Mädesüß: Erkältungs- und Fiebermittel

20. Juni 2011
Madesüßblüten (Spiraeae ulmariae flos)

Made­süß­blü­ten (Spi­raeae ulma­riae flos)

Mäde­süß (Fili­pen­du­la ulma­ria) blüht im Juni. Die Heil­pflan­ze wächst als Stau­de und mag Feuch­tig­keit. Des­halb ist sie an See­ufern oder Feucht­ge­bie­ten zu ent­de­cken. Ihre eier­schal-far­bi­gen Blü­ten leuch­ten weit­hin. Sie sind irgend­wie “pusche­lig” anzu­se­hen und hübsch. Die Blü­ten und das Kraut wer­den medi­zi­nal ver­wen­det. Ihre Wirk­stof­fe sind ent­zün­dungs­hem­mend, mild betäu­bend und fie­ber­sen­kend.

Mäde­süß-Tee wird ger­ne bei fie­ber­haf­ter Erkäl­tung ein­ge­setzt. Eines der Wir­kun­gen in den Pflan­zen­be­schrei­bun­gen (Mono­gra­phie Mäde­süß) ist adstrin­gie­rend. Dies wird ger­ne als “zusam­men­zie­hend” bezeich­net. Adstrin­ge­zi­en sind Mit­tel, die eine Reak­ti­on mit dem Eiweiss der obe­ren Gewebs­schich­ten ein­ge­hen und zur Ver­dich­tung des­sel­ben füh­ren. Die­se zusam­men­zie­hen­de Wir­kung unter­stützt unter ande­rem die Wund­hei­lung, was bei einem wun­den Rachen bei Erkäl­tun­gen als außer­or­dent­lich hilf­reich emp­fun­den wird.

Rezep­tur Mäde­süß-Tee: Zwei Tee­löf­fel getro­cke­netes Mäde­süß-Blü­ten-Blät­ter-Kraut wird mit 150 Mil­li­li­tern heis­sem Was­ser über­gos­sen. Zehn Minu­ten abge­deckt ste­hen las­sen. Absei­hen und mög­lichst warm, schlück­chen­wei­se trin­ken. Der Tee wird bei Erkäl­tung 2–4 Mal frisch auf­ge­brüht und getrun­ken wäh­rend der Erkläl­tung.

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