Tee und seine anregenden, gesundheitlichen Wirkungen

19. Oktober 2019
Schwarzer Tee

Schwar­zer Tee

Tee und im nach­fol­gen­den wird es um grü­nen, schwar­zen Tee gehen, nicht um Heil­kräu­ter­tees. Denn auch Tee hat gesund­heit­li­che Wir­kun­gen. Aller­dings liegt der Schwer­punkt auf Gewin­nung, Pro­duk­ti­on, Unter­schie­de die­se wun­der­ba­ren Getränks, wel­ches die Lebens­geis­ter anregt. Tee ent­hält genau wie Kaf­fee Kof­fe­in (frü­her Tein), wel­ches anre­gen­de Wir­kun­gen auf die Ner­ven und das Gehirn hat. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Wilde Rucola: Scharf und knackig — eine eingewanderte Pflanze

8. Oktober 2019
Wilde Rucola

Wil­de Ruco­la

Die Heil- und Wild­pflan­zen zie­hen sich nun im Herbst zurück. Doch eine Pflan­ze ist mit ihren hell gel­ben blü­hen­de Blü­ten in Ber­lin nahe­zu über­all zu ent­de­cken: Die Wil­de Ruco­la (Diplo­ta­xis tenui­fo­lia). Sie gilt als Neo­phyt, also als ein­ge­wan­der­te Pflan­ze. Sie stammt ursprüng­lich aus dem Mit­tel­meer­ge­biet und gehört zu der Fami­lie der Kreuz­blüt­ler. Seit den 80iger Jah­ren soll ein deut­li­che Zunah­me der Ver­brei­tung wahr­ge­nom­men wor­den sein. Sie mag stick­stoff­rei­chen Boden, hat also in der über­düng­ten Land­wirt­schaft gute Wachs­tums­be­din­gun­gen. Auch sonst ist sie an Stra­ßen­rän­dern oder Wild­wie­sen zu sehen. Sie ist deut­lich sicht­bar, offen­sicht­lich unver­wüst­lich und ist mitt­ler­wei­le nach Zen­tral­asi­en, USA und Aus­tra­li­en wei­ter­ge­wan­dert. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Gewürze: Arzneiliche & therapeutische Wirkungen

5. Oktober 2019
Korianderfrüchte

Kori­an­der­früch­te

Gewür­ze bestehen aus fri­schen oder getrock­ne­ten Heil­pflan­zen-Tei­len. Wur­zeln, Blät­ter, Rin­den, Blü­ten, Samen oder Früch­te wer­den zu Gewür­zen ver­ar­bei­tet. Sie wer­den seit Jahr­tau­sen­den ganz selbst­ver­ständ­lich in der Küche ein­ge­setzt. Im All­ge­mei­nen wer­den sie der Nah­rung zur Geschmacks- und Geruchs­ver­bes­se­rung bei­gefügt. Heut­zu­ta­ge sind Gewür­ze eine Mas­sen­wa­re, die gemah­len, luft­dicht ver­packt und meist zu bil­li­gen Prei­sen in Gewürz­re­ga­len sämt­li­cher Lebens­mit­tel­lä­den ver­kauft wer­den. Grund­sätz­lich gilt, dass fri­sche Gewür­ze bes­ser schme­cken und aro­ma­ti­scher sind. Ihr rich­ti­ges Aro­ma ent­fal­ten sie, wenn z.B. gan­ze Früch­te wie bei Küm­mel, Fen­chel, Anis kurz vor dem Gebrauch mit einem Mör­ser klein gesto­ßen wer­den. Doch Gewür­ze kön­nen noch mehr: Wer­den hoch­wer­ti­ge Gewür­ze, aus­rei­chend dosiert ein­ge­setzt haben sie auch arz­nei­li­che, the­ra­peu­ti­sche Wir­kung. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Noni-Saft: Polynesische Heilpflanze als Superfood?

29. September 2019
Noni-Frucht

Noni-Frucht

Noni-Saft wird aus der Pflan­ze Mon­rin­da citri­fo­lia L. her­ge­stellt. Die Pflan­ze wird auch als Indi­scher Maul­beer­baum bezeich­net. Noni-Saft wur­de 2003 von der Euro­päi­schen Uni­on als neu­ar­ti­ge Lebens­mit­tel­zu­tat in pas­teu­ri­sier­ten Frucht­saft­ge­trän­ken als neu­ar­ti­ges Lebens­mit­tel zuge­las­sen. Wer­be­tech­nisch wur­den alle Maß­nah­men ergrif­fen, so dass Noni-Saft den Anstrich eines “Super­foods” bekam. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Berberitze: Traditionelle Heilpflanze

27. September 2019
Berberitze oder Sauerdorn

Ber­be­rit­ze oder Sauer­dorn

Ber­be­rit­ze (Ber­be­ris vul­ga­ris) oder auch Sauer­dorn (Essig­bee­re, Essig­scharf, Spieß­dorn) genannt, macht ihrem Namen alle Ehre. Die Früch­te wer­den im Sep­tem­ber geer­net. Sie las­sen sich zu Saft, Mar­me­la­den ver­ar­bei­ten oder auch trock­nen. Es gibt aber auch noch Anwen­dun­gen der Wur­zeln wie Blät­ter. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Sanddorn: Gegen Erkältungen und zur Erhöhung der Widerstandskraft

24. September 2019
Sanddorn-Scheinbeeren

Sand­dorn-Schein­bee­ren

Sand­dorn (Hip­po­phae rha­mo­ni­des) ent­wi­ckelt das Jahr über sehr sau­er schme­cken­de Schein­bee­ren. Sie sind trotz­dem beliebt. Die klei­nen Son­nen haben näm­lich das gan­ze Son­nen­licht des Jah­res ein­ge­fan­gen. Sand­dorn ist sehr gesund und hilft mit sei­nem hohen Vit­amin C-Anteil beson­ders in den Zei­ten der Erkäl­tun­gen, die dann im Dezem­ber begin­nen. Dann näm­lich wenn die Son­ne nicht mehr scheint, hilft Sand­dorn mit sei­nem ein­ge­fan­gen Son­nen­licht wei­ter. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Brombeere: Gesunde Herbstfrüchte

15. September 2019
Brombeeren

Brom­bee­ren

Brom­bee­ren (Rubus fruc­tiosus) wer­den lang­sam reif. Sie sind wun­der­ba­re Herbst­früch­te (bota­nisch Stein­sam­mel­früch­te genannt). Reif sind sie dann wenn die Früch­te eine tief­schwar­ze Far­be erreicht haben und sich leicht ern­ten las­sen. Nur die­se Aus­ge­reif­ten schme­cken wun­der­bar aro­ma­tisch und haben den typi­schen Brom­beer-Geschmack. Oft wer­den sie zu früh gepflückt und sind dann zu sau­er. War­ten lohnt sich also, wenn die Früch­te für Rum­topf oder Mar­me­la­den gepflückt wer­den. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Brennnessel: Königin der Heilpflanzen

7. September 2019
Wehrhafte Brennnessel

Wehr­haf­te Brenn­nes­sel

Wenn vie­le Men­schen wenig oder kei­ne Kennt­nis­se über Heil­pflan­zen haben, so haben die Meis­ten mit der Brenn­nes­sel (Urti­ca Dioi­ca) Kon­takt gehabt. Der Kon­takt ist nicht ange­nehm, son­dern kann sogar ziem­lich schmerz­haft sein. Quad­deln, Jucken, Krat­zen kön­nen fol­gen. Damit hat die Heil­pflan­ze eine ein­drucks­vol­le Spur im zen­tra­len Ner­ven­sys­tem hin­ter­las­sen. Man­che Kin­der mei­den bis in ihr Erwach­se­nen­le­ben die Brenn­nes­sel. Das ist sehr scha­de, denn die Heil­pflan­ze hat unglaub­lich vie­le gesun­de und gesund­heits­för­der­li­che Kräf­te, wes­halb sie als die Köni­gin der Heil­pflan­zen gilt. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Wald-Himbeeren: Früchte und Blätter sind nutzbar

28. August 2019
Wald-Himbeeren

Wald-Him­bee­ren

Him­bee­ren (Rubus idaeus) aus dem Wald sind köst­lich und haben einen inten­si­ven Geschmack. Him­bee­ren sind belieb­te Früch­te, also wer­den sie gezüch­tet, sind viel grö­ßer, wobei der inten­si­ve Geschmack ver­lo­ren gegan­gen ist. Wald-Him­bee­ren sind bis in den spä­ten Som­mer zu fin­den — dann ein­fach mal pro­bie­ren! Kürz­lich habe ich beob­ach­tet, wie eine jun­ge Mut­ter ent­setzt ihrem Kind das Essen von Wald-Him­bee­ren ver­bot! Der Jun­ge war erschro­cken. Damit wird er sei­ne Neu­gier auf Natür­li­ches ver­lo­ren haben. Dank der Medi­en-Des­in­for­ma­ti­on, die über­all Krank­hei­ten lau­ern sieht, wird Angst geschürt. Beson­ders bei Men­schen, denen Heil­pflan­zen, Heil­kräu­ter in der Kind­heit nicht nahe­ge­bracht wur­den. Es ist schon grau­sam mit anzu­se­hen, wie Kin­dern ihre natür­li­che, angst­freie Begeg­nung mit der Natur abge­wöhnt wird. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Breitwegerich: Bei Prellungen und Verstauchungen

5. August 2019
Breitwegerich

Breit­we­ge­rich

Die Blät­ter vom Breit­we­ge­rich (Plant­ago major) kön­nen zer­quetscht bei leich­ten For­men von Prel­lun­gen und Ver­stau­chun­gen hel­fen. Eine klei­ne Ers­te-Hil­fe-Maß­nah­me, wenn sonst nichts greif­bar ist. Breit­we­ge­rich ist häu­fig und steht immer mit­ten im Weg. Die äußerst robus­te Heil­pflan­ze liebt es gera­de­zu, getre­ten zu wer­den. Denn dar­über ver­brei­tet sie ihre Samen. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »