Steinklee: Bei schweren, geschwollenen Beinen

9. August 2010
Steinklee (Melilotus officinialis)

Stein­klee (Meli­lo­tus offi­ci­nia­lis)

Stein­klee (Meli­lo­tus offi­ci­na­lis) tut den Venen gut. Venen sind oft durch Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen, Hit­ze, lan­gem Ste­hen oder Mus­kel­ar­beit stark belas­tet. Beson­ders die haar­fei­nen Blut­ge­fäs­se arbei­ten dann nicht mehr rich­tig. In den Bei­nen und Fuss­ge­len­ken “ver­sackt” das Blut, bleibt lie­gen und wird nicht mehr rich­tig abtrans­por­tiert. A und O bei sol­chen Beschwer­den ist Bewe­gung. Trotz des Unwohl­ge­fühls mit den dicken Bei­nen hilft Gehen, Trep­pen­stei­gen, mit den Füs­sen auf der Stel­le bewusst lau­fen.

Wer die­ses Pro­blem häu­fi­ger hat, soll­te sich Kom­pres­si­ons­strümp­fe (Gum­mi­strümp­fe) anschaf­fen. Sie wer­den vom Arzt ver­ord­net und von Fach­ge­schäf­ten ange­passt. Fach­be­ra­tung ist wich­tig, denn die Kom­pres­si­ons­strümp­fe gibt es in ver­schie­de­nen Kom­pres­si­ons­gra­den. Ent­spre­chend des Zustands der Venen wer­den die Strümp­fe aus­ge­sucht. Kom­pres­si­ons­strümp­fe erzeu­gen von Außen Druck auf die Venen. Ihre Ein­satz­ge­bie­te sind vor­beu­gend zum Bei­spiel bei Lang­stre­cken­flü­gen, um Throm­bo­sen zu ver­mei­den oder nach Ope­ra­tio­nen. Wich­tig sind sie als the­ra­peu­ti­sche Maß­nah­men bei Venen­er­kran­kun­gen (Krampf­adern, Throm­bo­sen). Kom­pres­si­ons­strümp­fe gibt es in vie­len modi­schen Far­ben, so dass eine gro­ße Aus­wahl besteht. Der unan­sehn­li­che haut­far­be­ne “Gum­mi­strumpf” ist längst Ver­gan­gen­heit.

Bei Venen­schwä­che soll­te sehr früh mit der­ar­ti­gen venen­un­ter­stüt­zen­den Maß­nah­men begon­nen wer­den (vom Arzt abklä­ren las­sen). Der Ein­satz von Heil­pflan­zen kann eben­falls  venen­un­ter­stüt­zend sein: Der Wirk­stoff von Stein­klee bewirkt eine Stär­kung der Blut­ge­fä­ße, die Durch­läs­sig­keit wird her­ab­ge­setzt. Stein­klee gibt es in ver­schie­de­nen Fer­tig­arz­nei­en zur äuße­ren Anwen­dung in Sal­ben und  Cremes  zur Unter­stüt­zung. Es gibt auch Zäpf­chen zur Behand­lung von Hämor­rhoi­den.

Stein­klee­prä­pa­ra­te hel­fen bei Schmer­zen, Schwe­re­ge­fühl in den Bei­nen, nächt­li­che Waden­krämp­fe, Juck­reiz und Schwel­lun­gen (=Sym­pto­me von chro­ni­scher oder vor­rüber­ge­hen­der Venen­schwä­che). Eine wei­te­re Mög­lich­keit besteht im Trin­ken von Stein­klee-Tee:

Tee-Zube­rei­tung: Ein bis zwei Tee­löf­fel getrock­ne­tes Stein­klee­kraut mit 150 Mil­li­li­ter heis­sem Was­ser über­brü­hen. Fünf Minu­ten zie­hen las­sen, durch ein Tee­sieb geben und trin­ken. Täg­lich 2 Tas­sen, jedoch nicht stän­dig, son­dern nur kur­wei­se zum Bei­spiel für eine Woche.

Mehr:

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Her­stel­lung Rin­gel­blu­me-Stein­klee-Sal­be

Stein­klee bringt die Venen auf Trapp

Stein­klee-Öl sel­ber­ma­chen

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