Echi­n­acea: Rasche Hil­fe bei Infektionen

Roter Sonnenhut (Echinacea purpurea)
Roter Son­nen­hut (Echi­n­acea purpurea)

Der rote Son­nen­hut (Echi­n­acea pur­pu­rea) hilft bei aku­ten Infek­tio­nen (Grip­pe, Erkäl­tung). Die Heil­pflan­ze wird ger­ne zu Extrak­ten (Fer­tig­arz­nei­en) ver­ar­bei­tet. Die Wir­kung von Echi­n­acea, so ist am häu­figs­ten zu hören, sei die “Stär­kung” der Abwehr. Nun haben Wis­sen­schaft­ler etwas Ande­res her­aus­ge­fun­den: Echi­n­acea-Wirk­stof­fe blo­ckie­ren Krank­heits­er­re­ger, zum Bei­spiel Grip­pe­vi­ren, und ver­hin­dern so, daß es zu einer Infek­ti­on von Kör­per­zel­len kommt.

Die Wis­sen­schaft­ler besprüh­ten akti­ve Virus­zel­len mit unter­schied­li­chen Kon­zen­tra­tio­nen von Echi­n­acea-Extrakt. Es zeig­te sich, daß dies die Virus-Ver­meh­rung voll­stän­dig stopp­te. Die Wis­sen­schaft­ler ver­mu­ten, dass Echi­n­acea — viel­leicht — Abwehr­zel­len sti­mu­liert, sicher aber die Anste­ckung durch Krank­heits­er­re­ger blo­ckiert. Das ist ein voll­stän­dig neu­es Ver­ständ­nis, wie Echi­n­acea funktioniert.

Echi­n­acea-Prä­pa­ra­te kön­nen also nicht nur — Wochen vor einer Anste­ckung — zur Abwehr-Anre­gung ein­ge­nom­men wer­den. Son­dern auch dann noch, wenn der Infekt schon im Anzug ist oder gera­de kommt. Zusätz­lich hel­fen näm­lich die Wirk­stof­fe der Heil­pflan­ze auch dabei, über­schie­ßen­de Ent­zün­dungs­re­ak­tio­nen des Kör­pers (Hals­weh, Fie­ber, Schwä­che) abzu­fan­gen. Dies lin­dert die typi­schen Beschwerden.

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