Heil­kräu­ter­tee für die ent­zün­de­te Magen­schleim­haut

Heilkräutertee für entzündete Magenschleimhaut
Heil­kräu­ter­tee für ent­zün­de­te Magen­schleim­haut

Eine Ent­zün­dung der Magen­schleim­haut (Gas­tri­tis) kann ver­schie­de­ne Ursa­chen haben. Grund­sätz­lich unter­schie­den wird zwi­schen aku­ter und chro­ni­scher Gas­tri­tis. Auch wird die Magen­schleim­haut-Ent­zün­dung kli­nisch in unter­schied­li­che Typen ein­ge­teilt. Eine Ent­zün­dung der Magen­schleim­haut kann eben­so durch bestimm­te Medi­ka­men­te aus­ge­löst wer­den: Pati­en­ten mit chro­ni­schen Erkran­kun­gen sind davon betrof­fen, wie Rheu­ma­pa­ti­en­ten bei­spiels­wei­se. Zur Behand­lung des Rheu­mas wer­den nichts­te­rio­da­le Anti­rheu­ma­ti­ka ein­ge­nom­men, die eine Gas­tri­tis aus­lö­sen kön­nen. Eben­so Krebs­pa­ti­en­ten, die z.B. Tyro­sin­ki­na­se­hem­mer (TKI) ein­neh­men. Uner­wünsch­te Arz­nei­mit­tel-Neben­wir­kun­gen kön­nen auch bei Herz­kreis­lauf­mit­teln, Anti­bio­ti­ka oder Anti­pilz­mit­teln vor­kom­men [1]. Um nun wie­der­um die Gas­tri­tis zu behan­deln wer­den Pro­to­nen-Pum­pen-Inhi­bi­to­ren (PPI) ver­ord­net, die die Frei­set­zung der Magen­säu­re blo­ckie­ren. Nun hat sich schon vor vie­len Jah­ren her­aus­ge­stellt, dass bei­spiels­wei­se hoch­wirk­sa­me Krebs­me­di­ka­men­te durch PPIs in ihrer Wirk­sam­keit deut­lich gesenkt wer­den. Was also tun, um die quä­len­den Magen­schmer­zen, die oft mit Sod­bren­nen ein­her­ge­hen, erträg­lich zu machen oder gar los­zu­wer­den? Hier wird ein Heil­kräu­ter­tee für eine ent­zün­de­te Magen­schleim­haut vor­ge­stellt:

Der Heil­kräu­ter­tee, den ich hier vor­stel­le, wur­de von Mit­ar­bei­te­rin­nen des Chrut­er­hüs­lis aus Basel zusam­men­ge­stellt [2]: Er besteht aus 12,7 Gramm Eibisch­blät­tern, 12,7 Gramm Eibisch­wur­zel, 12,7 Gramm Melis­sen­blät­tern, 12,7 Gramm Lein­sa­men, 12,7 Gramm Mal­ven­blät­tern, 12,7 Gramm Kamil­len­blü­ten, 6,4 Gramm Süss­holz­wur­zel, 6,4 Gamm Rin­gel­blu­men, 6,4 Gramm Mal­ven­blü­ten, 4,3 Gramm Kal­mus­wur­zel.

Die Zusam­men­set­zung des Tees ist fein abge­stimmt: Es wer­den Heil­pflan­zen ein­ge­setzt, die Schleim­stof­fe bil­den wie Eibisch und Lein­sa­men. Die­se Schleim­stof­fe legen sich schüt­zend über die Magen­schleim­haut und hal­ten die Magen­säu­re fern. Die Heil­pflan­zen Kamil­le und Rin­gel­blu­me wir­ken der Magen­schleim­haut-Ent­zün­dung ent­ge­gen. Kal­mus ist eben­falls eine Heil­pflan­ze, die bei Magen­schleim­haut-Ent­zün­dun­gen ein­ge­setzt wird. Süss­holz­wur­zel sorgt für einen ange­neh­men Geschmack genau­so wie die Mal­ven­blü­ten.

Der Tee hilft nicht nur chro­nisch Kran­ken, son­dern auch Men­schen, die zeit­wei­se mit ent­zün­de­ter Magen­schleim­haut zu tun haben.

 

Quel­le:

Medi­ka­men­tö­se Krebs­the­ra­pie: Vor­sicht bei Ein­nah­me wei­te­rer Medi­ka­men­te

Chrü­ter­hüs­li Magen­schleim­haut-Tee

Mehr:

Lese­tipp: Natur­heil­kun­de bei Krebs. Aktiv zur Gene­sung bei­tra­gen. Beschwer­den und Neben­wir­kun­gen lin­dern

Eibisch: Reiz­lin­dernd auf Mund-Schleim­häu­te

Lein­sa­men: Gut bei Ver­stop­fung

Lein­sa­men Mono­gra­phie

Eibisch­wur­zel Mono­gra­phie

 

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