Bana­nen: Leicht ver­dau­lich und gesund

Unreife Bananen (Musa)
Unrei­fe Bana­nen (Musa)

Bana­nen (Musa) sind eines der wich­tigs­ten Nah­rungs­mit­tel welt­weit. Alle Bana­nen­sor­ten wie Obst- oder Mehl­ba­na­nen kenn­zeich­net, dass ihre Stär­ke leicht ver­dau­lich ist. Außer­dem sind sie geruchs­los und leicht aro­ma­tisch. Kein Wun­der also, dass sie bei uns nach der Mut­ter­milch schon an die Aller­kleins­ten ver­füt­tert wer­den (neben Möh­renbrei). Auch als Kran­ken­kost sind Bana­nen geschätzt, denn neben der Ver­dau­lich­keit haben sie wert­vol­le Inhaltsstoffe.

100 Gramm Bana­ne ent­hält zum Bei­spiel 74 Pro­zent Was­ser, 24 Pro­zent Koh­len­hy­dra­te, 1,15 Pro­zent Eiweiss, 0,18 Pro­zent Fett, 0,8 Pro­zent Mine­ral­stof­fe. Dazu gehö­ren Kali­um, Natri­um, Cal­zi­um, Eisen und Phosphor.

Unter­schie­den wird zwi­schen Obst- und Mehl­ba­na­nen. Aus­ge­reif­te Mehl­ba­na­nen sind im Tro­pen­gür­tel das Nah­rungs­mit­tel über­haupt. Mehl­ba­na­nen wer­den in vie­ler­lei Wei­se ver­ar­bei­tet: Gegart, gekocht, gegrillt, gebra­ten oder  zer­sto­ßen, um es zu Mehl zu ver­ar­bei­ten. Dabei ent­spricht der Nähr­wert von Bana­nen­mehls dem unse­res Getreidemehls.

Bei uns gibt es Obst­ba­na­nen in allen Jah­res­zei­ten zu kau­fen. Von den Her­stel­ler­län­dern wie Equa­dor, Cos­ta Rica wer­den sie in gro­ßen, grü­nen  Stau­den — wie oben das Foto zeigt — in Euro­pa ange­lie­fert. Bana­nen­rei­fe­rei­en, die meis­tens in Hafen­städ­ten sta­tio­niert sind, über­neh­men das Nach­rei­fen (Repor­ta­ge). Dabei ver­wan­delt sich die Stär­ke der Obst­ba­na­nen in Zucker (Invertzu­cker) um. Der Rei­fungs­pro­zess wird dann unter­bro­chen, wenn die Bana­nen noch eine leicht grün­li­che Far­be haben. Dann kom­men sie in den Han­del. Wer­den die Bana­nen nicht sofort geges­sen, rei­fen sie zuhau­se nach. Zucker­süss und gemack­lich am Aro­ma­tisch­ten sind Bana­nen dann, wenn sie rich­tig gelb aus­ge­reift sind und schwar­ze Strei­fen haben.

War­um Bana­nen gesund sind:

* Sie ent­hal­ten soviel Kali­um wie kein ande­res Obst. Mit einer Bana­ne kön­nen 10 Pro­zent des Kali­um­be­darfs gedeckt werden.

* Bana­nen schüt­zen die Magen­schleim­haut vor der Magen­säu­re und töten geschwür­för­dern­de Magen­bak­te­ri­en. So kön­nen Bana­nen vor Sod­bren­nen und Magen­ge­schwü­re vorbeugen.

* Für Babys sind Bana­nen wegen ihrer aus­gwo­ge­nen Nähr­stoff­zu­sam­men­set­zung das Lebens­mit­tel zum Abstil­len.

* Das Obst ist gut für eine Zwi­schen­mahl­zeit geeig­net. Der Hun­ger wird gestillt, der Magen durch die gute Ver­dau­lich­keit nicht belastet.

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Bana­nen­an­bau auf Teneriffa

 

 

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