Früchtebrot: Lecker, gesund, ballaststoffreich

16. Dezember 2015
Früchtebrot

Früch­te­brot

Was wäre die Weih­nachts­zeit ohne die gan­zen Lecke­rei­en? Spe­ku­la­ti­us-Kek­se, Domi­no­stei­ne, Leb­ku­chen — fan­tas­tisch. Es sind die typi­schen Weih­nachts­ge­wür­ze, wie Zimt, Nel­ken, Kar­da­mom, Vanil­le, Anis, die den Duft und Geschmack aus­ma­chen. Weil meis­tens auch sehr viel But­ter und Zucker zu die­sen Köst­lich­kei­ten gehö­ren, sind sie ziem­li­che Kalo­ri­en­bom­ben. Für Figur­be­wuss­te kann Früch­te­brot eine Alter­na­ti­ve sein.

Eine Schei­be Früch­te­brot ent­hält vie­le getrock­ne­te Früch­te (Dat­teln, Fei­gen), Hasel­nüs­se (manch­mal Hanf­sa­men) neben einem gerin­gen Anteil an Mehl, wel­ches das Gan­ze zusam­men­hal­ten muss. Es gibt vie­le Früch­te-Rezep­te mit den unter­schied­lichs­ten Vari­an­ten. Die Rezep­te kön­nen auch immer dem eige­nen Geschmack ange­passt wer­den. Wer kei­ne Dat­teln mag, erhöht den Fei­gen-Anteil oder nimmt gleich getrock­ne­te Apri­ko­sen bei­spiels­wei­se. Die getrock­ne­ten Früch­te sind süß, wes­halb nicht soviel Zucker ver­wen­det wer­den muss. Es gibt Rezep­te mit oder ohne Rum oder ande­ren Aro­ma­zu­sät­zen, die dann unter der Back­hit­ze sich meis­tens ver­flüch­ti­gen. Unver­zicht­bar sind Gewür­ze wie Zimt und Nel­ken. Die äthe­ri­schen Öle von Nel­ken und Zimt haben ver­dau­ungs­för­der­li­che Wir­kun­gen und beu­gen Blä­hun­gen vor. Früch­te­bro­te sind wegen des hohen Bal­last­stoff-Anteils gut ver­dau­lich, und sor­gen dafür, dass die Darm­bak­te­ri­en etwas zu tun haben. Zufrie­de­ne Darm­bak­te­ri­en, die genug zu fres­sen haben, sind glück­lich, d.h. sie sen­den kei­ne Hun­ger­si­gna­le mehr. Ein lan­ges Sät­tungs­ge­fühl hilft also auch dabei, den zahl­rei­chen sons­ti­gen süßen Ver­su­chun­gen bes­ser wider­ste­hen zu kön­nen.

Früch­te­bro­te müs­sen in Folie gela­gert wer­den, damit sie feucht blei­ben. Aus­ge­trock­ne­te Früch­te­bro­te schme­cken näm­lich nicht mehr oder zer­fal­len. Früch­te­bro­te kön­nen ohne oder mit But­ter geges­sen wer­den. Je län­ger sie lagern, des­to schmack­haf­ter, durch­ge­zo­ge­ner sind sie. Des­halb wird es auch schon sechs bis acht Wochen vor Weih­nach­ten geba­cken.

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