Passionsblumenkraut: Bei nervösen Unruhezuständen

29. Januar 2014
Passionsblume

Pas­si­ons­blu­me

Pas­si­ons­blu­men haben wegen ihrer gran­di­os schö­nen und exen­tri­schen Blü­ten auch in unse­ren Brei­ten­gra­den Anhän­ger gefun­den. Es gibt sie als ein­jäh­ri­ge Topf­pflan­zen oder auch für den Gar­ten als eif­ri­ge Klet­ter­pflan­zen. Unse­re Pas­si­ons­blu­men wer­den als Hybrid­sor­ten gezüch­tet von den ca. 500 mög­li­chen aus den sub­tro­pi­schen stam­men­den Regio­nen. Eigent­lich mag die Pas­si­ons­blu­me es sehr warm. Ihre Hei­mat­län­der sind sub­tro­pisch und süd­lich gele­gen wie Mada­gas­kar, Neu­gui­nea. Das Pas­si­ons­blu­men­kraut (Pas­si­flora incar­na­ta) hat auch medi­zi­na­le Wir­kun­gen — aller­dings stam­men die Roh­stof­fe nicht von unse­ren Hybri­den, son­dern wer­den in ihren Hei­mat­län­dern gewon­nen.

Pas­si­ons­blu­men­kraut (Pas­si­florae her­ba) aus unse­ren Regio­nen hät­te nie­mals genü­gend Wirk­stof­fe, des­halb kön­nen die Topf­blu­men und Klet­ter­pflan­zen des Gar­tens in Ruhe gelas­sen wer­den. Erst in den tro­pi­schen Regio­nen kann das  Pas­si­ons­blu­men­kraut sei­ne urei­gens­ten Inhalts­stof­fe ent­wi­ckeln, die dann als Wirk­stoff gegen ner­vö­se Unru­he­zu­stän­de ver­wen­det wer­den kön­nen. Es gibt sie als Fer­tig­arz­nei­mit­tel oder Tee-Zube­rei­tun­gen aus der Apo­the­ke zu kau­fen.

Tee-Rezept: Ein Tee­löf­fel voll (2 Gramm) getrock­ne­tes Pas­si­ons­blu­men­kraut (aus der Apo­the­ke) wird mit 150 Mil­li­li­ter (mitt­le­re Tee­tas­se) kochen­dem Was­ser über­gos­sen und nach 10 bis 15 Minu­ten durch ein Tee­sieb gege­ben.

Passionsblume

Pas­si­ons­blu­me

Der Tee hilft bei Angst­zu­stän­den, Schlaf­lo­sig­keit, in beson­de­ren Stress-Situa­tio­nen, ner­vö­ser Unru­he, die sich z.B. durch Herz­klop­fen, Schwin­del, gereiz­tem Magen oder Schweiss­aus­brü­chen äußern kann. Men­schen, die häu­fi­ger unter Angst­zu­stän­den oder ner­vö­ser Unru­he lei­den, kön­nen sich durch Tees oder Fer­tig­arz­nei­en kurz­zei­tig hel­fen. Bei Men­schen, die jedoch häu­fi­ger mit die­sen Pro­ble­men kon­fron­tiert sind, kön­nen durch Ent­span­nungs­ver­fah­ren ler­nen, ihre Ängs­te zu kon­trol­lie­ren. Manch­mal haben die Ängs­te oder kör­per­li­chen Reak­tio­nen auch psy­cho­so­ma­ti­sche, tie­fer­lie­gen­de Ursa­chen. Die­sen soll­te dann lang­fris­tig mit Hil­fe von The­ra­peu­ten oder natur­heil­kund­lich arbei­ten­den Ärz­ten auf den Grund gegan­gen wer­den.

Mehr:

Pas­si­onblu­men­kraut Mono­gra­phie

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