Brenn­nes­sel: Köni­gin der Heil­pflan­zen

Brennnessel
Wehr­haf­te Brenn­nes­sel

Wenn vie­le Men­schen wenig oder kei­ne Kennt­nis­se über Heil­pflan­zen haben, so haben die meis­ten schon mit der Brenn­nes­sel (Urti­ca Dioi­ca) Kon­takt gehabt. Der Kon­takt ist nicht ange­nehm, son­dern kann sogar ziem­lich schmerz­haft sein. Quad­deln, Jucken, Krat­zen kön­nen fol­gen. Damit hat die Heil­pflan­ze eine ein­drucks­vol­le Spur im zen­tra­len Ner­ven­sys­tem hin­ter­las­sen. Man­che Kin­der mei­den bis in ihr Erwach­se­nen­le­ben die Brenn­nes­sel. Das ist sehr scha­de, denn die Heil­pflan­ze hat unglaub­lich vie­le gesun­de und gesund­heits­för­der­li­che Kräf­te, wes­halb sie als die Köni­gin der Heil­pflan­zen gilt.

In die­sem Blog sind schon vie­le Bei­trä­ge zur Brenn­nes­sel geschrie­ben wor­den, wes­halb ich mich auf die Ver­wei­se beschrän­ke. So habe ich aus der Pflan­ze und ihren Wur­zeln einen Brenn­nes­sel-Sud gemacht, der bei dün­nen und aus­fal­len­den Haa­ren hilft. Ich habe es selbst aus­pro­biert und bin vom Ergeb­nis immer wie­der begeis­tert.

Unse­re Part­ner-Apo­the­ken


Brennnessel-Sud
Brenn­nes­sel-Sud

Nun im Herbst tra­gen die Brenn­nes­seln ihre Früch­te (kei­ne Samen!). Sie ent­hal­ten vie­le mehr­fach unge­sät­tig­te Fett­säu­ren, sind des­halb sehr gesund. Sie kön­nen pro­blem­los von den Ris­pen abge­zo­gen und auf einer sau­be­ren Unter­la­ge getrock­net wer­den. Die Früch­te bie­ten Kraft­nah­rung für den Win­ter (mehr: Brenn­nes­sel­früch­te: Urge­sund). Das Schö­ne: Die Brenn­nes­sel wächst über­all und ist nicht gefähr­det, wie vie­le ande­re Heil­pflan­zen.

Aus den jun­gen Blät­tern kann fri­scher Brenn­nes­sel-Tee selbst gemacht wer­den. Alle “Gesund­heits­apos­tel” von Pfar­rer Sebas­ti­an Kneipp und Johann Künz­le oder Maria Tre­ben loben die ein­hei­mi­sche Pflan­ze, die bis auf die Win­ter­mo­na­te nicht frisch zu haben ist, aufs Höchs­te. Natür­lich kön­nen Brenn­nes­sel­blät­ter, die nicht vom Insek­ten­fraß befal­len sind und mög­lichst jung sind gepflückt und getrock­net wer­den.

Brennnesseln für einen Tee
Brenn­nes­seln für einen Tee

Auch Brenn­nes­sel-Tee aus getrock­ne­ten Blät­ter hat gesund­heit­li­che Wir­kun­gen. Er wirkt ent­wäs­sernd, blut­bil­dend, ent­schla­ckend und vie­les, vie­les mehr. Brenn­nes­sel-Tee ist für Fas­ten­de ein Muss. Men­schen mit rheu­ma­ti­schen Erkran­kun­gen dient die Brenn­nes­sel z.B. als Zusatz für Voll­bä­der oder zur Reiz­the­ra­pie. Dabei wer­den abge­schnit­te­ne Sti­le auf die rheu­ma­tisch schmer­zen­den Stel­len geschla­gen (mehr: Brenn­nes­sel gut zur Haut­durch­blu­tung).

Der Ein­satz von der Brenn­nes­sel ist noch viel­fäl­ti­ger. Natür­lich gibt es extra Bücher dar­über. Eines davon: Brenn­nes­sel, Rezep­te für Vita­li­tät, Schön­heit und Gesund­heit. (Buch­be­spre­chung, (bei Ama­zon kau­fen)) Mit vie­len Rezep­ten, Anlei­tun­gen zum Bei­spiel für ein Brenn­nes­sel-Laven­del-Sham­poo usw.

Autorin
• Mari­on Kaden, Ber­lin, 7. Sep­tem­ber 2019.
Bild­nach­weis
• Mari­on Kaden, Ber­lin.
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