Fingerhut, roter: Herzmittel, nicht für Selbstbehandlung geeignet

17. Juni 2014
Roter Fingerhut

Roter Fin­ger­hut

Der wun­der­schö­ne Fin­ger­hut (Digi­ta­lis pur­pu­rea) blüht gera­de. Die Heil­pflan­ze liebt schat­ti­ge Plätz­chen, ist im Wald an Büschen und dunk­le­ren Weg­rän­dern zu sehen. Auch im Gar­ten wächst sie. Wenn sie ein ange­mes­se­ne­nen Stand­ort hat, ver­brei­tet sie sich flei­ßig von selbst. Der rote Fin­ger­hut ist sehr gif­tig und eig­net sich nicht zur Selbst­be­hand­lung.

Der Fin­ger­hut ist den­noch eine wich­ti­ge Heil­pflan­ze. Sie ent­hält herz­wirk­sa­me Gly­ko­si­de. Aus ihnen wer­den ver­schie­de­ne Herz­mit­tel als Fer­tig­arz­nei­mit­tel her­ge­stellt. Die Wirk­stof­fe der Digi­ta­lis pur­pu­rea wer­den von Ärz­ten ver­ord­net, wenn die Herz­tä­tig­keit unre­gel­mä­ßig ist. Außer­dem erhö­hen die Digi­ta­lis-Prä­pa­ra­te die Pump­leis­tung des Her­zens.

Mehr:

Roter Fin­ger­hut Mono­gra­phie der Kom­mis­si­on D

 

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