Stevia-Extrakt: Macht dick und krank!

8. Mai 2011
Stevia im Topf (Stevia rebaudiana)

Stevia im Topf (Stevia reb­au­dia­na)

Stevia­ex­trakt (aus Stevia reb­au­dia­na) ist pures Gift für den Kör­per! Die Pflan­ze, die ursprüng­lich aus Süd­ame­ri­ka  stammt, soll eine 300-fache Süße im Ver­gleich zu gän­gi­gem Zucker haben. Gera­de die­se Süße wird ger­ne als ver­kaufs­för­dernd ange­prie­sen. Das soge­nann­te “Süß­kraut” oder “Honig­kraut” soll mit sei­ner “natür­li­chen” Süße viel bes­ser als Zucker sein. Doch genau dar­in liegt der Trug­schluss:

Auf der Zun­ge sit­zen “Füh­ler” (Rezep­to­ren), die auf unter­schied­li­che Geschmacks­rich­tun­gen (süss, bit­ter, sal­zig, sau­er) reagie­ren. Sobald im Mund etwas Süßes an die Rezep­to­ren gelangt, mel­den die­se in Bruch­tei­len von Mil­li-Sekun­den ans Gehirn “Ach­tung Süßes, sofort den Stoff­wech­sel umstel­len!” Noch bevor das ein­ge­spei­chel­te Essen im Magen ankommt, ist der Stoff­wech­sel auf die Nah­rungs­be­stand­tei­le vor­be­rei­tet: Unter ande­rem (der Stoff­wech­sel­pro­zess ist außer­or­dent­lich kom­pli­ziert) hat die Bauch­spei­chel­drü­se (Pan­kre­as) Insu­lin aus­ge­schüt­tet. Und zwar bei stevia­ge­süß­ten Spei­sen oder Geträn­ken viel Insu­lin. Denn die Füh­ler im Mund reagie­ren hef­tig — immer­hin soll das 300-fache an Süßem kom­men.

Doch anstatt “ech­tem” Essen in Form von bei­spiels­wei­se Koh­len­hy­dra­ten, bleibt es beim Signal. Denn Stevia lie­fert kei­ne Kalo­ri­en. Nun ist der Blut­kreis­lauf vom Insu­lin über­schwemmt. Das Insu­lin will die Zucker­ver­ar­bei­tung sti­mu­lie­ren — dies ist sei­ne Auf­ga­be. Weil es nun kei­nen ech­ten Zucker zu ver­ar­bei­ten gibt, grei­fen die Kör­per­zel­len auf die momen­ta­nen Bestän­de im Blut zurück. Der Blut­zu­cker sinkt — und löst im Kör­per Alarm aus. Der Alarm “Vor­sicht sin­ken­der Blut­zu­cker! muss beant­wor­tet wer­den — Hun­ger ent­steht. Im Fal­le von Stevia ent­steht mit dem Rie­sen­süß­reiz rich­ti­ger Heiss­hun­ger, der mit “rich­ti­gem” Essen befrie­digt wer­den muss.

Stevia macht also hung­rig und wegen der ver­mehr­ten Essens­auf­nah­me — wie alle Süß­stof­fe (Mast­för­de­rer in der Tier­mast!) — dick. Der extre­me Süß-Reiz-Betrug am Kör­per birgt lang­fris­ti­ge noch eine ande­re Gefahr: Eine  Stoff­wech­sel­stö­rung. Denn die Bauch­spei­chel­drü­se kann auf­grund der stän­di­gen fal­schen Rei­ze eines Tages auch ihren Dienst ein­stel­len! Es ent­steht die Erwach­se­nen-Zucker­krank­heit (Dia­be­tes mel­li­tus Typ II).

Des­halb: Lie­ber bei dem alten, bewähr­ten Zucker (oder Rohr­zu­cker) blei­ben. Außer­dem: Wer schon mal mit Stevia-Extrak­ten in Form von Pul­ver zum Bei­spiel einen Kuchen geba­cken hat, ist ent­täuscht. Es schmeckt echt eklig.

Bota­ni­sches:

Name: Stevia Cav.; Vul­gär­na­me: Ste­vie, Sté­vie

Fami­lie: Korb­blüt­ler (Aster­aceae)

Arten: 235

Ablei­tung: Gat­tung zu Ehren von Pedro jai­me Este­ve (?-1556), einem spa­ni­schen Arzt

Lebens­form: ein­jäh­ri­ge Stau­de oder Strauch

Blät­ter: gegen­stän­dig oder sel­ten wech­sel­stän­dig, ein­fach, sel­ten geschnit­ten. Körb­chen: nur mit 5 Röh­ren­blü­ten, Hüll­blät­ter ein­rei­hig, nur 5 Spreu­blät­ter feh­lend, Blü­ten pur­purn, weiss, laven­del­far­ben. Röh­ren­blü­ten zwitt­rig

Pap­pus: 2 bis vie­le Schup­pen und oft zusätz­lich Bors­ten

Quel­le: Der gro­ße Zan­der, Bd 1, S. 272

Mehr:

Zucker: Ein Stoff­wech­sel-Gift

 

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59 Kommentare zu „Stevia-Extrakt: Macht dick und krank!“

  1. Amy sagt:

    viel­leicht soll­te man sich vor­her rich­tig infor­mie­ren, bevor man so einen Schund online stellt.

    http://whqlibdoc.who.int/publications/2006/9241660546_eng.pdf

  2. Marion Kaden sagt:

    also ehr­lich hal­te ich von indus­trie­ge­spon­ser­ten Publi­ka­tio­nen nichts.

  3. Sally sagt:

    Hal­lo an den Ver­fas­ser:

    Ich will dein geschrie­be­nes nicht voll­kom­men als Unsinn bezeich­nen, da du wah­re Fak­ten beschreibst die den Stoff­wech­sel betref­fen. Jedoch kann ich dei­ne Mei­nung nicht tei­len. Denn der Kör­per ist eine Gewohn­heits­ma­schi­ne, was bedeu­tet wenn der Kör­per gewohnt ist Zucker in gro­ßen Men­gen zuge­führt zu bekom­men, weis er sofort, wenn er süß schmeckt was zu tun ist. Wird jedoch die Zucker­men­ge ver­rin­gert oder sogar ganz weg­ge­las­sen, ist unser genia­ler Kör­per im Stan­de dies zu erken­nen und sein Ver­hal­ten zu ver­än­dern. Klar dies braucht eine gewis­se Umstel­lungs­zeit, aber Tat­sa­che ist, verin­gert man Zucker, ver­än­dert sich auto­ma­tisch unser Stoff­wech­sel­me­cha­nis­mus.

    Nun zu Stevia: Ja Stevia ist über 300 mal so süß wie Zucker, aber du ver­wen­dest ja des­halb nicht mehr davon, son­dern rech­nest ein­fach um wie­viel Stevia du statt Zucker brauchtst. Des­halb wird die Zucker­inten­si­tät aber nicht mehr.

    Wei­ters kann man die Süße von Stevia mit der süße von her­kömm­li­chen Haus­halts­zu­cker über­haupt nicht ver­glei­chen, da es Pflan­zen (Früch­te) ande­ren Ursprungs sind.
    Stevia ist, wie du sicher schon bemerkt hast, bei zu hoher Dosie­rung ziem­lich Bit­ter im Geschmack, die Bit­ter­stof­fe sind genau­so vor­han­den, wenn die Dosie­rung in Ordung ist. Was bedeu­tet unser Kör­per erkennt dadurch, das hier KEIN nor­ma­ler Koh­le­hy­drat- Zucker auf­ge­nom­men wird. Er wird wie oben schon genannt zuerst das tun was er immer tut, aber mit der Zeit wird er sich umstel­len.

    Und ganz ehr­lich, wenn Stevia wirk­lich so “gif­tig” ist wie du beschreibst, wäre bereits halb Asi­en aus­ge­stor­ben, die ver­wen­den Stevia näm­lich schon seit über 10 Jah­ren. 😉
    und ich seit fast drei Jah­re und ich fühl mich Pudel­wohl, hab weder Dia­be­tes noch Über­ge­wicht und erst recht kei­ne Heiß­hun­ger­at­ta­cken.

    Ps: Mei­ne ers­ten Back­ver­su­che waren die reins­te Kata­stro­phe, vom grü­nem Küchen, weil ich das fal­sche Pul­ver ver­wen­det habe, bis­hin zu End­ergeb­nis­sen, die ich nicht mal mei­nen schlimms­ten Fein­den ange­bo­ten hät­te, war alles dabei.
    Aber ich bin dran geblie­ben und habs wei­ter ver­sucht, und es hat geklappt!

    So ich glaub ich hab jetzt genug Senf zu die­sen The­ma hin­zu­ge­ge­ben. 😉

    Lie­be Grü­ße
    Sal­ly

  4. Marion Kaden sagt:

    dan­ke Sal­ly für dei­nen Bei­trag!

    Um es noch­mal genau­er zu fas­sen: Ich habe über Stevia-Extrak­te geschrie­ben. Stevia-Extrak­te wer­den als Süß­stoff-Ersatz­stof­fe ein­ge­setzt, nicht als Zucker-Ersatz­stof­fe.

    Süß­stof­fe gibt es schon lan­ge. Sie wer­den von der Lebens­mit­tel­in­dus­trie und Geträn­ke­indus­trie (Soft­drinks und Light­pro­duk­te) ger­ne ein­ge­setzt. Süß­stof­fe wie z.B. Aspar­tam sind seit vie­len Jah­ren ins Gere­de gekom­men, weil sie ver­schie­de­ne uner­wünsch­te Neben­wir­kun­gen haben. Sie kön­nen zum Bei­spiel Kopf­schmer­zen aus­lö­sen. Aspar­tam wird unter ande­rem auch noch nach­ge­sagt, All­er­gi­en aus­zu­lö­sen oder sogar krebs­er­re­gend zu sein.

    Die­se Süß­stof­fe wer­den che­misch her­ge­stellt und sind seit vie­len Jah­ren Teil unse­rer Ernäh­rung. Nun sind Lebens­mit­tel­her­stel­ler immer auf der Suche nach was Neu­em.

    Stevia kam vor eini­gen Jah­ren auf. Hier ist mir die Unter­schei­dung wich­tig: Es geht hier um Stevia-Extrak­te, also etwas che­misch Her­ge­stell­tes. Bei den Unter­su­chun­gen und Erfor­schun­gen rund um die Stevia-Pflan­ze geht es dar­um, die Bestand­tei­le der Pflan­ze her­aus­zu­fin­den, die für die Süße zustän­dig sind (und eine 300fache Süße ist selbst­ver­ständ­lich sehr attrak­tiv). Die Bestand­tei­le, die für die Süße zustän­dig sind, wer­den dann che­misch her­aus­ge­nom­men und künst­lich her­ge­stellt. Hört sich ein­fach an, die­se For­schung ist aber lang­jäh­rig und auf­wän­dig. Und: Die­se neu­en Pro­zes­se und vor allem Pro­duk­te, die dann her­aus­kom­men kön­nen, wer­den paten­tiert (nicht die Pflan­ze). Gro­ße Lebens­mit­tel­kon­zer­ne allen vor­an z.B. Nest­lé arbei­ten an der­ar­ti­gen Pro­duk­ten stän­dig. Ich glau­be, unter ande­rem Nest­lé hat eini­ge Paten­te rund um Stevia-Extrak­te ange­mel­det.

    Ich habe mich nun nicht auf die Stevia-Extrak­te spe­zia­li­siert, doch mei­ne Beob­ach­tung ist, dass Stevia-Extrak­te lang­fris­tig (wie schon in Japan pas­siert) die bis­he­ri­gen Süß­stof­fe erset­zen (sol­len). Wenn dann Nest­lé zum Bei­spiel vie­le Paten­te auf Stevia-Extrak­te hat, kann der welt­weit agie­ren­de Kon­zert spä­ter (dann wenn die ande­re Süß­stof­fe abge­setzt d.h. nicht mehr pro­du­ziert wer­den) die Prei­se bestim­men und her­auf­set­zen. Wir reden von einem gewal­ti­gen und sehr gewinn­brin­gen­den Markt. Hier geht es nicht mehr um die Pflan­ze Stevia, son­dern um künst­li­che Pro­duk­te.

  5. Krissi sagt:

    Hal­lo,

    ich backe mit Stevia, die Muf­fins z.B sind per­fekt! Lei­der habe ich ca. 1 Stun­de nach dem Ver­zehr von Stevia ein star­kes Hun­ger­ge­fühl bis hin zu star­ken Magen­schmer­zen inner­halb weni­ger Minu­ten.

    LG,
    Kris­si

  6. Manuchao sagt:

    nach wenn du eine Stun­de spä­ter Mör­der­hun­ger hast, dann liegt der Autor wohl rich­tig mit sei­ner Beschrei­bung. Und Magen­schmer­zen? Hört sich nicht gut an. Ich wür­de die Fin­ger davon las­sen. Ich fin­de Stevia viel zu süß

  7. fine sagt:

    also mal ange­nom­men die­se beden­ken wür­den zutref­fen (was ich bezweif­le) dann könn­te ja eigent­lich nichts schief gehen, wenn man zum teil mit stevia und zum klei­nen teil wei­ter mit zucker süßt. das wür­de sicher auch den bit­te­ren geschmack dämp­fen. der insu­lin­haus­halt wür­de nicht durch­ein­an­der gera­ten und man könn­te trotz­dem den zucker­kon­sum erheb­lich ein­schrän­ken. das wer­de ich nun als nächs­tes pro­bie­ren.

  8. fine sagt:

    @manuchao
    man muss natür­lich nur ganz wenig ver­wen­den. es soll ja nicht süßer sein als nötig.

    @marion kaden
    dan­ke für den tipp! ich wer­de nun skep­tisch gegen­über den extrak­ten sein.

  9. Poster sagt:

    Ich glaub auch an die Gewöh­nungs­theo­rie. Und den Paw­low­schen Hund.

    Zun­ge “süß” -> Insu­lin -> Heiß­hun­ger

    kann man sich aber sicher umge­wöh­nen.

  10. Marion Kaden sagt:

    eine Zeit­lang wur­de Stevia als mög­li­che Alter­na­ti­ve von Haus­halts­zu­cker oder Süß­stof­fen für Men­schen mit Dia­be­tes betrach­tet.

    Nun hat die Deut­sche Dia­be­tes-Hil­fe (dia­be­tes­DE) und der Ver­band der Dia­be­tes-Bera­tungs- und Schu­lungs­be­ru­fe in Deutsch­land (VVBD) in einer Stel­lung­nah­me kri­tisch ange­merkt “dass die Gefah­ren einer Über­do­sie­rung von Stevia nach wie vor unge­klärt sind, für den Ver­brau­cher ist die Dosie­rung der­zeit schwer zu kon­trol­lie­ren und die Geschmacks­schwel­le ‘süß’ bleibt durch den unkon­trol­lier­ten Ein­satz von Süß­stof­fen wei­ter­hin hoch”. Des­halb sei der Ein­satz von Stevia nur bedingt zu emp­feh­len.

    Quel­le: Stel­lung­nah­me von dia­be­tes­DE und VDBD zu Stevia unter:
    Stellungnahme_diabetesDE_VDBD_Stevia_17-01–122(1).pdf

  11. Horst Alex Fidibus sagt:

    Nun denn, die Kri­ti­ker von Stevia soll­te die japa­ni­schen Ergeb­nis­se exakt stu­die­ren, wor­in auch toxi­ko­lo­gi­sche und phar­ma­ko­lo­gi­sche Daten beschrie­ben sind.
    Bei tie­fen Dosie­run­gen, wie man sie beim Süßen von Spei­sen nimmt, lie­gen kei­ne toxi­schen Wir­kun­gen vor. Fer­ner nimmt man dabei kom­plet­te Nah­rung zu sich, die in der Regel aus­rei­chend Koh­len­hy­dra­te beinhal­tet wie z. B. bei Kuchen und ande­rem Gebäck. Ledig­lich den Zucker soll man ein­spa­ren, den wir uns übli­cher­wei­se in den Kaf­fee geben. Letzt­lich kommt es auf die Balan­ce zwi­schen mehr oder weni­ger voll­wer­ti­ger Ernäh­rung und Suß­stoff an.
    Und außer­dem, in grü­nen Boh­nen und auch in jeder Toma­te exis­tie­ren Gift­stof­fe. Kei­ner kommt auf die Idee, die­se bei­den Gemü­se­sor­ten zu ver­bie­ten, weil noch kei­ne Höchst­men­gen für die­se Gift­stof­fe erforscht sind. Bei Stevia sind die­se Höchst­men­gen bekannt, die man aber gar nicht errei­chen muß, um eine aus­rei­chen­de Zucker­re­duk­ti­on zu errei­chen. Fer­ner schmeckt bei höhe­rer Dosis “das Zeug” bit­ter!

  12. Andreas sagt:

    Komisch, in Asi­en benut­zen die Men­schen seit meh­re­ren tau­send Jah­ren Stevia. Dann müss­ten ja alle Asia­ten 1. dick- und 2. Dia­be­ti­ker sein. 🙂
    Typisch “Zucker Lob­by­is­ten” sol­che Tex­te hier rein­zu­stel­len…

  13. Marion Kaden sagt:

    @ Andre­as: nee, das ist hier mein Blog! Nix Zucker-Lob­bis­ten! Und nur weil die Asia­ten die Pflan­ze län­ger als Süß­stoff im Ein­satz haben als wir, muss das nicht heis­sen, dass die Chi­ne­sen Stevia seit Jahr­tau­sen­den nut­zen. Die schö­nen chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen brin­gen es lei­der mit sich, dass Vie­les nicht über­prüft wer­den kann. Und so wird ger­ne in die chi­ne­si­sche Schatz­kis­te gegrif­fen und jeder kann sich was Pas­sen­des raus­ho­len oder rein­in­ter­pre­tie­ren. Ganz nach dem Mot­to: Schon Kon­fu­zi­us sag­te: “ohne mei­nen mor­gent­li­chen Stevia-Tee kom­me ich gar nicht hoch” — war nur ein Scherz!!

  14. Marion Kaden sagt:

    @ Fidi­bus: Die Japa­ner haben natür­lich gro­ßes Inter­es­se, die Fol­gen von Stevia zu unter­su­chen. Schließ­lich haben die Japa­ner schon ca. 30 Jah­re Erfah­rung damit. Seit eini­gen Jah­ren gibt es Stu­di­en auch zu posi­ti­ven gesund­heit­li­chen Wir­kun­gen wie ver­bes­ser­te Zahn­ge­sund­heit, weil der Zucker fehlt. Oder wie schon 2000 eine Arbeit, die bele­gen soll, dass die Ein­nah­me von Stevia sogar den Blut­druck regu­lie­ren kann.
    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10971305
    Nun denn: Ich blei­be trotz­dem skep­tisch.

  15. Horst Alex Fidibus sagt:

    Apro­pos Zucker­lob­by: Es ist mei­ner Mei­nung eben die­se, die Stevia bis­lang erfolg­reich ver­hin­dert hat. Bereits in den 1980er Jah­ren hat eine deut­sche Fir­men­neu­grün­dung mit die­ser Idee Schiff­bruch erlit­ten, weil nach erfolg­rei­cher Pro­dukt­ent­wick­lung zeit­gleich mit Stevia ein Zucker­aus­tausch­stoff einer gro­ßen deut­schen Fir­ma ein­ge­führt wur­de. Den Zucker­aus­tausch­stoff gibt es, Stevia bis vor kur­zem nicht.

    Die Stevia-For­schung lief also auch hier in Deutsch­land eini­ge Jah­re lang erfolg­reich und wur­de dann per Fir­men­plei­te geblockt.
    Nur weil “die Sache” aus Asi­en kommt ist sie nicht auto­ma­tisch bedenk­lich.
    Übri­gens: Das der­zeit ein­zi­ge Arz­nei­mit­tel gegen die Mala­ria tro­pi­ca (Artemi­s­i­nin) kommt aus einer chi­ne­si­schen Heil­pflan­ze (Artemi­sia annua).

  16. Marion Kaden sagt:

    ich stim­me zu, dass die Zucker­in­dus­trie viel zu ver­lie­ren hat. Schließ­lich ver­dient sie gut an all den völ­lig über­zu­cker­ten Nah­rungs­mit­teln, die gegen­wär­tig pro­du­ziert wer­den.

    Als Sino­lo­gin habe ich übri­gens ganz und gar nichts gegen Asia­ten oder Chi­ne­sen. Im Gegen­teil. Des­halb amü­sie­re ich mich auch über die vie­le Zita­te von Kon­fu­zi­us, die er angeb­lich los­ge­las­sen haben soll. Oder über “ein chi­ne­si­sches Sprich­wort sagt”…Wie schon zu Andre­as bemerkt, die chi­ne­si­schen Schrift­zei­chen ver­füh­ren dazu, eine Men­ge zu behaup­ten und nur weni­ge kön­nen es auf­grund ihrer Schrift­kennt­nis­se über­prü­fen.

  17. Josephine sagt:

    Stevia kann nicht zu süß sein, dann hat man ein­fach zu viel davon genom­men. Ich bin nicht dick bekom­me kei­ne Heiß­hun­ge­ra­ta­ken und der Kuchen damit ist unglaub­lich lecker, wenn man nicht backen kann soll­te man es natür­lich las­sen. Zudem ist es logisch das man erst­mals ziem­lich wenig guter über Stevia lesen kann, ein­fach nur aus dem Grund weil es die Zucker­pro­duk­ti­on zurück wierft…

  18. matze sagt:

    man­che Ökos haben immer noch nicht begrif­fen, dass sie vor den Kar­ren von Stevia-Her­stel­lern gespannt wur­den. Da wird dann brav vor sich hin­ge­be­tet, dass die Zucker­in­dus­trie als Feind was gegen Stevia hat… na klar gibt es mitt­ler­wei­le jede Men­ge Lite­ra­tur zu Stevia. Die Stevia-Her­stel­ler sind ja auch nicht blöd und wis­sen auch auf der Kla­via­tur von Mar­ke­ting zu spie­len. Nur denk doch mal nach: Ein Stoff, der 300 mal (!!!) so süß ist wie Zucker, da bedarf es doch ganz ande­re Dosie­run­gen. Die meis­ten Leu­te sind doch damit über­for­dert. Ich bin aus gesund­heit­li­chen Grün­den gegen Stevia. Nicht auch zuletzt weil es ein Stoff aus Süd­ame­ri­ka ist. Die gesund­heits­pro­ble­me die wir mit All­er­gi­en z.B. haben lie­gen auch u.a. dar­in begrün­det, dass wir Zeug zu uns neh­men, dass nicht aus unse­ren Regio­nen kommt. Unser Kör­per kann gar nicht damit umge­hen. Also bes­ser Fin­ger davon!

  19. LuHan sagt:

    Ja, das mit der indus­tria­li­sie­rung die­ses Pro­duk­tes ist ein gros­ses Pro­blem, aber eigent­lich wür­de sich die Pflan­ze sehr zur Auf­zucht zuhau­se und das enste­hen­de Mate­ri­al zur Her­stel­lung SEHR süs­ser Flüs­sig­kie­ten eig­nen: Von 1g stevia-pul­ver erhält man nach 2h lösen, aus­ko­chen, fil­tern und wei­ter­ko­chen 15 ml einer Flüs­sig­keit, von der 1/2 TROPFEN so süss ist wie eine her­köm­li­che Süs­sungs­mit­tel­ta­blet­te.

  20. matze sagt:

    da kannst mal sehen! Und wie dosierst du einen hal­ben Trop­fen? Das ist doch gar nicht mög­lich. Wäh­rend du eine Brief­waa­ge neh­men kannst um Gramm-genau abzu­wie­gen, wie willst du einen hal­ben Trop­fen dosie­ren. Wie schon vor­her geschrie­ben, die meis­ten Leu­te sind damit über­for­dert eine genaue Dosie­rung vor­zu­neh­men. Des­halb wer­den sie immer zuviel neh­men, dann wird es zu süss und der Betrug an dem Kör­per ist per­fekt.

  21. LuHan sagt:

    Natür­lich nimmst du kei­nen hal­ben Trop­fen, das war nur ein Zah­len­spiel, es ist schon völ­lig aus­rei­chend wenn du die Lösung Trop­fen­ge­nau ein­tröp­felst, z.B. mit einer die­ser
    Bil­lig-Pipet­ten, die man in jedem Alles-für-kein-Geld-Laden kau­fen kann. Aus­ser­dem ist die Süs­sung immer rela­tiv zur Gesamt­mas­se dei­nes Kuchens/Tees/Etwasses zu sehen, des­halb macht ein HALBER Trop­fen “zuviel” so gut wie gar­nichts aus.

  22. matze sagt:

    ist dei­ne Aus­sa­ge “ein 1/2 Trop­fen so süs­se wie eine her­kömm­li­che Süs­sungs­mit­tel­ta­blet­te” eigent­lich aus eige­ner Erfah­rung “gefühlt” oder gibt es dazu vom Her­stel­ler genau berech­nte­te Anga­ben?

  23. LuHan sagt:

    Aus eige­ner Erfah­rung, ich schreib doch nichts hier rein dass ich nicht sel­ber bes­tö­ti­gen konn­te. Die Süs­se lässt sich ziem­lich gut ver­glei­chen, weil die Lösung in die­ser Form qua­si de glei­chen Geschmack wie irgend­wel­che Assu­grin-Tablet­ten hat.
    Ich glau­be auch nicht, dass sich “Süs­se” so leicht mes­sen lässt wie z.B. der Ph-Wert.

  24. matze sagt:

    ja ok, nur wenn die Süs­se so viel im Kör­per macht wie im Blog am anfang beschrie­ben, dann könn­te auch ein hal­ber Trop­fen fatal sein. Mich wür­de inter­es­sie­ren, ob das schon unter­sucht wur­de.

  25. LuHan sagt:

    Eigent­lich glau­be ich nicht dass der Ein­fluss des Stevio­sids auf die Rezep­to­ren auf der Zun­ge den Zucker­haus­halt mass­geb­lich betrifft, weil der Kör­per den gröss­ten teil sei­nes Insu­lin-Glu­ka­gon-Regu­la­ti­ons­sys­tem über die Erken­nung der Nähr­stoff­wer­te, wel­che bei Steviosid=0 sind, regelt.

  26. uschi sagt:

    Das in der EU neu zuge­las­se­ne Süßungs­mit­tel Stevia ist laut dia­be­tes­DE – Deut­sche Dia­be­tes-Hil­fe und dem Ver­band der Dia­be­tes-Bera­tungs- und Schu­lungs­be­ru­fe in Deutsch­land (VDBD) für Dia­be­ti­ker nur bedingt zu emp­feh­len.

    es gibt eine Mel­dung, die ich ganz inter­es­sant fin­de. Hier:Anfang Zitat „Mit Stevia gesüß­te Fer­tig­pro­duk­te und vor­aus­sicht­lich auch Geträn­ke sind nicht not­wen­di­ger-wei­se gesün­der. Wie auch bei Pro­duk­ten mit her­kömm­li­chen Süß­stof­fen soll­te beim Ver­brau­cher nicht der Ein­druck ent­ste­hen, dass sol­che Lebens­mit­tel unbe­denk­lich kon­su­miert wer­den kön­nen, da sie ver­meint­lich kei­nen Ein­fluss auf den Blut­zu­cker­spie­gel oder das Gewicht haben“, so auch Eli­sa­beth Schnell­bä­cher, Vor­stands­vor­sit­zen­de des Ver­ban­des der Dia­be­tes­be­ra­tungs- und Schu­lungs­be­ru­fe (VDBD).

    Men­schen mit Dia­be­tes soll­ten Kuchen und ande­re Lebens­mit­tel mit ungüns­ti­gen Nähr­wert­pro­fi­len gene­rell nur in gerin­gen Men­gen ver­zeh­ren, egal, ob mit Stevia, einem ande­ren Süß­stoff oder Haus­halts­zu­cker zube­rei­tet. Süß­stof­fe soll­ten – wenn über­haupt – nur maß­voll ver­wen­det wer­den, um das Ver­lan­gen nach Süßem nicht noch durch Gewöh­nung zu steigern.Ende Zitat

    Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter http://www.diabetes.org

    Das Gan­ze gefun­den bei: https://www.thieme.de/de/naturheilverfahren/stevia-nichts-fuer-diabetiker-9529.htm

  27. Hondro sagt:

    Hi,
    ich bin auf die­sen Blog gesto­ßen, weil auf der Suche nach einer Erklä­rung bin, war­um ich seit gerau­mer Zeit ein ner­ven­des Hun­ger­ge­fühl habe. Beim Nach­den­ken kam mir der Gedan­ke, dass es evtl. auf die Umstel­lung von Zucker zu Süs­sungs­ta­blet­ten kom­men könn­te. Zeit­lich könn­te es pas­sen. Ich benut­ze den aller­dings nur im Kaf­fee, wodurch ich die Zucker­men­ge hal­biert habe und mit Stevia kom­pen­sie­re.
    Ich wer­de jetzt erein­mal auf Stevia ver­sich­ten und schau­en, ob dadurch der Hun­ger zwi­schen­durch weg­fällt.

    LG

    Hon­dro

  28. Peter W. sagt:

    Nichts­nut­zi­ger Bei­trag von einem Lai­en ver­fasst, der bes­ser zu sol­chen The­men schwei­gen soll­te, bevor er ech­te Men­schen falsch berät.

  29. geli sagt:

    war­um ist der Bei­trag nichts­nut­zig? Nur weil er mal ein paar ande­re Aspek­te von der Stevia auf­zeigt und nicht in die sons­tig zu lesen­den Lobes­hym­nen mit ein­fällt? Der Aspekt, dass es auch um rein Wirt­schaft­li­ches geht, ist doch nicht von der Hand zu wei­sen! Außer­dem könn­test du dir wenigs­tens die Mühe machen, dei­ne Argu­men­te vor­zu­tra­gen Peter W. Dein Bei­trag ist eben­falls nichts­nut­zig weil hin­ge­schis­sen, sonst könn­te eine Dis­kus­si­on ent­ste­hen.

  30. Andreas (E.) sagt:

    Hun­ger­ge­fühl? Kann ich nicht sagen, sonst hät­te ich in den letz­ten 5 Tagen wohl nicht nur 2 war­me Mahl­zei­ten gehabt. (Rest war z. B. ein gro­ßes Cia­bat­ta mit Toma­ten + Moz­za­rel­la — reicht auch mal für den Mit­tag!)

    Aller­dings bin ich durch ein Stich­wort hier­her­ge­langt:
    “Lei­der habe ich ca. 1 Stun­de nach dem Ver­zehr von Stevia ein star­kes Hun­ger­ge­fühl bis hin zu star­ken Magen­schmer­zen”

    Da muss ich Kris­si bei­pflich­ten, ICH BEOBACHTE GENAU DAS GLEICHE. Und da ich schon das zwei­te Mal Stevia-Ver­suchs­ka­nin­chen an mir spie­le, ist das mit den Magen­schmer­zen auch kein Zufall. Ich ver­wen­de schwar­zen Blatt-Tee, und hat­te schon gedacht der sei viel­leicht ver­dor­ben oder so (Feuch­tig­keit!?)

    Dosiert habe ich pro Tee-Glas eine *zer­sto­ße­ne* (weni­ger als 1/2!) Pil­le. Das Pro­dukt ist von einer hol­län­di­schen Fir­ma mit N. Klei­nes Plas­tik­dös­chen mit sehr nost­al­gi­schen “Pril-Blu­men” drauf.
    Viel­leicht ist ja Stevia nicht gleich Stevia? Kommt viel­leicht auch auf die Art der Her­stel­lung an. Jeden­falls scheint mir, dass ich Stevia nicht ver­tra­ge.
    Denn die Magen­schmer­zen bil­de ich mir nicht ein.

  31. Franz sagt:

    Hal­lo Frau Mari­on Kaden,
    von wem las­sen Sie sich denn spon­sern.
    Son Mist, wie Sie es schrei­ben, kann man im Inter­net nur bei Ihnen fin­den.
    naturkräuter.com
    stevia-paraguay.de
    Zu Andre­as,
    was ist “schwar­zen Blatt-Tee”, doch bestimmt nicht Stevia, dass ist grün.

  32. Marion Kaden sagt:

    hal­lo Franz, der Blog ist ganz und gar nicht durch Wer­bung finan­ziert, nur durch Goog­le-Anzei­gen. Ist viel­leicht auch gut, dass bei mir etwas ande­res zu Stevia steht, als sonst im Inter­net — da wür­de ich Spon­so­ring von nest­lé wit­tern… Ich ver­tre­te hier aus­schließ­lich mei­ne Mei­nung. Und der rüde Ton, den Sie hier anschla­gen wird Ihre Argu­men­te kaum ver­bes­sern. Ach, Sie brin­gen ja gar kei­ne Argu­men­te — aber pöbeln, dazu ist das Inter­net immer gut, auch wenn die Wor­te feh­len.

  33. Andreas (E.) sagt:

    Hal­lo Franz,

    dan­ke der Nach­fra­ge. Bei “Schwar­zer Blatt-Tee” könn­te es sich z. B. um Dar­jee­ling First/Second Flush han­deln. Der Voll­stän­dig­keit hal­ber, der (teu­re) halb­fer­men­tier­te Oolong geht in der Tat ins Grün­li­che, den trin­ke ich aber nicht sehr oft 🙂

  34. jens sagt:

    Habe kürz­lich Frucht­gum­mi mit Stevia gesüßt geges­sen, etwa 100g. nach 4 Stun­den bauch­schmer­zen, Blä­hun­gen und spä­ter Durch­fall. Außer­dem Kopf­schmer­zen.

    Also ich wer­de das nie wie­der anrüh­ren und bin echt sau­er, da es mir eine Nacht und einen Tag ver­dor­ben hat.

  35. Andreas (E.) sagt:

    Jens, das wer­den offen­bar immer mehr! Sie sind dann ja noch so ein Opfer davon gewor­den. SO vie­le Leu­te kön­nen sich das eigent­lich nicht zusam­men­phan­ta­sie­ren, denn sobald sie die­sen Kram weg­las­sen und den (alles ande­re als hoch­wer­ti­gen aber beschwer­de­frei­en) Indus­trie­zu­cker ver­zeh­ren, sind besag­te Schmer­zen wie weg­ge­bla­sen.
    Es muss also was dran sein.

  36. Rolf sagt:

    Ich benut­ze Stevia flüs­sig nun schon seit mehr als 3 Jah­ren. Zu dem Zeit­punkt als ich es zum ers­ten Mal genom­men habe um Tee zu süßen, war es in der EU noch gar nicht zuge­las­sen (also zumin­dest nicht als Lebens­mit­tel Zusatz).
    Ich habe nicht ein ein­zi­ges Mal irgend­wel­che Beschwer­den gehabt. Außer­dem ist mein Lang­zeit­wert (ich habe Dia­be­tes Typ 2) von 7,8 auf nun 5,4 gesun­ken. Ja, ich neh­me zusätz­lich Tablet­ten (Sitagliptin/Metformin 50/1000), aber die habe ich auch schon vor­her genom­men.
    Ich kann nur eine nega­ti­ve Aus­sa­ge machen: Kaf­fee kann ich damit nicht süßen, das ist ein­fach nur wider­lich. Aber alles Ande­re funk­tio­niert bes­tens!
    Also mir schmeckt es, scha­det mir nicht und gegen mei­ne Dia­be­tes hilft es her­vor­ra­gend. Ich blei­be dabei!

  37. Hugo sagt:

    LEUTE alle Süß­stof­fe machen dick. Aspar­tam z.B. ist ein Süß­stoff, der mit vie­len ande­ren in der Tier­mast ein­ge­setzt wird. Süß­stof­fe machen dick, das ist nun auch wis­sen­schaft­lich erwie­sen. Süß­stof­fe wer­den dazu ver­wen­det, gesun­de Tie­re mit künst­li­chen Metho­den also unter Ein­satz von Süß­stoff dick, fett zu machen, damit sie mög­lichst schnell und wirt­schaft­lich geschlach­tet wer­den kön­nen. Kurz: Süß­stof­fe machen fett. Auch Men­schen, die sie neh­men wer­den dick. Das ist schon lan­ge bekannt und trotz­dem neh­men das Leu­te, weil sie Kalo­ri­en spa­ren wol­len. Ich fin­de es immer wie­der bemer­kens­wert, wel­che Gehirn­wä­sche durch Wer­bung täg­lich in unse­re Köp­fe geträu­felt wird. Denkt doch mal nach! Wenn Tie­re damit gemäs­tet wer­den, kön­nen Süß­stof­fe doch nicht gesund sein! Außer­dem ist das durch vie­le Stu­di­en bewie­sen. Nur wird wei­ter­hin an dem Wer­be­scheiss fest­ge­hal­ten. Und nun kommt Stevia auf den Markt. Stevia ist auch ein Süß­stoff und wenn er noch so “natür­lich” ist. Stevia mit sei­ner 300fachen Süß­wir­kung ist doch viel mehr als ein Kör­per braucht! Das allein sagt doch schon der gesun­de Men­schen­ver­stand. Wann hört ihr end­lich auf, Scha­fe der Ernäh­rungs­in­dus­trie zu sein? Schal­tet den Fern­se­her aus und eurer Gehirn an. Dann wer­det ihr die Wer­be­bot­schaf­ten auch hin­ter­fra­gen kön­nen. Auch die Wer­be­bot­schaf­ten der Bio-Ernäh­rungs­in­dus­trie übri­gens, die auch auf Gewinn­ma­xi­mie­rung aus ist.

  38. Guido sagt:

    vie­le Her­stel­ler zei­gen Stevi­a­blät­ter auf ihren Pro­duk­ten, was aber drin ist, ist dann der Süss­stoff Steviol­gly­ko­sid. Nur die­ses hat die euro­päi­sche Behör­de für Lebens­mit­tel­si­cher­heit zuge­las­sen (EFSA) und­zwar als Süss­stoff.

    Stevi­a­blät­ter dür­fen nicht in Lebens­mit­teln oder als Lebens­mit­tel­zu­tat ver­wen­det wer­den! Nur die­ser Extrakt. Die­ser Extrakt fin­det in flüs­si­ger Form, in Tablet­ten oder Pul­ver Ver­wen­dung. Dekla­riert wird der Extrakt in der Zuta­ten­lis­te als E960.

    Mitt­ler­wei­le wird Steviol­gly­ko­sid in allen mög­li­chen Lebens­mit­teln ver­wen­det. In Milch­pro­duk­ten, Scho­ko­la­den, Ketch­up, Mar­me­la­de und Erfri­schungs­ge­trän­ken. Der Süss­stoff ist zwar kalo­ri­en­frei aber nicht die Pro­duk­te, des­halb wird Scho­ko­la­de z.B. nicht kalo­rien­är­mer, das ist Augen­wi­sche­rei.

    Um Steviol­gly­ko­si­de aus Stevi­a­blät­tern zu gewin­nen müs­sen vie­le Ver­ar­bei­tungs­schrit­te vor­ge­nom­men wer­den, sowohl phy­si­ka­lisch als auch che­misch. Mei­nes Erach­tens kann dann nicht wirk­lich noch von einem “natür­li­chen Roh­stoff” gespro­chen wer­den, wenn sovie­le Ver­än­de­run­gen vor­ge­nom­men wer­den muss­ten. Wirk­lich natür­lich ist für mich was ande­res.

    Von der EFSA wur­de die täg­li­che Auf­nah­me­men­ge auf 4 mg pro Tag pro Kilo­gramm Kör­per­ge­wicht. Nur wie sol­len Kun­den das denn berech­nen wenn sie meh­re­re Pro­duk­te mit dem Extrakt essen? Nie­mand kann das wirk­lich umrech­nen. Das ist völ­lig unprak­ti­ka­bel. Die EFSA hat sich den Inter­es­sen der Indus­trie gebeugt

  39. ulla sagt:

    schlimm was die Euro­päi­sche Lebens­mit­tel­be­hör­de da ver­zapft hat! Bei Erwach­se­nen mag das ja noch gehen, die kön­nen lesen, wenn sie sich auch nicht dar­um küm­mern wer­den, wie ich die meis­ten ken­ne. Bei Lebens­mit­teln kön­nen bis zu 30 % des Zuckers durch Stevio­gly­ko­si­de ersetzt wer­den. Das mag sich wenig anhö­ren, aber täg­lich in der Nah­rung? Was das wie­der für zusätz­li­che Belas­tun­gen für die Darm­flo­ra mit sich bringt, ich fass es nicht! Und dann unse­re lie­ben Klei­nen. Kin­der die gewohnt sind, sehr süß zu essen — was ja die Schuld der Eltern ist — neh­men dann regel­mä­ßig grö­ße­re Men­gen von die­sem Zeug auf allei­ne schon über gesüß­te Geträn­ke (Stevia ist ja so gesund, da braucht sich die Mut­ter ja kei­ne Gedan­ken zu machen!!) Echt geil. Wir zie­hen Kin­der groß, die sich ans 100fache der Süße gewöhnt haben und kei­nen ande­ren Geschmack mehr mögen. Das wer­den super fet­te Kin­der. Die Erwach­se­nen sind laut Natio­na­ler Ernäh­rungs­stu­die II schon bis zu 66 % zu dick (Män­ner) und bei Jugend­li­chen wirds bald genau­so sein. Und die Ver­ant­wor­tungs­lo­sen Beam­ten in Euro­pa las­sen sowas zu! Damit dann vie­le Medi­ka­men­te, Diä­ten ver­kauft wer­den. Das gan­ze hat doch Pro­gramm: Abhän­gig­ma­chung und Dick­ma­chen der Bevöl­ke­rung. Denn nur wer Fett und Krank ist an dem kann ordent­lich ver­dient wer­den. Was für eine Welt!

  40. Rudi sagt:

    man­che schät­zen Stevia als süß­stoff weil es einen her­ben und lakritz­ar­ti­gen Geschmack hat. Kann auch bis ins Bit­te­re gehen, Leu­te die sich dar­an gewöhnt haben, mögen das.

  41. Frank56 sagt:

    Denn die Füh­ler im Mund rea­gie­ren hef­tig — immer­hin soll das 300-fache an Süßem kom­men.”

    Woher weiß der Füh­ler von dem 300-fachem Süßen, was da noch kom­men soll? Der hat wohl heim­lich eine Fach­zei­tung gele­sen, oder einen Exper­ten befragt? 🙂

  42. lol mann sagt:

    Die­ser Arti­kel ist der abso­lut gröss­te Bullsh*t über­haupt. Ich neh­me seit Jah­ren fast aus­schliess­lich Stevia und ich habe genau kei­ne ein­zi­ge Heiss­hun­ger­at­ta­cke gehabt seit dem.

  43. Dominik sagt:

    Ich schließ mich ein­fach mal den Vor­red­nern an — sel­ten so einen schlecht auf­be­rei­te­ten und fal­schen Bericht gele­sen — Die Rezep­to­ren auf der Zun­ge sprin­gen viel­leicht auf das 300 fache an Süßem an, wenn man die Stevia Pflan­ze pur isst — hab aber bis dato noch nie­man­den gese­hen der so dumm ist …

    Stevia wird in Nah­rungs­mit­tel bei­gemengt und dadurch ist das Pro­dukt, wel­ches die Rezep­to­ren dann trifft im Regel­fall genau so süß wie auch das eigent­li­che Pro­dukt.

    Heiß­hun­ger atta­cken hän­gen eben­falls vom Blut­zu­cker­spie­gel ab und nicht von dem was man zu sich nimmt.

    Ich lebe auf einer Low Carb Ernäh­rungs basie­rend und aus die­sem Grund ist der Gly­co­se­spie­gel im regel­fall geleert und es kommt auch zu kei­nen Heiß­hun­ger Atta­cken. Der Kör­per ist nicht so dumm, wie du ihn in die­sem Arti­kel zu ver­kau­fen magst.

    @Stevia selbst

    Lei­der ist bei uns Stevia noch immer durch EU Richt­li­ni­en ver­bo­ten und kei­ner, der im Super­markt oder sonst irgend­wo Stevia kauft, bekommt auch wirk­lich die Stevia-Pflan­ze … son­dern einen che­misch gewon­ne­nen Bestand­teil aus der Stevia-Pflan­ze

    Gern mal dar­über infor­mie­ren — bevor man sol­che schlicht weg fal­sche Arti­kel schreibt … Leu­te glau­ben oft was sie lesen im Inter­net

  44. Bussi sagt:

    So einen Quatsch wie die­sen Arti­kel habe ich ja in mei­nem gan­zen Leben noch nicht gele­sen! Da weiss man gar nicht wo man anfan­gen soll, denn jedes der hier beschrie­be­nen Argu­men­te ist wis­sen­schaft­lich schlicht­weg absurd und falsch. Infor­mie­ren Sie sich bit­te bes­ser ein­mal bevor Sie Arti­kel schrei­ben.

  45. Gast sagt:

    @Hugo

    Infor­mie­ren Sie sich bit­te mal über den neus­ten Stand der For­schung. Inzwi­schen sind die nach­ge­sag­ten “Dick­ma­cher” Süß­stoff wis­sen­schaft­lich alle nicht mehr halt­bar. Man konn­te nach­wei­sen dass z.B. Aspar­tam kei­nen Heiss­hun­ger aus­löst und auch sonst unbe­denk­lich ist. Dass Süß­stof­fe in der Tier­mast ein­ge­setzt wur­den liegt nur dar­an, dass Schwei­ne sehr gern süss essen und Zucker auf­grund vie­ler Nach­tei­le (wie z.B. Kari­es) nicht ver­wen­det wer­den soll.

  46. Klaus sagt:

    uiui­ui da wird mal wie­der ein gewal­ti­ger blöd­sinn ver­zapft sehr geehr­te autorin.
    viel­leicht etwas fun­dier­ter recher­chie­ren bevor man sowas von sich gibt.

    also das Extrakt — die soge­nann­ten steviol­gly­co­si­de bestehen aus genau dem glei­chen mole­kül wie es im blatt vor­zu­fin­den ist. Es wird durch mecha­ni­sche und che­mi­sche pro­zes­se aus dem Blatt raus­ge­löst.
    Übri­gens wird Saccharose(Haushaltszucker) durch fast iden­te schrit­te extra­hiert — und dem wird sei­ne natür­lich­keit nicht abge­strit­ten.

    Das Stevia den Blut­zu­cker­spie­gel nicht beein­flusst und daher den gly­kä­mi­schen index von 0 auf­weist dürf­te ihnen auch ent­gan­gen sein.

    Die ver­bes­ser­te Zahn­ge­sund­heit die sie ange­spro­chen haben beruht nicht dar­auf das weni­ger Zucker kon­su­miert wird son­dern an der Tat­sa­che das Steviol­gly­co­si­de kari­es­hem­mend sind.

    Die Blut­druck­sen­ken­de Wir­kung von Steviol­gly­co­si­den trifft übri­gens nur auf das Steviol­gly­co­sid mit dem Namen Stevio­sid zu.

    Die Paten­te hat übri­gens CocaCo­la — näm­lich 24 an der Zahl

  47. Marion Kaden sagt:

    hal­lo Klaus, eigent­lich hat es kei­nen Sinn auf Ihren Bei­trag zu reagie­ren. Mei­ne Beob­ach­tung: Es gibt rund um die Stevia eine Frak­ti­on, die ideo­lo­gisch-ver­schwö­re­risch aus­ge­rich­tet ist. Die meint, dass z.B. die böse Zucker­in­dus­trie etwas gegen Stevia hat oder ande­re Inter­es­sen­grup­pen die Zulas­sung unter­drückt haben usw. Die­se Men­schen haben sich vor Kar­ren span­nen las­sen, und mer­ken es noch nicht ein­mal. Und jeder Kom­men­tar oder jede Mei­nung, die nicht in ihrem Sin­ne ist, ist selbst­ver­ständ­lich falsch oder schlecht recher­chiert oder gar bezahlt.

    Also noch­mal: Die­ser Blog wird von mir betrie­ben und außer spär­li­cher Goog­le-Ein­nah­men für ein paar Anzei­gen erhal­te ich kei­ner­lei Geld dafür.

    Zu Ihren Anmer­kun­gen erwi­de­re ich nichts, denn Ihre Anmer­kung zum Gly­kä­mi­sche Index zeigt mir, dass Sie das Prin­zip gar nicht ver­stan­den haben.

  48. Marcello sagt:

    Seit 1 Jahr backe ich mit Stevia, ich habe ein Fami­li­en­mit­glied das Dia­be­ti­ker ist, und schon lan­ge Stevia anstel­le von Zucker benutzt. Sie hat­te noch nie irgend­wel­che Beschwer­den, bei ihren regel­mäs­si­gen ärzt­li­chen Kon­trol­len­wur­de auch noch nie eine Ände­rung fest­ge­stellt.

    Ich benut­ze seit etwa 3 Mona­ten Stevia Extrak­te zum Abneh­men, und habe 4 kg ver­lo­ren.

    Und nun Frau Kaden, wür­de es mich wirk­lich inter­es­sie­ren von wel­cher Stel­le Sie bezahlt wer­den ??

  49. Marion Kaden sagt:

    ich habe Klaus geant­wor­tet, die Ant­wort für Sie wäre die glei­che. Ich erspa­re mir end­lo­se Wie­der­ho­lun­gen.

  50. Viola sagt:

    Also auch ich muss mich Frau Kaden anschließen.Gebäck mit Stevia ‚nö ‚bei mir nicht mehr.Wollte etwas gesun­des für mei­ne Fami­lie backen,aber das Gebäck war der­art widerlich,ich habe es in den Müll gewor­fen.
    Schon beim Backen,vielmehr beim öff­nen der Dose(aus dem Bio­la­den für viel Geld) hat­te ich die­sen eklig süßen Geschmack im Rachen der lan­ge nicht weg­ging.
    Dann lie­ber ab und an ein Gebäck mit Zucker und die­sen dann redu­zie­ren;-)

  51. Marion Kaden sagt:

    dan­ke Vio­la!
    Hier noch zwei Links zum The­ma Zucker. Lang­sam häu­fen sich Berich­te — aber nur lang­sam — wie gif­tig Zucker tat­säch­lich ist:

    http://www.heilpflanzen-welt.de/2014–10-Zucker-relevante-Ursache-von-Uebergewicht/

    http://www.heilpflanzen-welt.de/2014–4-Zucker-ist-schaedlich-und-macht-krank/

  52. Ulla sagt:

    einen Arti­kel gibt es auch bei fit­for­fun. Stevia ist weder bio, wird meis­tens in Chi­na pro­du­ziert. Der Her­stel­lungs­pro­zess ist hoch­in­dus­tri­ell und Ver­brau­cher­be­trug. Also an alle dies inter­es­siert, lest hier wei­ter
    http://www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen/stevia-was-bringt-der-neue-suessstoff_aid_12701.html

  53. Thilo sagt:

    mir fällt gera­de die neue Cola-Wer­bung für die Stevia-Cola extrem unan­ge­nehm auf. Die­se Mons­ter­wer­bung zeigt das wah­re Gesicht die­ser ame­ri­ka­ni­schen Fir­ma. Sie bewer­ben ein Pro­dukt, mit “weni­ger Kalo­ri­en”. Dabei wis­sen die Ver­ant­wort­li­chen, dass Stevia noch fet­ter macht. Mit Mil­lio­nen­wer­bung wer­den Lügen ver­brei­tet, mit dem Wohl­wol­len und Hoff­nung von Ver­brau­chern wird Geld gemacht. Ges­tern las ich eine Mel­dung von den Lob­by­is­ten der deut­schen Nah­rungs­mit­tel­in­dus­trie, die ver­su­chen gera­de eine Zucker­steu­er zu ver­hin­dern. Die ste­cken doch alle unter einer Decke! Des­halb ver­zich­te ich nach Mög­lich­keit auf Zucker und auf Stevia. Ist für den Kör­per sowie­so nicht gut!

  54. Sarah sagt:

    Ich nut­ze Stevia seit eini­gen Jah­ren. Mein Tipp nutzt das NATÜRLICHE Stevia, also Pul­ver dass nur aus gemah­le­nen Blät­tern besteht, kei­ne Extrak­ti­on!!!

  55. Lino sagt:

    Noch bevor das ein­ge­spei­chelte Essen im Magen ankommt, ist der Stoff­wech­sel auf die Nah­rungs­be­stand­teile vor­be­rei­tet: Unter ande­rem (der Stoff­wech­sel­pro­zess ist außer­or­dent­lich kom­pli­ziert) hat die Bauch­spei­chel­drüse (Pan­kreas) Insu­lin aus­ge­schüt­tet. Und zwar bei stevia­ge­süß­ten Spei­sen oder Geträn­ken viel Insu­lin.”

    Gibt es Mess­wer­te, die das bewei­sen?

    Im Fal­le von Stevia ent­steht mit dem Rie­sen­süß­reiz rich­ti­ger Heiss­hun­ger, der mit “rich­ti­gem” Essen befrie­digt wer­den muss.”

    Ich trin­ke den gan­zen Vor­mit­tag grü­nen Tee mit Stevia und esse erst­ma­lig gegen die Mit­tags­zeit. Es löst bei mir defi­ni­tiv kei­nen Hun­ger aus. Ist der Kör­per viel­leicht lern­fä­hig?

    Der extre­me Süß-Reiz-Betrug am Kör­per birgt lang­fris­tige noch eine ande­re Gefahr: Eine Stoff­wech­sel­stö­rung. Denn die Bauch­spei­chel­drüse kann auf­grund der stän­di­gen fal­schen Rei­ze eines Tages auch ihren Dienst ein­stel­len! Es ent­steht die Erwach­se­nen-Zucker­krank­heit (Dia­be­tes mel­li­tus Typ II).”

    Die­se Behaup­tung wird sich als abso­lu­ter Blöd­sinn her­aus­stel­len. Aber vor­erst gilt: Wo sind die Bewei­se?

    Des­halb: Lie­ber bei dem alten, bewähr­ten Zucker (oder Rohr­zu­cker) blei­ben.”

    Haha­ha! Wenn ein Dia­be­ti­ker vom Typ 2 von Stevia zu Zucker zurück­kehrt nennt man das ‘Lang­sa­mer, grau­sa­mer Selbst­mord!’

    Ich emp­feh­le allen mehr auf das eige­ne Kör­per­ge­fühl zu hören. Dia­be­ti­ker kön­nen dar­über hin­aus noch ihre Mess­wer­te anschau­en. Ein kur­zer Test ‘die­se Woche Stevia — die nächs­te Woche Zucker’ bringt die Wahr­heit an den Tag.

    Lino

  56. Susanne sagt:

    Tat­sa­che ist doch: die Men­schen sind ver­schie­den. Ich als Mig­rä­ni­ke­rin muss die Fin­ger von Süs­sem las­sen, und,die Berich­te bestär­ken mich dar­in, auch von Stevia.
    Habe es jetzt mal aus­pro­biert und hof­fe ‚ich muss es nicht büs­sen.
    Stevia wird wie­der von mei­ner Ernäh­rungs­lis­te gestri­chen.
    Mein Mann,kein Migräniker,kann Unmen­gen Koh­le­hy­dra­te und Zucker essen, pro­blem­los, er wird auch nicht dick.
    Also Leute,erkennt Euch selbst, und lebt danach.
    Ich tue es, mein Kör­per dankt es mir mit Gesund­heit, auch wenn der Ver­zicht manch­mal schwer fällt.

  57. Rose sagt:

    Wie ande­re schon rich­tig bemerkt haben: Von der “300 mal so süß wie Zucker” Aus­sa­ge dar­auf zu schlie­ßen, dass Stevia-Kon­su­mie­ren­de 300 mal so süß essen ist kom­plet­ter Unfug. Man nimmt von Stevia dann natür­lich eben nur ein 300tel des­sen, was man an Zucker neh­men müss­te!

    Es ist natür­lich mög­lich, dass Stevia den Kör­per dazu ver­an­lasst, mehr Insu­lin aus­zu­schüt­ten, als für die Ver­wer­tung der ent­hal­te­nen Koh­len­hy­dra­te nötig wäre.
    Das tun Milch­pro­duk­te aber auch. Bei einer aus­ge­wo­ge­nen Ernäh­rung führt das aber offen­sicht­lich nicht zu Über­ge­wicht, sonst müss­ten wir in Euro­pa seit Jahr­zehn­ten eine Über­ge­wichts­epi­de­mie haben. Ist also alles offen­kun­dig nicht so tra­gisch.

    Davon ein­mal abge­se­hen: War­um soll gestei­ger­ter Appe­tit auto­ma­tisch unge­sund sein? Man­che Leu­te wären froh, sie könn­ten zuneh­men!

    Der Kör­per pro­du­ziert bei der Zufuhr von Stevia mit Sicher­heit! nicht mehr Insu­lin als bei der Zufuhr einer ent­spre­chen­den Men­ge Zucker.
    Wenn man sich also von Stevia nicht dazu ver­lei­ten lässt, süßer zu essen als vor­her, dann bleibt sich die Kalo­ri­en­bi­lanz gleich, selbst wenn man ent­spre­chend vie­le Koh­len­hy­dra­te nach­legt um den Heiß­hun­ger zu bekämp­fen.

    Die Panik­ma­che hier scheint mir also eini­ger­ma­ßen über­trie­ben.

    Ich wür­de mir von einem so rela­tiv neu­en Lebens­mit­tel nicht direkt gleich meh­re­re Kilo pro Woche zufüh­ren … aber das soll­te man mit Zucker ja auch nicht.

  58. Maria sagt:

    Ich neh­me seit 3 Jah­ren ein Vit­amin­pul­ver zu mir, wel­ches Stevia ent­hält. Schmeckt übri­gens wider­lich süß, ich kann aber kei­ne Kap­seln schlu­cken. Der Grund der Ein­nah­me waren Herz­pro­ble­me, die ich damit gut im Griff hat­te. Aber das ist ein ande­res The­ma.
    Ich war immer sehr schlank und wun­der­te mich, dass ich bei glei­chem Ess­ver­hal­ten zunahm. Als ich jetzt unbe­dingt etwas dage­gen unter­neh­men woll­te und trotz­dem nicht annahm, fiel mir Stevia ein. Ich las­se jetzt genau seit 1 Woche das Vit­amin­pul­ver weg und habe bereits 1 1/2 kg abge­nom­men, obwohl ich in die­ser Zeit kei­ne Diät mehr ein­hielt. Ich kann zuse­hen, wie mei­ne Pfun­de pur­zeln!!!! Mein Arzt bestä­tig­te dies und es gibt auch etli­che grö­ße­re Stu­di­en dar­über.

  59. Marion Kaden sagt:

    Super Maria, dass bestä­tigt genau das, was ich über Stevia geschrie­ben habe. Dan­ke für den Hin­weis, der hof­fent­lich von vie­len gele­sen wird! Wei­ter­hin alles Gute