huf­lat­tich

Der Früh­ling ist da und zeigt sich in sei­nen ers­ten schö­nen Far­ben! Heil­pflan­zen im Früh­ling, ein klei­ner Spa­zier­gang. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

180 westliche Heilpflanzen in der Chinesischen Medizin. Lesetipp

20. März 2019

Sal­bei

Die Tra­di­tio­nel­le Chi­ne­si­sche Medi­zin (TCM) ist ein kom­ple­xes Jahr­tau­sen­de altes Medi­zin­sys­tem. Im Wes­ten ist die TCM vor allem durch die Aku­punk­tur bekannt gewor­den. Aller­dings gehört die Pflan­zen­heil­kun­de genau­so zur TCM und wird in Chi­na aus­gie­big genutzt. Um das Wis­sen der Chi­ne­sen den Deut­schen zugäng­lich zu machen, hat sich ein Autoren-Team die Arbeit gemacht, 180 bekann­te west­li­che Heil­pflan­zen im Kon­text der TCM vor­zu­stel­len. Ein Buch­tipp. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »