Gewürze & ihre Heilkräfte

28. Dezember 2013
Gewuerznelken_1

Fri­sche Gewürz­nel­ken

Täg­lich ver­wen­den wir Gewür­ze: Pfef­fer fehlt kaum noch bei einem Gericht. Zimt, Kar­do­mom, Gewürz­nel­ken haben uns die Weih­nachts­zeit mit ihrem Duft Freu­de und auch vie­le Gau­men­freu­den berei­tet. Weni­ger bekannt ist, dass Gewür­ze auch heil­kräf­tig sind. In der Haus­manns­kost haben Gewür­ze tra­di­tio­nell Bedeu­tung: Sauer­kraut wird über­all mit Küm­mel ange­macht. War­um? Weil Küm­mel ein wich­ti­ges ver­dau­ungs­an­re­gen­des Gewürz ist. Auch Sal­bei in der Weih­nachts­gans  hat die sel­ben Effek­te: Sal­bei bringt den Darm auf Trapp und hilft bei der bes­se­ren Ver­dau­ung. Auch Ver­dau­ungs­schnäp­se wie Anis, Küm­mel, Enzi­an wer­den gereicht.

Damit die Gewür­ze hei­len­den Cha­rak­ter haben muss auf die Dosie­rung wie auch auf die Qua­li­tät (Apo­the­ker­wa­re) geach­tet wer­den. Ein Küm­mel­tee z.B. aus dem Dro­ge­rie­markt ist ein Wohl­fühl- und Gebrauchs­tee. Sei­ne wohl­tu­en­de ver­dau­ungs­för­dern­de oder auch bei mens­trua­ti­ons­mil­dern­de Wir­kun­gen ent­fal­tet er nur, wenn ech­te Küm­mel­früch­te zer­stos­sen und frisch auf­ge­brüht und getrun­ken wer­den.

Das Auf­le­gen von fri­schen Gewürz­nel­ken hilft bei Zahn­schmer­zen — die star­ken äthe­ri­schen Öle betäu­ben den Zahn­nerv vor­über­ge­hend. Ein Zahn­arzt­be­such lässt sich den­noch nicht auf­schie­ben, denn den Schmer­zen soll­te schon auf den Grund gegan­gen wer­den.

Die Schär­fe des Cayenne­pfef­fers ist ent­zün­dungs­hem­mend (inner­lich) und äußer­lich bei bei Schul­ter-Nacken-Beschwer­den und Ver­span­nun­gen ein äußerst wirk­sa­mes durch­blu­tungs- und damit wär­me-ent­wi­ckeln­des Mit­tel.

Mehr:

Mono­gra­phie Zimt

Mono­gra­phie Gewürz­nel­ken

Mono­gra­phie Küm­mel

Mono­gra­phie Sal­bei

 

 

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