Heilpflanzen im Herbstlicht

17. Oktober 2012

Hage­but­ten (Rosae pseu­do­fruc­tus)

Gink­go-Bäu­me strah­len im blau­en Him­mel beson­ders, eben­so knall­ro­te Hage­but­ten oder Ber­be­rit­zen. Ein wun­der­schö­ner Alt­wei­ber­som­mer lockt und prä­sen­tiert die Herbst­früch­te im aller­feins­ten Licht.

Im war­men Son­nen­schein macht dann die Ern­te von Hage­but­ten (Rosae pseu­do­fruc­tus), Ber­be­rit­zen (Ber­be­ris vul­ga­ris), Schle­hen (Pru­nus Spi­nosa) beson­ders Spaß. Eine gute Idee beim Pflü­cken die­ser Früch­te ist, alte Hand­schu­he anzu­zie­hen.  Die genann­ten Heil­pflan­zen wapp­nen sich mit Dor­nen an den Zwei­gen. Die Mühe wird jedoch belohnt, weil sich dar­aus Chut­neys (Rezept Hage­but­ten-Chut­ney), Likö­re (Rezept Schle­hen-Likör) oder Mar­me­la­den (Rezept Ber­be­rit­zen-Gelee) zau­bern las­sen.

Hage­but­ten­blät­ter

Die far­ben­fro­hen Heil­pflan­zen-Blät­ter sind nun nicht mehr heil­wirk­sam, wie zum Bei­spiel die­se die Gink­go­blät­ter. Ihre Ern­te­zeit ist im Früh­jahr, dann haben sie genü­gend heil­sa­me Wirk­stof­fe, wer­den gepflückt und zu Prä­pa­ra­ten gegen Durch­blu­tungs­stö­run­gen des Gehirns ver­ar­bei­tet.

Gink­go­blät­ter

Die schö­nen Gink­go­blät­ter loh­nen auf einen auf­merk­sa­men, nahen Blick wegen ihrer beson­de­ren Form und ädri­gen Struk­tur.

Eichen­blatt

Eichen­blät­ter kön­nen hin­ge­gen ent­spre­chend ihrer Art sehr unter­schied­li­che Far­ben haben (sie­he auch Eichen­rin­de bei Haut­ent­zün­dun­gen). Ein Spa­zier­gang  in einem der vie­len bota­ni­schen oder auch Arz­nei­gär­ten Deutsch­lands (Lis­te) lohnt sich zu jeder Jah­res­zeit, um die Heil­pflan­zen in den unter­schied­li­chen Sta­di­en ihres Wachs­tums zu beob­ach­ten.

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