Kresse-Sprossen, lecker und gesund

23. März 2014
gekeimte Kressesamen nach drei Tagen

gekeim­te Kres­se­sa­men nach drei Tagen

Vor drei Tagen hat­te ich Kres­se (Lepi­dum sati­vum) -Samen in einem Unter­topf auf Erde gelegt und gut befeuch­tet. Nun drei Tage spä­ter sind aus den Samen die­se Kres­se-Pflänz­chen gespros­sen — genug um damit min­des­tens drei Käse­bro­te zu bele­gen.

Die Kres­se ent­hält neben Vit­ami­nen A, B1, B2, B3, Vit­amin C und D, äthe­ri­sche Senf­öle, Kali­um, Kal­zi­um, Jod, Nia­cin, Eisen und Phos­phor. Kres­se hat wegen ihres Senf­öls einen star­ken, wür­zi­gen Eigen­ge­schmack. Sie eig­net sich zum Bele­gen von Bro­ten (Käse-, Toma­te) oder auch zum Auf­pep­pen von Sala­ten.

Kresse-Samen vor drei Tagen

Kres­se-Samen vor drei Tagen

Wie schon bei “Kräu­ter selbst säen” beschrie­ben, sind Kres­se-Samen wirk­lich leicht anzu­setz­ten. Bei ihrem Kei­men kann qua­si zuge­schaut wer­den. Zwei, drei Stun­den nach dem Anset­zen, ver­brei­tet sich ein typi­scher Kres­se-Geruch — die Senf­öle wer­den dann schon aktiv. Die Samen wer­den dick, plat­zen und schon am 1. Tag kei­men die Samen. Es ist wirk­lich ver­rückt, wie vital die­se Spros­sen sind. Sie wach­sen auch auf ange­feuch­te­ter Wat­te, es muss nicht immer Erde sein. Es gibt auch Keim­glä­ser oder Keim­ge­rä­te zu kau­fen, für Men­schen, die ger­ne immer Spros­sen parat haben.

Frische Kresse

Fri­sche Kres­se

Es eig­net sich nicht nur Kres­se. Alfal­fa, Bocks­horn­klee, Mung­boh­nen, Wei­zen, Rot­klee-Samen las­sen sich auch kei­men. Wich­tig ist, bei all die­sen  Samen, mög­lichst Ware aus kon­trol­lier­tem Anbau (Bio) zu kau­fen. Denn die­se sind unbe­han­delt (z.B. kei­ne “Bedamp­fung” mit Che­mi­ka­li­en, um die Halt­bar­keit zu ver­län­gern) und frei von Zusatz­stof­fen oder von Gen­tech­nik. Am ein­fachs­ten kei­men Kres­se, Alfal­fa, Radies­chen. Auch wenn die­se rela­tiv leicht anzu­set­zen sind, kann es denn­noch zu Anfän­ger-Miss­ge­schi­cken kom­men.  Am bes­ten geht es so:

* neue Ware neh­men (nicht die vom Vor­jahr)

* die Samen dür­fen nicht zu dicht lie­gen,

* die Wat­te oder Erde wird feucht gehal­ten, aber nicht ertränkt,

* die idea­le Tem­pe­ra­tur für das Kei­men liegt zwi­schen 18 bis 22 Grad,

* die Tel­ler oder Keim­ge­rä­te ste­hen am bes­ten auf dem Fens­ter­brett, denn die Keim­lin­ge brau­chen Licht.

Soll­te es vor­kom­men, dass die Keim­lin­ge zu feucht gehal­ten wur­den und sich Schim­mel gebil­det hat — nicht ver­wen­den! Weg­wer­fen, alles gut und gründ­lich säu­bern noch ein­mal von vor­ne begin­nen. Mit ein wenig Geduld wird das schon etwas — auch bei Leu­ten, die kei­ne grü­nen Dau­men haben.

Die Spros­sen soll­ten mög­lichst frisch geges­sen wer­den (3/4. Tage). Wenn die Kres­se z.B. lan­ge steht, ent­wi­ckeln sich die Senf­öle wei­ter aus und die Spros­sen schme­cken bit­ter.

Mehr:

2. Gewür­ze auf dem Fens­ter­brett

 

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