Basilikum: Tipps für das beliebte Küchenkraut

11. Mai 2012
Basilikum (Ocimum Basilicum)

Basi­li­kum (Oci­mum Basi­li­cum)

Basi­li­kum (Oci­mum Basi­li­cum) ist beliebt. Mitt­ler­wei­le gibt es vie­le unter­schied­li­che Basi­li­kum-Sor­ten: Ob nun groß- oder klein­blätt­rig, mit ande­ren Aro­men wie Zimt- oder Zitro­ne — gemein­sam ist ihnen der kräf­ti­ge, aro­ma­ti­sche Duft. Und: Alle sind licht­lie­ben­de und rela­tiv emp­find­li­che Pflänz­chen. Basi­li­kum braucht einen Platz an der Son­ne, schon des­halb, weil es ursprüng­lich aus den Mit­tel­meer­län­dern stammt.

Basi­li­kum wird über­all ver­kauft: In Super- oder auf Wochen­märk­ten wird die Heil­pflan­ze in unter­schied­lich gro­ßen Töp­fen ange­bo­ten. Oft ist die­se Ware zum schnel­len Ver­zehr gedacht. Denn das Gros wird in den Gewächs­häu­sern Hol­lands schnell hoch­ge­zo­gen. Beim Ver­kauf sind die Blät­ter kräf­tig, groß und dun­kel­grün. Bleibt Basi­li­kum eine Wei­le ste­hen, ver­än­dert sich die Pflan­ze schnell. Denn sie ist emp­find­lich.

Beim Gie­ßen soll­te zum Bei­spiel kein kal­tes Was­ser ver­wen­det wer­den, das schätzt die Heil­pflan­ze nicht. Gegos­sen wird in den unte­ren Teil des Top­fes oder im Gar­ten auf die Erd­ober­flä­che. Denn wer im Gar­ten die Basi­li­kum­blät­ter von oben begießt, bekommt brau­ne Fle­cken. Um das Wachs­tum wie die Blatt­dich­te anzu­ge­re­gen, wer­den die Basi­li­kum­sti­le unten mit der Sche­re abge­knipst, dann haben die ande­ren Blät­ter wie­der mehr Platz und kön­nen sich ent­fal­ten.

Basilikumblüte

Basi­li­kum­blü­te

Gekauf­te Basi­li­kum­stöp­fe, die län­ger auf dem Fens­ter­brett ste­hen, sehen nach ein paar Wochen häu­fig hell­grün und gar nicht mehr kräf­tig aus. Das hängt mit den klei­nen, zu engen Töp­fen für die Wur­zeln zusam­men. Wer also vom Basi­li­kum etwas län­ger haben will, muss ihm a) einen grö­ße­ren Topf geben, b) regel­mä­ßig ein­mal die Woche dün­gen. Und c) beim Umtop­fen dar­auf ach­ten, dass Basi­li­kum eher san­di­gen Boden mag.

Wer beim Gärt­ner zum Bei­spiel eine mehr­jäh­ri­ge Basi­li­kumpflan­ze kauft und die­se über­win­tern las­sen will, braucht ein grü­nes Händ­chen. Basi­li­kum ist käl­te­emp­find­lich. Die Pflan­ze muss also im frü­hen Herbst (sie ver­trägt kei­nen Frost) recht­zei­tig rein­ge­holt wer­den. Sie braucht auch im Win­ter Hel­lig­keit, was in der dunk­len Jah­res­zeit in unse­ren Brei­ten­gra­den manch­mal schwie­rig zu bewerk­stel­li­gen ist. Die durch­schnitt­li­che Tem­pe­ra­tur soll­te 10–15 Grad zur Über­win­te­rung betra­gen. Wenn sie die licht­lo­se Zeit über­steht, dann erholt sich sich auch wie­der, spä­tes­tens dann wenn sie drau­ßen Son­ne tan­ken kann.

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