Erdrauch: Bei Verstopfung, krampfartigen Beschwerden

30. Mai 2010
Erdrauchkraut (Fumaria officinalis)

Erd­rauch­kraut (Fuma­ria offi­ci­na­lis)

Erd­rauch­kraut (Fuma­ria offi­ci­na­lis) blüht Ende Mai, Anfang April. Das Kraut hat ein brei­tes volks­heil­kund­li­ches Spek­trum: Bei Ver­stop­fung, Leber­er­kran­kun­gen oder Haut­lei­den. Auch zur Beru­hi­gung von krampf­ar­ti­gen Beschwer­den, die ent­we­der durch Gal­len­bla­se  oder -Wege aus­ge­löst wur­den wie auch des Magen-Darm-Trak­tes. Getrock­ne­tes Erd­rauch­kraut kann in der Apo­the­ke als lose Ware gekauft und zuhau­se als Tee auf­ge­brüht wer­den.

Das Kraut wird gera­de in der Blü­te­zeit aus Wild­be­stän­den geern­tet und getrock­net. Die Ware stammt aus Euro­pa oder wird aus Asi­en oder Ost­eu­ro­pa impor­tiert. Am ein­fachs­ten ist es den Tee zu beschaf­fen. Er wird jeden Tag drei­mal auf­ge­brüht und warm etwa eine hal­be Stun­de vor den Mahl­zei­ten getrun­ken.

Tee-Rezept: 1–2 Tee­löf­fel getro­cke­nes Erd­rauch­kraut (ent­spricht etwa 2–4 Gramm) wer­den mit 150 Mil­li­li­ter heis­sem Was­ser über­gos­sen. Abge­deckt zehn Minu­ten ste­hen gelas­sen und vor dem Trin­ken abge­seiht.

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