Heil­pflan­zen im “heaven’s nest”, Ham­burg

heaven's nest by Clouds
heaven’s nest by Clouds, Ham­burg, Ree­per­bahn

heaven’s nest” by Clouds in Ham­burg: Der Name ist Pro­gramm, denn Bar und Restau­rant befin­den sich im 22. Stock, hoch über der Ree­per­bahn. Die Loca­ti­on ist besu­chens­wert. Der Aus­blick ist wun­der­voll und bie­tet einen Über­blick über das Hafen­ge­biet, die Elbe fluss­auf und ‑abwärts, und bei kla­rem Wet­ter tief in das Land. In der Bar wer­den Klei­nig­kei­ten zum Essen ange­bo­ten und wie es sich für eine Bar gehört, eine gro­ße Aus­wahl an Alko­ho­li­schem und Nicht­al­ko­ho­li­schem. Was mich beson­ders erfreut hat: Es wer­den vie­le Heil­pflan­zen z.B. für die Cock­tails ver­wen­det.

Blick auf die Elbphilharmonie
Blick auf die Elb­phil­har­mo­nie

Auch bei der pflanz­li­chen Deko­ra­ti­on wur­den Heil­pflan­zen ver­wen­det. So wächst bei­spiels­wei­se in gro­ßen Töp­fen Sand­dorn, der ent­spre­chend der Jah­res­zeit Früch­te trägt. Für die Cock­tails wer­den jede Men­ge Minz­sor­ten in ver­schie­de­nen Varie­tä­ten, Basi­li­kum, Brom­bee­ren, Johan­nis­bee­ren und ande­re jah­res­zeit­li­chen Früch­te ver­wen­det. Alles frisch, also kei­ne Aro­men. Dadurch schme­cken die Cock­tails und machen Lust auf mehr.

Blick Elb­ab­wärts auf die Docks und den Con­tai­ner­ha­fen

Die Bar bil­det ein gro­ßes “U” auf dem Dach zu den Hafen­sei­ten hin. Das Dach ist offen. Gro­ße Fens­ter sor­gen für Wind­schutz — was in Ham­burg sehr sin­nig ist, denn meis­tes weht Wind an der Water­kant. Ent­lang der Fens­ter sind beque­me Sitz­ge­le­gen­hei­ten mit gro­ßen Kis­sen, die natür­lich beson­ders bei den Gäs­ten begehrt sind, weil sie einen unver­stell­ten Blick auf die gigan­ti­sche Aus­sicht bie­ten.

Ein Mojito mit Nanaminze
Ein Moji­to mit Nanamin­ze

Bei mei­nem Besuch hat der laue Som­mer­abend sicher­lich zu der sehr ent­spann­ten und fröh­li­chen Stim­mung unter den Gäs­ten bei­getra­gen. Ange­nehm war auch die auf­merk­sa­me, freund­li­che Bedie­nung, die appe­tit­li­chen Snacks (“rich­ti­ges” Essen gibt es einen Stock tie­fer im geschlos­se­nen Restau­rant) und wie schon erwähnt, die erfreu­lich attrak­ti­ven Cock­tails. Trotz hoch­som­mer­li­chen Tem­pe­ra­tu­ren stell­te sich spä­ter am Abend ein fri­scher Wind ein. Es emp­fiehlt sich für “Frost­kö­tel” und sol­che, die leicht zug-emp­find­lich sind, etwas War­mes mit­zu­neh­men.

Die Bar ist ab 12 Uhr geöff­net. Bei dem spon­ta­nen Besuch am Sams­tag Abend hat­ten mei­ne Freun­din und ich das Glück, einen der begehr­ten Fens­ter­plät­ze zu bekom­men. Für Vor­aus­schau­en­de lohnt sich eine Reser­vie­rung. Mein nächs­ter Besuch wird in den Nacht­stun­den sein. Wie mir ver­si­chert wur­de, bie­tet das nächt­li­che Ham­burg mit sei­nem Lich­ter­spiel eben­falls ein schö­nes Erleb­nis.

Mehr:

Min­ze in allen Varie­tä­ten

Brom­beer­blät­ter Mono­gra­phie

Pfef­fer­minz­blät­ter Mono­gra­phie

 

 

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