Giersch: Mehr als ein wuchern­des Unkraut

Blühender Giersch

Gärt­ner trau­en ihren Ohren kaum: Giersch (Aego­po­di­um podagra­ria) gehört zu den alten Gemü­­se- und Heil­pflan­zen der Men­schen. Dass, was sie müh­sam als Unkraut bekämp­fen, soll nun ein wohl­schme­cken­des Wild­ge­mü­se sein. Giersch ist von Gärt­nern wegen sei­nes aus­ufern­den Wur­zel­ge­flechts gefürch­tet. Bleibt … Wei­ter­le­sen …

Gua­jak- oder Pock­holz bei Rheu­ma, Syphi­lis und Krebs

Das Gua­­jak- oder Pock­holz (Gua­ja­ci lig­num) ist schwer spalt­bar, extrem halt­bar und sehr schwer.  Das Foto bil­det ein Pock­­holz-Äst­­lein aus dem Gewächs­haus ab. Gua­jak­holz wächst in sub­tro­pi­schen Regio­nen in Äqua­tor­nä­he Latein­ame­ri­kas und West­in­di­ens. Der Gua­jak­baum wird dort bis zu 13 … Wei­ter­le­sen …

Schach­tel­halm, ein Dino­sau­ri­er unter den Heilpflanzen

Der Schach­tel­halm (Equi­se­tum, Zinn­kraut) stammt aus dem Erd­mit­tel­al­ter. Unvor­stell­bar, sei­ne Arten gab es also schon vor 252 Mil­lio­nen­jah­ren! Er über­leb­te kli­ma­ti­sche, geo­gra­fi­sche und sons­ti­ge Kata­stro­phen. Die Dino­sau­ri­er star­ben, der Schach­tel­halm blieb. Allein die­se Tat­sa­che kann einen mit Bewun­de­rung erfül­len und … Wei­ter­le­sen …

Eisen­kraut: Zwi­schen Magie und Heilkunde

Das Eisen­kraut (Ver­be­na offi­ci­na­lis) ist eine sehr alte Heil­pflan­ze. Im alten Ägyp­ten soll sie “Trä­ne der Iris” genannt wor­den sein. Auch bei den Römern stand sie hoch im Kurs, denn das Eisen­kraut schmück­te die Altä­re des Jupi­ter. Ihr wur­den eben­so … Wei­ter­le­sen …

Hop­fen­zap­fen: Beru­hi­gend & schlaffördernd

Hop­fen­zap­fen (Lupu­li stro­bu­lus) sind die Hop­fen­blü­ten des Hop­fens. Arz­nei­lich wer­den die gan­zen, weib­li­chen Blü­ten­stän­de ver­wen­det. Sie wer­den bei 30–60 Grad getrock­net und dann als Tee ver­wen­det. Er ist beru­hi­gend, schlaf­för­dernd, appe­tit­an­re­gend (weil bit­ter), anti­bak­te­ri­ell und krebs­hem­mend [1]. Hop­fen­zap­fen ent­hal­ten eine … Wei­ter­le­sen …

Kori­an­der­früch­te: Mehr als ein Küchengewürz

Kori­an­der­früch­te (Cori­an­drum sati­vum L.) gehört zu den ältes­ten Gewür­zen. Die Ägyp­ter zur Ram­es­si­den­zeit (1292–1070) würz­ten schon ihre Hir­se und Gers­ten­fla­den damit [1]. Auch Moses nahm auf Kori­an­der Bezug und ver­gleicht es mit Man­na (II 16, 31 und IV 11, 7). … Wei­ter­le­sen …

Arz­nei­pflan­ze 2023: Der Ech­te Sal­bei ist viel­fäl­tig anwendbar

Salbei

Er hat grau­grü­ne, leicht weiß-fil­­zig behaar­te Blät­ter, die zer­rie­ben einen typi­schen wür­zi­gen Duft aus­strö­men: Der Ech­te Sal­bei – die Arz­nei­pflan­ze des Jah­res 2023. Die wert­vol­len Inhalts­stof­fe fin­den in der The­ra­pie mit pflanz­li­chen Arz­nei­mit­teln (Phy­to­the­ra­pie) viel­fäl­ti­ge Anwen­dung. Sie wir­ken ent­­zün­­dungs- und … Wei­ter­le­sen …

Ziest, ech­ter: Hus­ten- und Wundheilungsmittel

Ech­ter Ziest (Stachys offi­ci­nia­lis) ist eine Heil­pflan­ze, die in Ver­ges­sen­heit gera­ten ist. Ziest ent­hält Bit­ter­stof­fe, Gerb­stof­fe, Sei­fen­stof­fe und Gly­ko­si­de. Es wur­de und kann immer noch als Hus­­ten- und Wund­hei­lungs­mit­tel ein­ge­setzt wer­den. Ech­ter Ziest mag mage­ren Boden, wie vie­le Heil­pflan­zen. Ziest … Wei­ter­le­sen …

Bir­ke — Sinn­bild der Vitalität

Birke - Betula pendula

Bei man­chen Bäu­men oder Heil­pflan­zen lässt sich von der Aus­strah­lung oder Gestalt leich­ter die Heil­wir­kung ablei­ten. Bei der Bir­ke (Betu­la pen­du­la) ist es bei­spiels­wei­se so: Mit ihrem weis­sen Stamm, der anmu­ti­gen Beweg­lich­keit der hän­gen­den Zwei­ge strahlt sie Hei­ter­keit, Leich­tig­keit und … Wei­ter­le­sen …

Bit­ter­sü­ßer Nachtschatten

Was da so ein­la­dend leuch­tet ist nicht ess­bar! Die Bee­ren des Bit­ter­sü­ßen Nacht­schat­tens (Sola­n­um Dul­ca­ma­ra), vor allem die noch grü­nen,  sind für Kin­der gif­tig. Auch bei Erwach­se­nen kön­nen sie in grö­ße­ren Men­gen zu Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen wie Schwin­del, Krämp­fe, Erbre­chen füh­ren. Vom … Wei­ter­le­sen …