Steinklee-Öl selbermachen

19. Juli 2015
Ein Zweig Steinklee zum Trocknen aufgehängt

Ein Zweig Stein­klee zum Trock­nen auf­ge­hängt

Stein­klee blüht vom Juni bis in den Juli hin­ein. Ein Zweig reicht für die Her­stel­lung von 80 Mil­li­li­ter Stein­klee-Öl.

Getrocknetes wird fein geschnitten.

Getrock­ne­tes wird fein geschnit­ten.

Den Zweig habe ich kopf­über für ein paar Tage luf­tig (nicht son­nig) getrock­net. Beim Trock­nen hat sich ein inten­si­ver Duft ver­brei­tet. Da ich zum ers­ten Mal Stein­klee getrock­net habe, ent­deck­te ich, dass das Stein­klee-Kraut über­ra­schen­der­wei­se nach Wald­meis­ter riecht. Klar, es sind die Cuma­ri­ne, die sowohl in Stein­klee als auch in Wald­meis­ter ent­hal­ten sind.

Mit Bio-Olivenöl auffüllen.

Mit Bio-Oli­ven­öl auf­fül­len.

Schon nach eini­gen Tagen war das Stein­klee­kraut durch­ge­trock­net. D.h. die “Blatt­pro­be” (die Blät­ter zwi­schen den Fin­gern zer­rei­ben) war knis­ternd und abso­lut tro­cken. Blü­ten und Blät­ter, fei­ne Sti­le (nicht die dicken) habe ich fein geschnit­ten und in ein klei­nes Glas gestopft. Danach Bio-Oli­ven-Öl auf­ge­gos­sen. Ver­schlos­sen, fer­tig. Nun wird das Öl sechs Wochen am Fens­ter ste­hen, täg­lich bewegt wer­den und danach abge­seiht.

Das Stein­klee-Öl wird äußer­lich ange­wandt für Prel­lun­gen, Ver­stau­chun­gen und ober­fläch­li­chen Blut­ergüs­sen.

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