Klet­ten: Was beim anklet­ten so alles pas­sie­ren kann…

Klette
Klet­te

Klet­ten wie zum Bei­spiel die Gro­ße Klet­te (Arti­cum lap­pa) sind bei uns wegen der kugel­för­mi­gen Blü­ten­kör­be bekannt und den haki­gen Hüll­blät­tern, die sich über­all anzu­haf­ten ver­mö­gen. Die Klet­ten wer­den besun­gen im Film “La Tri­bu, Rhyth­mus liegt der Fami­lie im Blut”. Ein spa­ni­scher, aktu­el­ler Film, der unter­halt­sam ist.

Die Hand­lung ist kurz erzählt: Eine Rei­ne­ma­che­frau trifft zufäl­lig ihren Sohn wie­der. Den hat­te sie als 16jährige zur Adop­ti­on frei gege­ben, weil sie kei­ne Mög­lich­kei­ten sah, ihn auf­zu­zie­hen. Mitt­ler­wei­le sind 30 Jah­re ver­gan­gen, und in die­ser Zeit hat­te sie nie Kon­takt zu ihrem Sohn. Sie begeg­net einem erwach­se­nen Mann, der als herz­lo­ser Mana­ger in einer gro­ßen Fir­ma arbei­tet und zum Bei­spiel 300 Arbei­ter auf einem Schlag ent­liess. Sein Schick­sal wen­det sich, als er infla­gran­ti beim Sex mit sei­ner Prak­ti­kan­tin gefilmt wird. Das Päar­chen muss näm­lich wegen des Schei­den­kramp­fes in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den. Ein Video, dass ihn mit nack­tem Hin­tern in ein­deu­ti­ger Posi­ti­on mit sei­ner Prak­ti­kan­tin zeigt, geht durchs Inter­net — und macht ihn mit einem Schlag auf die­se Wei­se berühmt. Er taucht des­halb unter und begeg­net sei­ner leib­li­chen Mut­ter, die ihm hilft.

Die klei­ne Ent­wick­lungs­ge­schich­te geht natür­lich gut aus, soviel darf gesagt wer­den. Der Film ist unter­halt­sam und kurz­wei­lig wegen der guten Musik — denn die Prot­ago­nis­tIn­nen sind in einem Tanz­stu­dio, wo ihnen durch Tanz gelingt, ihr Leben zu ver­än­dern — und schließ­lich dem Sohn eben­falls.

Und die Klet­te? Sie leis­tet ihren Bei­trag durch, dass was sie besun­gen wird mit dem, was sie am bes­ten kann: Sich anhaf­ten.

Die Klet­ten­wur­zel ist ein altes Heil­mit­tel. Sie wur­de schon von Dio­sku­r­i­des beschrie­ben: Im Alter­tum wur­de sie bei Schmer­zen, Magen­be­schwer­den, schlech­ter Ver­dau­ung (sie ent­hält Inu­lin) zur Ent­schla­ckung und Blut­rei­ni­gung und vie­lem Ande­ren ein­ge­setzt (sie­he Arz­nei­mit­tel­leh­re des Dio­sku­r­i­des: Klet­te).

In der Volks­me­di­zin ste­hen äuße­re Anwen­dun­gen mit Klet­ten­wur­zel-Öl im Vor­der­grund. Klet­ten­wur­zel-Öl wird noch immer bei schlecht hei­len­den Wun­den ein­ge­setzt, bei tro­cke­ner Sebor­rhö der Kopf­haut, bei Schup­pen­bil­dung oder Haar­aus­fall.

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