Weissdorn: Gut für das Herz

2. November 2009
Weissdorn-Früchte - Crataegi fructus

Weiss­dorn-Früch­te — Cra­tae­gi fruc­tus

Weiss­dorn-Früch­te (Cra­tae­gi fruc­tus) sind noch zu fin­den. Sie wer­den zu Kom­pott oder Mar­me­la­den ver­ar­bei­tet. Auch als bee­ri­ge Grund­la­ge für einen Schnaps oder im Weiss­wein sind sie geeig­net. Weiss­dorn in wäss­rig-alko­ho­li­schen Aus­zü­gen wur­den tra­di­tio­nell zube­rei­tet und zur Stär­kung und Kräf­ti­gung des Her­zes aus­ge­schenkt.

Die­se Anwen­dun­gen fin­den sich auch heu­te noch in Haus­hal­ten, die sich der tra­di­tio­nel­len Heil­wei­se ver­pflich­tet sehen. Hier ein Bei­spiel für Mar­me­la­de.

Herz­stär­kung per Likör: 200 Gramm fri­sche Weiss­dorn­bee­ren (nicht waschen*) son­dern mit einer Gabel anquet­schen. In eine weithal­si­ge Fla­sche fül­len. 4 Ess­löf­fel brau­nen Rohr­zu­cker oder weis­sen Kan­dis­zu­cker dazu­ge­ben. Die Fla­sche mit Apfel­schnaps auf­fül­len. Die Fla­sche wird 6 Wochen lang ste­hen gelas­sen. In jeder Woche wird sie min­des­tens 3 mal bewegt (die Fla­sche 5 mal auf den Kopf und zurück). Nach sechs Wochen hat sich der Zucker auf­ge­löst. Die Bee­ren wer­den durch ein Sieb abge­seiht, der Weiss­dorn­schnaps in eine Fla­sche zurück­fül­len. Jeden Tag ein klei­nes Gläs­chen trin­ken — Prost! Auf eine gute Herz­ge­sund­heit!

* Alle Arten von Heil­pflan­zen soll­ten immer nur in Gegen­den gepflückt wer­den, die kei­ner­lei Umwelt­be­las­tun­gen haben: Fern ab von Stra­ßen, Flug­schnei­sen, von Hun­de­wie­sen.

Mehr:

Mono­gra­phie Weiss­dorn­blät­ter

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