Laven­del­öl: Ein- und Durch-Schlaf­hil­fe

Öle für die Aromatherapie
Öle für die Aro­ma­the­ra­pie

Laven­del­öl (Ole­um lavan­dulae) hat beru­hi­gen­de und schlaf­för­dern­de Wir­kung. Es kann bei Kin­dern — vor­aus­ge­setzt sie mögen den Duft — oder Erwach­se­nen ange­wandt wer­den. Egal ob bei pha­sen­wei­sen (stress- oder kum­mer­be­dingt) oder wie zum Bei­spiel bei vie­len chro­nisch erkrank­ten Men­schen, lan­ge bestehen­de Schlaf­stö­run­gen, kön­nen Laven­del­öl-Anwen­dun­gen hel­fen. Sie kön­nen als Ein- und Durch-Schlaf­hil­fen ein­ge­setzt wer­den.

Lave­del­öl  kann vor dem Schla­fen­ge­hen auf die Haut auf­ge­tra­gen und sanft ein­ge­rie­ben wer­den. Die Haut muss vom Laven­del­öl nicht trie­fen, son­dern es rei­chen klei­ne Por­tio­nen, die immer wie­der auf gro­ße Haut­flä­chen auf­ge­tra­gen wer­den. Dabei kann eine Selbst­mas­sa­ge in einem war­men Zim­mer durch­ge­führt wer­den. Wich­tig ist, das Laven­del­öl acht­sam und lang­sam auf­zu­tra­gen und dann mit leicht strei­chen­den, wohl­tu­en­den Hand­be­we­gun­gen ein­zu­rei­ben. Für sich selbst Zeit neh­men und sich etwas Gutes gön­nen, hat schon einen wohl­tu­en­den, beru­hi­gen­den Effekt. Wer dann noch mit den Gedan­ken bei der Sache ist und nicht den Tag durch­geht oder sich erin­nert, was noch alles getan wer­den muss — wird die­ses Ritu­al der Selbst­pfle­ge viel­leicht auch bald auf ande­re Berei­che aus­wei­ten. Die Öle des Laven­dels drin­gen über die Haut in den Kör­per ein und wir­ken schlaf­för­der­lich. Kin­dern, gesun­den oder kran­ken Men­schen tut eine Mas­sa­ge, die ruhig mit Laven­del­öl durch­ge­führt natür­lich auch gut. Dabei ist die Berüh­rung durch einen ande­ren Men­schen, des­sen sanf­te Ein­rei­bun­gen beru­hi­gend: Das Wort Be-HAND-lung ver­weist auf die Hand als heil­sa­mes Ele­ment. Genau­so wie es Berüh­run­gen sind. Das ver­ges­sen wir nur zu ger­ne, oder neh­men uns lei­der nicht die Zeit für die­se auf vie­len Ebe­nen för­der­li­chen Behand­lun­gen.

Laven­del­öl kann auch als äthe­ri­sches Duft­öl zur Beduf­tung von Schlaf­zim­mern ange­wandt wer­den. Ech­tes Laven­del­öl ist ein Muss — kei­ne syn­the­ti­schen, bil­li­ge­ren Öle ver­wen­den! Die Dosie­rung ist höchst indi­vi­du­ell. Kin­der benö­ti­gen deut­lich weni­ger als Erwach­se­ne. Es gibt Raum­be­duf­ter oder Öllam­pen. Zu Anfang bit­te nur gerin­ge Men­gen ver­wen­den, dann erhö­hen, wenn es nötig ist. Das Arbei­ten mit Ölen oder äthe­ri­schen Ölen hat viel Sinn­li­ches: Es duf­tet, ver­führt, beru­higt, regt an — vie­le Mög­lich­kei­ten eröff­nen sich für jede, die anfan­gen sie aro­ma­the­ra­peu­tisch zu betä­ti­gen. Neben dem Aus­pro­bie­ren, was Spaß macht, hilft Lite­ra­tur, die reich­lich zu haben ist.

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