Mäde­süß: Wir­kun­gen aufs pflanz­li­che Immunsystem

Mäde­süß (Fili­pen­du­la ulma­ria) ist eine alte Heil­pflan­ze. Als krampf­stil­len­des, schweiss- und harn­trei­ben­des Mit­tel wur­de sie von den frü­he­ren Hei­lern bei Gicht, Rheu­ma und Stein­lei­den ein­ge­setzt. Mäde­süß ent­hält genau­so wie Wei­den­rin­de Sali­cyl­säu­re. Neue­re For­schun­gen beschäf­ti­gen sich mit den Wir­kun­gen des pflanz­li­chen Immun­ab­wehrs … Wei­ter­le­sen …

Gold­nes­sel: Wildgemüse

Die Gold­nes­sel (Lami­um gale­ob­do­lon) ist ein gutes Wild­ge­mü­se. Ver­wen­det wer­den die jun­gen Trie­be und Blü­ten­stän­de. Von April bis Juli kann geern­tet wer­den, wobei die jun­gen Trie­be wirk­lich zu bevor­zu­gen sind. Die älte­ren schme­cken leicht “gra­sig”. Die Gold­nes­sel kann zu Gemü­se­ge­rich­ten, … Wei­ter­le­sen …

Mäde­süß: Erkäl­tungs- und Fiebermittel

Mäde­süß (Fili­pen­du­la ulma­ria) blüht im Juni. Die Heil­pflan­ze wächst als Stau­de und mag Feuch­tig­keit. Des­halb ist sie an See­ufern oder Feucht­ge­bie­ten zu ent­de­cken. Ihre eier­­­schal-far­­bi­­gen Blü­ten leuch­ten weit­hin. Sie sind irgend­wie “pusche­lig” anzu­se­hen und hübsch. Die Blü­ten und das Kraut … Wei­ter­le­sen …

Toll­kir­sche: Ein “For­te-Phy­to­the­ra­peu­ti­kum”

Die Toll­kir­sche (Atro­pa bel­la­don­na) wur­de vom Vater der moder­nen Phy­to­the­ra­pie (Pflan­zen­heil­kun­de) Rudolf Fritz Weiß, als For­­te-Phy­­to­­the­ra­­peu­­ti­­kum (stark wir­ken­des Pflan­zen­heil­mit­tel) bezeich­net [1]. Heu­te, 25 Jah­re nach dem Erschei­nen sei­nes Buches in der 7. Auf­la­ge, taucht Toll­kir­sche nur als gif­ti­ges, bezie­hungs­wei­se als … Wei­ter­le­sen …

Myr­rhe: Geschenk der Hei­li­gen Drei Könige

Myrrhe-Blüte

Heu­te ist der Tag der Hei­li­gen Drei Köni­ge. Die wei­sen Män­ner aus dem Mor­gen­lan­de brach­ten dem Jesus­kind Geschen­ke mit. Eines war Myr­rhe (Myr­rha). Myr­rhe wirkt auf Schleim­häu­te zusam­men­zie­hend (adstrin­gie­rend). Des­halb ist die Heil­pflan­ze wich­tig zum Bei­spiel für die Kos­me­tik — … Wei­ter­le­sen …

Kori­an­der­früch­te: Mehr als ein Küchengewürz

Kori­an­der­früch­te (Cori­an­drum sati­vum L.) gehört zu den ältes­ten Gewür­zen. Die Ägyp­ter zur Ram­es­si­den­zeit (1292–1070) würz­ten schon ihre Hir­se und Gers­ten­fla­den damit [1]. Auch Moses nahm auf Kori­an­der Bezug und ver­gleicht es mit Man­na (II 16, 31 und IV 11, 7). … Wei­ter­le­sen …

Faul­baum­rin­de: Pflanz­li­ches Abführmittel

Der Faul­baum­trägt sei­nen Namen zu Unrecht, denn er ist ein Strauch, der bis zu drei Metern hoch wach­sen kann. Weil er eher feuch­ten Unter­grund mag, lebt er in Auwäl­dern und Moo­ren. Die abfüh­ren­de Faul­baum­rin­de (Fra­gu­lae cor­tex) soll­te bei Ver­stop­fung nur … Wei­ter­le­sen …