Küchenschelle: Nur homöopathisch verträglich

7. April 2012
Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris)

Küchen­schel­le (Pul­sa­til­la vul­ga­ris)

Die Küchen­schel­le (Pul­sa­til­la vul­ga­ris) ist für mich die Schöns­te aller Früh­lings-Heil­pflan­zen. Ihre Blü­ten leuch­ten in Lila-Tönen, die Blü­ten­stän­de sind gelb und son­nen­för­mig ange­legt. Die Pflan­ze ist sei­dig behaart — typisch für Früh­blü­her, denn auch sie muss sich gegen die Käl­te schüt­zen. Die Küchen­schel­le mag son­ni­ge Tro­cken­flä­chen. Sie steht unter stren­gem Natur­schutz, weil sie so sel­ten gewor­den ist. Außer­dem ist sie gif­tig. Die Küchen­schel­le wird nur in der Homöo­pa­thie als hoch­ver­dünn­tes, poten­tier­tes Arz­nei­mit­tel ein­ge­setzt.

E.B. Nash (sie­he Quel­le) beschreibt die Pul­sa­til­la als ein Mit­tel mit wei­tem Wir­kungs­kreis. Pul­sa­til­la wird unter ande­rem ein­ge­setzt, wenn Pati­en­ten über “wan­dern­de Schmer­zen, sprin­gen von einem Teil zum ande­ren, auch mit Abschwel­lung und Röte der Gelen­ke” kla­gen. Nash kenn­zeich­net Pul­sa­til­la auch als “gro­ßes Heil­mit­tel für Ver­dau­ungs­stö­run­gen” oder als “Frau­en­mit­tel”. So fin­det die Küchen­schel­le zum Bei­spiel Ein­satz bei Mens­trua­ti­ons­stö­run­gen oder Vagi­nal-Aus­fluss. Als “Haupt­ei­gen­tüm­lich­keit”, so Nash, wird “bes­ser in kal­ter Luft und bei Anwen­dung von Käl­te” beschrie­ben. Das heisst, der Pati­ent fühlt sich bes­ser an fri­scher küh­ler Luft und kann war­me, geschlos­se­ne Zim­mer nicht ertra­gen.

Seit der Grün­dung der Homöo­pa­thie durch Samu­el Hah­ne­mann wur­de die kom­ple­xe Heil­me­tho­de von zahl­lo­sen Skep­ti­kern ange­fein­det. Die Haupt­kri­tik: Nicht wis­sen­schaft­lich genug und über­haupt nicht nach­voll­zieh­bar. Doch allen Wider­stän­den zum Trotz hat sich die Homöo­pa­thie eta­bliert. Sie wird nun seit über 200 Jah­ren von Homöo­pa­then welt­weit erfolg­reich ein­ge­setzt und mit ihr die Heil­pflan­ze Pul­sa­til­la.

Quel­le: Nash. E.B.: Leit­sym­pto­me in der Homöo­pa­thi­schen The­ra­pie. Ver­lag Dr. Will­mar Schwa­be, Leip­zig 1935.

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