• Heil­pflan­zen: Menschheitsbegleiter

    Heil­pflan­­zen-Anwen­­dun­­­gen beglei­ten die Mensch­heit seit Anbe­ginn. Die jahr­tau­sen­de­al­te Tra­di­ti­on der Ver­wen­dung von Heil­pflan­zen konn­te z.B. durch Grab­bei­la­gen oder alte Doku­men­ta­tio­nen wie das  Papy­rus Ebers nach­voll­zo­gen wer­den. Arz­nei­pflan­zen wur­den zum Vor­beu­gen, Hei­len, Lin­dern von Krank­hei­ten ein­ge­setzt, Gewür­ze zur Ver­bes­se­rung des Geschmacks  oder z.B. zur Ver­dau­ungs­för­de­rung. Heil­pflan­zen wie Gewür­ze erfuh­ren je nach …
  • Heil­pflan­­zen-Land Schweiz

    Heilpflanzen-Land Schweiz
    Eine Fahrt mit der Rhä­ti­schen Bahn in der Schweiz/ Kan­ton Grau­bün­den ist nicht nur für Flach­län­der etwas Erle­bens­wer­tes. Auch wenn sie eher eine tou­ris­ti­sche Attrak­ti­on zu sein scheint, so wird die Bahn auch von den Schwei­zern benutzt: Um die Wan­der­zie­le in den Alpen zu errei­chen bei­spiels­wei­se. Die Rhä­ti­sche Bahn bietet …
  • Wald­erd­bee­re, eine ver­ges­se­ne Heilpflanze

    Wald­erd­bee­ren (Fra­ga­ria ves­ca) sind wun­der­hübsch und blü­hen meis­tens im Ver­bor­ge­nen. Sie wird 5–30 cm hoch und oft im Wald unter den Blät­tern kaum zu ent­de­cken. Wald­erd­bee­ren waren volks­heil­kund­lich tra­di­tio­nell im Ein­satz. So wur­den Abko­chun­gen von Wald­erd­beer­blät­tern bei leich­ten Durch­fäl­len vor allem bei Kin­dern ver­wen­det. Oder sie wur­den bei Ent­zün­dun­gen des Halses …
  • Boh­nen­kraut: Gewürz bei Blähungen

    Das Boh­nen­kraut (Satu­re­ja hor­ten­sis) ist ein aro­ma­ti­sches, kräf­ti­ges Gewürz. Wie der Name schon ver­rät, ist es das Würz­kraut für grü­ne, gel­be oder dicke Boh­nen. Es wird im Som­mer auf Märk­ten ger­ne gleich mit den Boh­nen zusam­men ver­kauft. Die äthe­ri­schen Öle des Boh­nen­krauts wir­ken auf den Magen- und Darm­trakt. Das Kraut …
  • Zimt gehört zu den ältes­ten Heil­mit­teln und Gewürzen

    Zimt ist ein Weih­nachts­ge­würz. Es ist im Glüh­wein ent­hal­ten, in Weih­nachts­ge­bäck oder ‑Tee. Auch in der Küche wird es weih­nacht­lich ver­wen­det. Was in die­ser Zeit in den Hin­ter­grund gerät: Zimt gehört zu den ältes­ten Heil­mit­teln und Gewür­zen. Zimt für Ober­schicht vor­be­hal­ten: Schon die Ägyp­ter impor­tier­ten Zimt über die Phö­ni­ker, was es …
  • Bren­n­­nes­­sel-Frü­ch­­te: Urgesund

    Rei­fe Bren­n­­nes­­sel-Frü­ch­­te haben einen karot­ten­ähn­li­chen Geruch. Wer im Herbst kei­ne Früch­te gesam­melt hat, kann sie kau­fen. Wegen ihrer mehr­fach gesät­tig­ten Fett­säu­ren sind sie urge­sund. So ent­hal­ten sie bei­spiels­wei­se Lin­ol­säu­re (bis 83 %), Lin­olen­säu­re (0,9%) und Caro­ti­no­ide (Caro­tin, Lut­ein). Die Brenn­nes­sel­früch­te wer­den wegen ihres fet­ten Öls ger­ne zur Leis­tungs­stei­ge­rung ver­wandt. Men­schen, die …
  • Arti­scho­cke: Har­te Scha­le, wei­ches Herz

    Die Arti­scho­cken­frucht (Cyn­a­ra sco­ly­mus) ähnelt einem Rit­ter: Sie klei­det sich in ein schup­pen­ar­tig anmu­ten­des “Ket­ten­hemd” ein. Dabei sind die Schup­pen der­art wider­stands­fä­hig, dass sie erst nach 30–45 Minu­ten in kochen­dem Salz­was­ser weich gewor­den sind. Die Schup­pen wer­den von der Arti­scho­cken­frucht abge­zupft, in einen Dip oder eine Sau­ce getaucht. Sie haben …
  • Eibisch: Reiz­lin­dernd auf Mund-Schleimhäute

    Eibisch (Althaeae offi­ci­na­lis) ist eine schö­ne, kräf­ti­ge Heil­pflan­ze mit dicht wach­sen­den, wei­chen Blät­tern. Sie sind grau­grün durch eine sam­ti­ge Behaa­rung. Sowohl die Blü­ten wie auch die Blät­ter wer­den gesam­melt und getrock­net. Dar­aus wird Tee gemacht. Die Blü­ten wie Blät­ter bil­den Schleim­stof­fe. Die­se hel­fen bei ent­zün­de­ten Schleim­häu­ten in Mund- und Rachen­raum.  Manchmal …
  • Zimt­ster­ne — Zimttee

    Schon lan­ge vor der regu­lä­ren Advents­zeit — manch­mal schon im Sep­tem­ber — gibt es Weih­nachts­ge­bäck zu kau­fen. War­um? Weil es so lecker ist. Die spe­zi­el­len Gewür­ze ver­brei­ten mit ihrem Aro­ma und Duft gleich eine beson­de­re Stim­mung. Fest­lich, weih­nacht­lich, ein­fach super. Das gute an vie­len der Weih­nachts­ge­wür­zen ist: Sie haben gesundheitliche …
  • Sand­dorn­früch­te: Vitamin-Bomben

    Die gel­ben Früch­te des Sand­dorns (Hip­po­phae rha­mo­i­des fruc­tus) haben eine lan­ge Ern­te­pe­ri­ode: Vom August bis zum ers­ten Schnee­fall. Die Ern­te ist aller­dings schwie­rig und uner­freu­lich. Die Dor­nen zer­ste­chen einem die Hän­de, die emp­find­li­chen, dünn­häu­ti­gen Früch­te zer­mat­schen beim Anfas­sen oder fal­len auf den Boden. Geüb­te brei­ten des­halb gleich Tücher unter den …