Granatapfelkernöl: Reich an pflanzlichen Hormonen

17. November 2018

Gra­nat­ap­fel

Gra­nat­äp­fel wer­den im Herbst und Win­ter ange­bo­ten. Wird die har­te Scha­le ent­fernt, kom­men vie­le Gra­nat­ap­fel­ker­ne zum Vor­schein, die mit lecke­rem roten, süßen Frucht­fleisch umhüllt sind. Im Müs­li oder Des­sert sind sie lecker. Die Gra­nat­ap­fel­ker­ne sind unver­dau­lich und bil­den gute Bal­last­stof­fe. In den Her­stel­ler­län­dern wer­den sie auch zu Gra­nat­ap­fel­kern­öl ver­ar­bei­tet. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Beschlossen: Grünes Band in Thüringen ist Nationales Naturmonument

9. November 2018
Hauhechel im Morgentau

Hau­he­chel im Mor­gen­tau

Das Grü­ne Band in Thü­rin­gen ist Natio­na­les Natur­mo­nu­ment, so beschloss der Thü­rin­ger Land­tag heu­te! Bra­vo! Thü­rin­gen ist mein Heil­pflan­zen-Land! Nicht nur, dass es dort wun­der­schön ist, son­dern es gibt Lebens­raum für vie­le Heil­pflan­zen. Dort sind noch mage­re Böden zu fin­den, auf denen Heil­pflan­zen Über­le­bens­raum fin­den. Nun hat der Thü­rin­ger Land­tag die Aus­wei­sung des Grü­nen Ban­des als Natio­na­les Natur­mo­nu­ment Thü­rin­gens beschlos­sen. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Kräutergärten für Kinder in Schulen, Berlin

7. November 2018

 

Kräutergarten im Schulvorhof

Kräu­ter­gar­ten im Schul­vor­hof

Auf einer Ber­lin-Erkun­dung ent­deck­te ich die Schu­le an der Vic­to­ria­stadt in Ber­lin, Lich­ten­berg. Die Grund­schu­le hat im vor­de­ren Bereich einen Kräu­ter­gar­ten, der mei­ne Auf­merk­sam­keit anzog. Der Kräu­ter­gar­ten wird von der Bür­ger­stif­tung Ber­lin gespons­ort. Dort ler­nen Kin­der etwas über Kräu­ter. Außer­dem ist die Schu­le zusätz­lich am Prä­ven­ti­ons-Pro­jekt “gute gesun­de Schu­le” betei­ligt.  Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Meerrettich: Pflanzliches Antibiotikum

4. November 2018
Meerrettichwurzel

Meer­ret­tich­wur­zel

Meer­ret­tich (Armo­r­a­cia rusti­ca­na) ent­hält Senf­öle. Das sind anti­bak­te­ri­ell wir­ken­de Sub­stan­zen, die z.B. in Erkäl­tungs­zei­ten ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Senf­öl hat in den letz­ten Jah­ren als “pflanz­li­ches Anti­bio­ti­kum” Furo­re gemacht. Da nun die Erkäl­tungs­zeit wie­der anbricht, stel­le ich in Fol­ge ein paar Heil­pflan­zen vor, die als pflanz­li­che Anti­bio­ti­ka gel­ten und star­te mit Meer­ret­tich. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Zitronenverbene: Heilpflanze des Europäischen Arzneimittelbuchs

30. Oktober 2018
Getrocknete Zitronenverbenen-Blätter

Getrock­ne­te Zitro­nen­ver­be­nen-Blät­ter

Zitro­nen­ver­be­ne (Aloy­sia citro­do­ra) wur­de 2008 als Arz­neidro­ge ins Euro­päi­sche Arz­nei­buch auf­ge­nom­men. In Deutsch­land spielt Zitro­nen­ver­be­ne kei­ne Rol­le, in Frank­reich schon. Die Fran­zo­sen schät­zen die Heil­pflan­ze sehr und trin­ken den fei­nen Tee z.B. nach dem Abend­essen als “diges­tif” zur Ver­dau­ungs­för­de­rung, Appe­tit­an­re­gung oder Stim­mungs­auf­hel­lung. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Kangalfische: Hilfreiche, tierische Therapeuten bei Schuppenflechte

20. Oktober 2018
Kangalfische in natürlichem Thermalwasser

Kan­gal­fi­sche in natür­li­chem Ther­mal­was­ser

Ich war Anfang Okto­ber für sechs Tage in der Türkei/ Sivas beim 3. Inter­na­tio­na­len Rei­se­gip­fels für das Ther­mal- & Gesund­heits­we­sen [1]. Es war eine Pres­se­rei­se, die ange­legt war, um die medi­zi­ni­sche Tou­ris­mus­wirt­schaft in Sivas anzu­kur­beln. Sivas heißt die Haupt­stadt, wie auch die Pro­vinz in Zen­tral-Ana­to­li­en. Das Land hat auf­grund sei­ner geo­gra­fi­schen Beson­der­hei­ten (z.B. Erd­be­ben­ge­biet) zahl­lo­se Ther­mal­quel­len, die seit Zei­ten der Römer zum Zwe­cke der Gesund­heits­för­de­rung genutzt wer­den. Ein Besuch bei den Kan­gal­fi­schen, die tie­ri­sche, hilf­rei­che The­ra­peu­ten bei Schup­pen­flech­te sind. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Karde, wilde: Bei rissiger Haut

13. Oktober 2018
Kardenkopf

Kar­den­kopf

Die wil­de Kar­de (Dip­sa­cus fullo­num syn. syl­ves­tris) hat etwas sehr Sta­che­li­ges: Ihre Sten­gel sind sta­che­lig und der Kopf, der im Som­mer von einem Rand von klei­nen, vio­let­ten Blü­ten umge­ben ist, zeigt sich nun in sei­ner gan­zen Wehr­haf­tig­keit. Am Ende sind sogar Wider­ha­ken zu erken­nen.  Die wil­de Kar­de hat eine lan­ge volks­heil­kund­li­che Tra­di­ti­on. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Hirse: Gesundes, nahrhaftes Getreide

8. Oktober 2018
Rispenhirse

Ris­pen­hir­se

Hir­se beglei­tet die Men­schen seit der Jung­stein­zeit und wur­de erst im 19. Jahr­hun­dert von ande­ren Getrei­de­sor­ten ver­drängt. In Asi­en und wei­ten Tei­len Afri­kas ist Hir­se immer noch bedeut­sam als Grund­nah­rungs­mit­tel. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Heilpflanzen und trockene Sommer

4. Oktober 2018
Blick in den Museumsgarten, Düppel, Berlin

Blick in den Muse­ums­gar­ten, Düp­pel, Ber­lin

Der Herbst ist end­gül­tig ange­kom­men. Der “Wüs­ten­som­mer” die­ses Jah­res ist vor­bei. In Ber­lin fing die­ser mit unge­wöhn­lich war­men Tem­pe­ra­tu­ren schon im April an und hielt sich bis Ende Sep­tem­ber. Mona­te­lang fiel kein Regen, was für die Natur in die­sen, sonst eher gemä­ßig­ten Zonen eine Her­aus­for­de­rung war. Die unge­wöhn­li­che Hit­ze und Regen­ar­mut haben jedoch man­chen Pflan­zen und Heil­pflan­zen nichts aus­ge­macht, im Gegen­teil. Beob­ach­tun­gen aus dem Muse­ums­gar­ten Düp­pel, Ber­lin. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »

Fest der Pflanzenfarben: Museum Düppel, Berlin

24. September 2018
 Besuch im Museumsdorf Düppel, Berlin

Besuch im Muse­ums­dorf Düp­pel, Ber­lin

Unter dem span­nen­den Mot­to “Fest der Far­ben” hat­te das Muse­ums­dorf Düp­pel bei Ber­lin ein­ge­la­den. Was mich beson­ders ansprach: Das Fest der Far­ben wur­de aus­schließ­lich mit Pflan­zen­far­ben gefei­ert. Das Muse­ums­dorf liegt im Süd-Wes­ten bei Zehlen­dorf. Es besteht aus Häu­sern, die auf­grund von Aus­gra­bun­gen rekon­stru­iert wur­den, und die etwa die Zeit des spä­ten 12. Jahr­hun­derts wider­spie­geln sol­len. Ehren­amt­lich arbei­ten­de Ver­eins­mit­glie­der erhal­ten und bele­ben und das Muse­ums­dorf mit vie­ler­lei Ver­an­stal­tun­gen vom März bis Mit­te Okto­ber hin­durch und geben damit einen klei­nen Ein­blick in das har­te und ent­beh­rungs­rei­che Leben des Hoch­mit­tel­al­ters. Die­sen Bei­trag wei­ter­le­sen »