Mönchs­pfef­fer hilft bei PMS

Mönchspfeffer-Strauch ©Gudrun Schliemann
Mönchs­pfef­fer-Strauch, © Gud­run Schlie­mann

Eine volks­tüm­li­che Weis­heit lau­tet, dass die Heil­pflan­zen dort wach­sen, wo sie gebraucht wer­den. Auf Samo­thra­ke ist Mönchs­pfef­fer (Agnus cas­tus) über­all auf der Insel zu fin­den — ob die Frau­en dort beson­ders stark an prä­men­tru­el­len Beschwer­den (PMS=Prämentruelles Syn­drom) lei­den? Das war nicht her­aus­zu­fin­den. Auf jeden Fall blüht der Mönchs­pfef­fer, etwa zwei bis drei Meter hoch strauch­ar­tig wach­send an allen Weg­rän­dern, Wald­rän­dern, Wie­sen. Die hüb­schen Blü­ten geben dann mit ihrem mit ihrem zar­ten Lila den Ton an.

Blüten, ©Gudrun Schliemann
Blü­ten, © Gud­run Schlie­mann

Unter dem Prä­men­tru­el­len Sndrom wer­den alle läs­ti­gen Beschwer­den zusam­men­ge­fasst, die vie­le Frau­en ken­nen und regel­mä­ßig vor der Mens­trua­ti­on ergrei­fen: Reiz­bar­keit, Stim­mungs­schwan­kun­gen, Anspan­nung oder Wut, Kopf­schmer­zen, wei­te­re prä­men­stru­el­le Sym­pto­me wie Auf­ge­bläht­sein oder Brust­span­nun­gen. Es gibt ver­schie­de­ne Metho­den, um Her­rin über die­se Beschwer­den zu wer­den. Eine gewis­se Expe­riem­tier­freu­dig­keit wird vor­aus­ge­setzt, eben­falls Geduld, denn kei­ne der natur­heil­kund­li­chen oder pflanz­li­chen Hil­fen sind kurz­fris­ti­ger Natur. Man­che Frau­en machen mit dem Erler­nen von Yoga aus­ge­zeich­ne­te Erfah­run­gen. Es gibt auch spe­zi­el­le Übun­gen, die dann täg­lich gemacht wer­den. Die pflanz­li­che Mög­lich­keit besteht in der Ein­nah­me von Mönchs­pfef­fer-Extrak­ten, die in Hart­kap­seln ver­kauft wer­den. Sie wer­den aus den Früch­ten des Mönchs­pfef­fers oder — eine ande­re Bezeich­nung — Keuschlamm-Früch­ten (Agnus cas­ti fruc­tus) gewon­nen.

Nahaufnahme, © Gudrun Schliemann
Nah­auf­nah­me, © Gud­run Schlie­mann

In den ESCOP-Mono­gra­phien wer­den ver­schie­de­ne Stu­di­en auf­ge­führt, die zu einer Ver­bes­se­rung der oben genann­ten Beschwer­den füh­ren. [1]

[1] ESCOP Mono­graphs. The Sci­en­ti­fic Foun­da­ti­on for Her­bal Medi­ci­ni­al Pro­ducts. Second Edi­ti­on (2003). Thie­me Ver­lag. Stutt­gart.

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