Rosmarin: Für Küche und Bad

3. August 2009
Rosmarin - Rosmarinus officialis

Ros­ma­rin — Ros­ma­ri­nus offi­cia­lis

Ros­ma­rin (Ros­ma­ri­ni foli­um) ist eine wun­der­ba­re Heil­pflan­ze. Die mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze ist win­ter­fest und kann nach eini­gen Jah­ren ein rich­tig knor­ri­ges Aus­se­hen anneh­men. Vie­le Men­schen haben sie im Gar­ten, um sie als Küchen­ge­würz zu ver­wen­den. Ros­ma­rin kann Sup­pen, Sau­cen oder Bra­ten wür­zen. Das äthe­ri­sche Öl der Pflan­ze, dass sich in hei­ßen Som­mern natür­lich beson­ders gut aus­bil­det, kann den Spei­sen eine kräf­ti­ge Ros­ma­rin-Note geben. Des­halb: Zunächst vor­sich­tig wür­zen.

Ros­ma­rin­blät­ter las­sen sich viel­fäl­tig ein­set­zen. Ein Zweig würzt einen gan­zen Bra­ten oder einen Topf Sup­pe. Die har­ten Ros­ma­rin­blät­ter kön­nen auch ein­zeln gepflückt, zer­klei­nert und als Tee getrun­ken wer­den.

Tee­re­zept: Dazu wer­den Ros­ma­rin­blät­ter für etwa 2 Tee­löf­fel zer­klei­nert, mit 150 Mil­li­li­ter heis­sem Was­ser über­gos­sen. Dann abge­deckt etwa 15 Minu­ten ste­hen gelas­sen. Zuletzt wer­den die Blät­ter wie­der durch ein fei­nes Sieb abge­seiht.

Ros­marin­tee regt den Darm an und hilft lin­dernd bei Blä­hun­gen. Auch zur Unter­stüt­zung von Kreis­lauf­pro­ble­men, bei Schwä­che­zu­stän­den oder nied­ri­gem Blut­druck kann der Tee getrun­ken wer­den.

Das äthe­ri­sche Öl ist auch als Bade­zu­satz sehr gut geeig­net. Ros­ma­rin-Bade­ex­trak­te sind wegen der akti­vie­ren­den Wir­kung beliebt. Wer die Bade-Essenz selbst her­stel­len möch­te, kann dies mit rela­tiv wenig Auf­wand tun.

Rezept Ros­ma­rin-Bad: 50 Gramm Ros­ma­rin­blät­ter zup­fen und in einem Liter Was­ser etwa 30 Minu­ten lang köcheln las­sen. Danach die Blät­ter absei­hen und das Ros­ma­rin-Was­ser dem Bade­was­ser zuset­zen. Wohl­fühl­bä­der haben nur Tem­pe­ra­tu­ren von 37 bis maxi­mal 39 Grad (Bade­ther­mo­me­ter). Die Bade­zeit dau­ert höchs­tens 10 — 15 Minu­ten. Ein Ros­ma­rin-Bad eig­net sich nicht vor dem Ein­schla­fen — wie schon beschrie­ben hat es eher eine anre­gen­de, bele­ben­de Wir­kung.

Mehr:

Ros­ma­rin­öl sel­ber­ma­chen

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1 Kommentar zu „Rosmarin: Für Küche und Bad“

  1. franz sagt:

    Ros­ma­rin ist abso­lut geni­al als Gewürz. Ros­ma­rin in klei­nen Men­gen in die Brat­kar­tof­feln, auf den toma­ten­sa­lat. Ein Zweig Ros­ma­rin auf den Grill legen — die duf­tet es betö­rend und hat was vom Weih­rauch