Oster­spa­zier­gang 2016

Die Duftende Heckenkirsche lockt Bienen an.
Die Duf­ten­de Hecken­kir­sche lockt Bie­nen an.

Ganz im Goe­thi­schen Sin­ne des “Oster­spa­zier­gangs” locken Son­ne und mil­de Tem­pe­ra­tu­ren die Ber­li­ner nach drau­ßen. Ein klei­ner Spa­zier­gang durch den Bota­ni­schen Gar­ten zeigt, wie weit die Vege­ta­ti­on und die Heil­pflan­zen im Nor­den sind.

Faszinierender Formenreichtum
Fas­zi­nie­ren­der For­men­reich­tum

Immer wie­der fas­zi­nie­rend ist, aus wel­chen For­men Blü­ten erwach­sen. Die kost­ba­ren Blü­ten und Blät­ter wer­den mit dicken und hier wehr­haft aus­se­hen­den Knos­pen­hül­len geschützt.

Die Blüten brechen die Hülle auf.
Die Blü­ten bre­chen die Hül­le auf.

Dar­aus spries­sen dann die schon ent­wi­ckel­ten Blü­ten und Blät­ter, die aller­dings wei­ter­wach­sen und sich noch zu ihren vol­len Grö­ßen aus­brei­ten wer­den. Die Beob­ach­tung der For­men­viel­falt bei der Ent­fal­tung von Heil­pflan­zen oder Pflan­zen ist in jedem Sta­di­um span­nend. Es lässt einen klei­nen Blick auf die Wun­der der Natur und der Schöp­fung zu.

Geschlossene Blütenkapsel
Geschlos­se­ne Blü­ten­kap­sel

Eine ähn­li­che Vari­an­te:

Etwas knittriger..
Etwas knitt­ri­ger..

Dies­mal mit die­sen Blü­ten­for­men. Die Bir­ken tra­gen bei uns noch nicht ein­mal ansatz­wei­se Blät­ter. Die Blü­ten­stän­de sind aller­dings schon da und machen wahr­schein­lich All­er­gi­kern zu schaf­fen. Sehr aktiv sind natür­lich die Früh­blü­her. In den Buchen­wäld­chen z.B., dort, wo sich spä­ter die dich­ten, mäch­ti­gen Buchen­dä­cher ent­fal­ten, wärmt die Son­ne die dunk­le Wal­der­de. Busch­wind­rös­chen, Schnee­glöck­chen, Lun­gen­kraut und Leber­blüm­chen las­sen sich sehen. Der Bär­lauch und auch die pfeil­för­mi­gen Blät­ter des gif­ti­gen Aron­stabs wach­sen neben­ein­an­der.

Leberblümchen
Leber­blüm­chen

Ich mag das zar­te Leber­blüm­chen sehr.

Lungenkraut
Lun­gen­kraut

Auch das Lun­gen­kraut mit sei­nen weiß gefleck­ten Blät­tern und unter­schied­lich far­bi­gen Blü­ten ist wun­der­schön.

Im Arz­nei­pflan­zen­gar­ten ist noch nicht beson­ders viel los. Die meis­ten Arz­nei­pflan­zen, die nun zu bewun­dern sind, tra­gen gelb in unter­schied­li­chen Tönen.

Adonisröschen
Ado­nis­rös­chen

Beson­ders hübsch und in fast über­strah­len­dem grün­li­chem Gelb: Das Ado­nis­rös­chen.

Huflattich
Huf­lat­tich

Die Huf­lat­tich­pf­länz­chen wer­den bald ver­blüht sein. Sie tra­gen son­nen­gelb: Huf­lat­tich ist ein bewähr­tes Hus­ten­mit­tel

Schlüsselblume
Schlüs­sel­blu­me

Natür­lich darf die Schlüs­sel­blu­me nicht feh­len. Die­se Blü­ten sind eher oran­ge-gelb. Arz­nei­lich wer­den die Blü­ten gesam­melt, getrock­net. Sie hel­fen beim Abhus­ten.

Nieswurz
Nies­wurz

Ganz unschein­bar kommt der Stin­ken­de Niew­urz daher, sie ist eine wich­ti­ge Heil­pflan­ze in der anthro­po­so­phi­schen Medi­zin.

Mandelblüte
Man­del­blü­te

Bei den Bäu­men sind die Man­deln am wei­tes­ten. Die Schle­hen sind noch voll­kom­men in ihren geschlos­se­nen Blü­ten­kap­seln ein­ge­klei­det. Aller­dings gibt es auf dem Land auch bei uns im Nor­den hier und da blü­hen­de Schle­hen­bü­sche. Es müs­sen aller­dings sehr geschütz­te Stand­or­te sein, weil vor allem der öst­li­che Wind noch den Win­ter aus dem kon­ti­nen­ta­len Russ­land her­über­trägt. In Ber­lin haben wir näm­lich kon­ti­nen­ta­les Kli­ma, d.h. die gro­ßen Land­mas­sen Russ­lands prä­gen unser Wet­ter. Die gro­ßen Wet­ter­la­gen Russ­lands mit win­ter­li­cher Käl­te oder som­mer­li­cher Hit­ze kom­men auch zu uns.

Mandelblüten
Man­del­blü­ten

Im Bota­ni­schen Gar­ten wer­den die ver­schie­dens­ten Man­del­baum-Arten gezeigt. Weil die Blät­ter noch nicht ent­wi­ckelt sind, zei­gen sich die Flech­ten deut­lich.

Flechten nutzen die Sonne ebenfalls.
Flech­ten nut­zen die Son­ne eben­falls.

Die­se haben schüs­sel­för­mi­ge Aus­bil­dun­gen und sind tie­foran­ge.

Wolfsmilch-Gewächse
Wolfs­milch-Gewäch­se

Bei den Wolfs­milch­ge­wäch­sen habe ich häu­fi­ger den Ein­druck, pflanz­li­chen Ali­ens zu begeg­nen. Amei­sen und Bie­nen sind hoch­ak­tiv.

Rote Taubnessel
Rote Taub­nes­sel

Beim Foto­gra­fie­ren der “Unkräu­ter” füh­len sich die Amei­sen gestört. Sie beis­sen kräf­tig, wäh­rend ich auf Knien und Ellen­bo­gen lie­ge. Das ist der Preis für schö­ne Fotos.

Mehr:

Huf­lat­tich Mono­gra­phie

Ado­nis­kraut Mono­gra­phie

Schlüs­sel­blu­men­blü­ten Mono­gra­phie

 

 

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