Dost: Heimisches, duftendes Oregano

1. August 2014
Dost (Dostenkraut) oder wilder Majoran

Dost (Dost­enkraut) oder wil­der Majo­ran

Dost oder Ori­ga­num vul­ga­re ist bei uns auch als wil­der Ore­ga­no bekannt. Wer die Blät­ter die­ses Krauts zwi­schen den Fin­gern zer­reibt und dar­an riecht wird an den duf­ten­den, wesent­lich stär­ke­ren Bru­der dem Ore­ga­no erin­nert. Dost war im Mit­tel­al­ter ein belieb­tes Aro­ma­ti­kum.

Damit wur­den Spei­sen gewürzt oder Dost wur­de auch als ent­blä­hen­des Mit­tel (Kar­mi­na­ti­vum) ver­wen­det. Es wirkt auf die glat­te Mus­ku­la­tur  des Magen-Darm-Trakts. Wer es aus­pro­bie­ren möch­te, braucht sich nur 20–30 der klei­nen Blätt­chen vom blü­hen­den fri­schen Kraut abzu­pflü­cken und mit heis­sem Was­ser über­gie­ßen. 15 Minu­ten (abge­deckt) ste­hen las­sen und dann trin­ken. Der aro­ma­ti­sche Tee hilft und hat zudem einen ange­neh­men Geschmack.

Wichtige Nahrungsquelle für Insekten

Wich­ti­ge Nah­rungs­quel­le für Insek­ten

Wer einen Gar­ten hat, kann sich Dost anpflan­zen. Wenn es blüht, ver­stömt es sei­nen Duft und zieht damit nicht nur die Men­schen, son­dern vie­le Insek­ten an. Bie­nen, Hum­meln, Schmet­ter­lin­ge schät­zen die Heil­pflan­ze eben­falls. Dost dient ihnen als wich­ti­ge Nah­rungs­quel­le.

Mehr:

Dost­enkraut Mono­gra­phie

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