Erkäl­tung? Ein Plä­doy­er für die natür­li­che, kör­per­ei­ge­ne Abwehrarbeit

Lärchennadeln im Herbst
Lär­chen­na­deln im Herbst

Der Herbst ist da und schon fin­den sich im medi­zi­ni­schen Blät­ter­wald oder auch im Inter­net War­nun­gen vor Erkäl­tun­gen. Erkäl­tun­gen zäh­len zu den häu­figs­ten infek­tiö­sen Erkran­kun­gen über­haupt. Sie wer­den durch ver­schie­de­ne Viren­for­men aus­ge­löst. Die Infek­tio­nen wer­den ger­ne durch ‘Tröpf­chen’ (Nie­sen, Hus­ten) über­tra­gen.  Tat­säch­lich ist es so, dass die ech­te Grip­pe-Sai­son all­jähr­lich erst ab Janu­ar, Febru­ar beginnt und ihre Haupt­zeit im März hat. Doch weil es so schön ist, muss schon mal vor der ‘gefähr­li­chen Grip­pe­ze­it gewarnt’ werden.

Zum Schutz wer­den Imp­fun­gen und aller­lei käuf­lich zu erwer­ben­de Prä­pa­ra­te emp­foh­len. Das läßt den Rubel rol­len. Dabei heisst es so schön: Eine Erkäl­tung mit ärzt­li­cher Behand­lung dau­ert zwei Wochen, eine, die von allei­ne aus­heilt, 14 Tage.  Tat­säch­lich ist es so, dass die meis­ten hoch­ge­lob­ten Prä­pa­ra­te gera­de mal einen oder einen hal­ben Tag frü­her hel­fen durch die Infek­ti­on zu kom­men. Des­halb kann das Geld auch gespart wer­den. Außer­dem: Natur­heil­kund­li­che Ärz­te, Heil­prak­ti­ker oder vie­le Men­schen, die eine natür­li­che Lebens­wei­se bevor­zu­gen, wis­sen: Eine durch­ge­mach­te Infek­ti­on ist wich­tig für das Immun­sys­tem und stärkt das kör­per­ei­ge­ne Abwehr­sys­tem all­ge­mein. Denn: Hat der Kör­per sich gegen den Viren-Ansturm aus eige­nen Kräf­ten und dann am bes­ten noch mit der Ent­wick­lung von Fie­ber gewehrt, hat das Immun­sys­tem dabei gelernt und ist gewapp­net für ähn­li­che Viren oder den nächs­ten Virenansturm.

Natür­lich ist der Kör­per bei einer Erkäl­tung nicht mehr so leis­tungs­fä­hig. Er benö­tigt sei­ne Kräf­te, um die Viren abzu­weh­ren. Natür­li­che Sym­pto­me wie Käl­te­ge­füh­le, Müdig­keit, Schlapp­heit beglei­ten in der Regel eine Erkäl­tun­gen. Nun heisst es, den Kör­per unter­stüt­zen: Mit einer Wärm­fla­sche ins Bett gehen, einen hei­ßen Lin­den­blü­ten­tee trin­ken oder einen lecke­ren Flie­der­be­er­saft mit Honig. Das heizt ein! Dann ist schla­fen am bes­ten, dem Kör­per Ruhe und Rück­zugs­mög­lich­kei­ten geben. Wenn sich Fie­ber ent­wi­ckelt — gut — und je höher des­to bes­ser! Nie­mals mit Fie­ber­zäpf­chen oder irgend­wel­che Fie­ber unter­drü­cken­den Mit­tel ver­wen­den, das ver­län­gert nur die Infek­ti­on! Oder ver­su­chen,  die lei­di­gen Kopf- oder Glie­der­schmer­zen los­zu­wer­den — auch das gehört dazu. Wer sich erlaubt, eine Infek­ti­on auf natür­li­che Wei­se durch­zu­ste­hen, ist auch gegen vie­le ande­re Krank­hei­ten und auch gegen Krebs im spä­te­ren Lebens­al­ter gewapp­net, das haben Stu­di­en unlängst bewiesen.

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Mäde­süß: Erkäl­tungs- und Fiebermittel

Fie­ber: Hei­len­des Feu­er des Körpers

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